Samsung-Rückrufaktion: Bereits 60 Prozent der Note-7-Geräte in Europa ausgetauscht
Samsungs Austauschprogramm für das Galaxy Note 7 läuft in Europa offenbar deutlich besser an als in den USA. Nach Angaben des Herstellers(öffnet im neuen Fenster) aus Südkorea wurden bereits 57 Prozent der in Europa verkauften Geräte ausgetauscht.
Samsung hatte den Rückruf gestartet, nachdem mehrere Geräte beim Aufladen Feuer gefangen hatten. Kunden können mittels der IMEI-Nummer auf einer von Samsung bereitgestellten Seite prüfen(öffnet im neuen Fenster), ob ihr Gerät betroffen ist, oder nicht.
90 Prozent der Kunden hätten sich dabei erneut für ein Note 7 entschieden, drei Prozent hätten ein anderes Gerät von Samsung ausgewählt. Damit ist das Programm in Europa deutlich erfolgreicher als in den USA. Dort hatten bis zum 16. September erst 130.000 Käufer das Gerät zurückgegeben.
Geräte werden an der Haustür umgetauscht
Samsung macht es Nutzern recht einfach. Weil diese die Geräte als Gefahrgut versenden müssten, läuft der Umtausch mittlerweile an der Haustür ab. Nach wie vor sollten vom Rückruf betroffene Geräte weder aufgeladen noch aktiv genutzt werden, sagt Samsung.

"Unser Grundsatz 'Safety First' verfängt offenbar bei den Galaxy-Note-7-Besitzern", sagte der Chief Marketing Officer des Unternehmens für Europa, David Lowes. Mit einer Beteiligung an dem Austauschprogramm würden diese auf jeden Fall das Richtige tun.
Wenn der Prozess so weiter läuft, könnte der Austausch der Geräte bis Anfang Oktober abgeschlossen werden. Samsung hatte den Rückruf in den USA gestartet, wurde aber von Verbraucherschützern dafür kritisiert, dass es sich zunächst nicht um einen offiziellen Rückruf der Geräte gehandelt habe.
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