Samsung: Smartwatch Gear S mit Telefonfunktion wird teuer
Telefonieren in Dick-Tracy-Manier wird bald Realität. Samsung hat mit der Gear S eine Smartwatch mit einem großen Amoled-Display (2 Zoll mit 480 x 360 Pixeln) vorgestellt, die auch zum Telefonieren verwendet werden kann. Dafür wurde ein eigenes UMTS-Mobilfunkmodul eingebaut. Darüber kann die Uhr natürlich auch online gehen sowie SMS empfangen und versenden.
Die Samsung Gear S arbeitet im UMTS-Bereich in den Frequenzbändern 900 und 2.100 MHz, im GSM-Betrieb sind nur 900 und 1.800 MHz möglich. LTE und NFC sind nicht eingebaut. Das WLAN-Modul arbeitet mit 802.11 b/g/n und wird begleitet von Bluetooth 4.1 und einen GPS-Empfänger.
Das größte Problem der Gear S dürfte wie bei allen Smartwatches die Akkulaufzeit sein. Ihr Akku mit gerade einmal 300 mAh soll etwa zwei Tage lang durchhalten, bis er wieder aufgeladen werden muss. Dazu kommt die vergleichsweise kleine Bildschirmtastatur, die auf dem gebogenen Display eingeblendet werden kann. Die Uhr kann aber auch per Sprachbefehl gesteuert werden.
Sie ist mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz, 512 MByte Arbeitsspeicher und 4 GByte Flash-Speicher ausgerüstet. Die Smartwatch arbeitet mit dem linux-basierten Betriebssystem Tizen und nicht etwa mit Android. Die Armbänder sind austauschbar.
Mit Nokias Here-App kann eine Navigationslösung für Fußgänger genutzt werden. Außerdem hat Samsung die Schnelllesetechnik Spritz eingebaut.
Die Samsung Gear S soll in Blau-Schwarz und Weiß für 400 Euro ab dem 17. Oktober 2014 erhältlich sein. Ob es auch subventionierte Geräte mit Mobilfunkvertrag geben wird, ist noch unbekannt.
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