Abo
  • Services:

Samsung Sleepsense: Das Paddel für besseren Schlaf

Wer seinen Schlaf überwachen, aber kein Wearable tragen will, könnte Abhilfe in Samsungs neuem Schlafsensor finden. Sleepsense sieht aus wie eine Tischtenniskelle, wird unter die Matratze geschoben und misst während der Nacht zahlreiche Parameter.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs Schlafsensor Sleepsense
Samsungs Schlafsensor Sleepsense (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Samsung hat mit Sleepsense einen Sensor vorgestellt, der während des Schlafes zahlreiche Körperparameter misst und auswertet. So sollen Nutzer Informationen darüber erhalten, inwieweit sie einen gesunden Schlaf haben - und Vorschläge, um einen unter Umständen nicht optimalen Schlaf verbessern zu können.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  2. BüchnerBarella Holding GmbH & Co. KG, Gießen

Der Sleepsense-Sensor ähnelt auf den ersten Blick dem oberen Teil einer Tischtenniskelle: Das Paddel wird unter die Matratze geschoben, die aufgezeichneten Werte werden mit einem Smartphone synchronisiert. Hier kann der Nutzer dann die Auswertungen anschauen.

Messung zahlreicher Körperfunktionen

Gemessen werden unter anderem die Schlafzeit, der Herzschlag, die Atemfrequenz und die Anzahl der Drehungen während des Schlafs. Anhand dieser Werte berechnet Sleepsense dann die Zeiträume, in denen der Nutzer sich im Tiefschlaf und im REM-Schlaf befindet.

Am Morgen erhält der Nutzer eine Auswertung des Schlafs der letzten Nacht. Der Einfachheit halber wird die Schlafqualität in einem einzelnen Punktewert zusammengefasst - alle Details sind aber ebenfalls einsehbar. Die erzielte Punktzahl wird mit dem für die jeweilige Altersgruppe typischen Durchschwert verglichen. Liegt der Nutzer unter diesem Wert, erhält er Verbesserungsvorschläge. Samsung zufolge wurden diese mit einem Mediziner der Harvard Medical School entwickelt.

Einbindung in Smart Home möglich

Sleepsense lässt sich in das Smart-Home-System von Samsung einbinden. Auf diese Weise kann der Schlafsensor Aktionen anderer Geräte auslösen. So ist es beispielsweise möglich, dass die Klimaanlage oder der Fernseher automatisch ausgeschaltet werden, wenn Sleepsense merkt, dass der Nutzer schläft. Wecken lassen kann sich der Nutzer mit Hilfe des Schlafsensors ebenfalls: Das Paddel misst den idealen Zeitpunkt rund um eine vorher festgelegte Weckzeit, um den Anwender in einer Phase leichten Schlafes durch sein Smartphone wecken zu lassen.

Wann Sleepsense in Deutschland in den Handel kommt, hat Samsung noch nicht bekannt gegeben. Auch den Preis hat Samsung noch nicht verraten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 194,90€
  2. 99,90€

0xDEADC0DE 09. Sep 2015

Optional und abschaltbar bestimmt nicht verkehrt.

Anonymer Nutzer 09. Sep 2015

Das glaubst du aber nur und verwechselst Schlaf mit Betäubung.

cuthbert34 08. Sep 2015

Hab auch keines, aber mal ne ausführliche Beratung mit gemacht. Zementpulver ist wohl...

Anonymer Nutzer 08. Sep 2015

Weshalb es auch mobile Messgeräte gibt, die für Nachkontrollen eingesetzt werden.


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    Leistungsschutzrecht: Das Lügen geht weiter
    Leistungsschutzrecht
    Das Lügen geht weiter

    Selbst nach der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform gehen die "Lügen für das Leistungsschutzrecht" weiter. Auf dieser Basis darf die Regierung nicht final den Plänen zum Leistungsschutzrecht zustimmen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Urheberrechtsreform Was das Internet nicht vergessen sollte
    2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
    3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
    Verschlüsselung
    Ärger für die PGP-Keyserver

    Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
    Ein Bericht von Hanno Böck

    1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
    2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

      •  /