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Samsung QLED 8K Q800T im Test: 8K im Fernseher reicht nicht aus

Samsungs Q800T-Fernseher stellt viele Pixel auf einem großen Bildschirm dar. Der relativ preisgünstige Einstieg in 8K hat aber Schwächen.

Ein Test von veröffentlicht am
Samsungs Q800T ist mit 75 Zoll für 8K gerade groß genug. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Was misst 75 Zoll, kostet derzeit 3.500 Euro und hat 33,1776 Millionen Pixel zu bieten? Samsungs aktueller 8K-Fernseher QLED 8K Q800T - speziell der GQ75Q800TGTXZG. Doch was bringt ein Fernseher mit so hoher Auflösung? Gibt es einen großen Unterschied zu 4K und lohnt sich eine solche Anschaffung überhaupt? Golem.de hat ein Testmuster in die Redaktion bestellt.

Inhalt:
  1. Samsung QLED 8K Q800T im Test: 8K im Fernseher reicht nicht aus
  2. Dunkle Flecken in 8K
  3. 8K in wenigen Fällen besser
  4. Samsung QLED 8K Q800T - Verfügbarkeit und Fazit

Der QLED 8K Q800T zeigt, dass die Zeit für 8K noch immer nicht ganz reif ist - trotz schneller Grafikkarten und HDMI 2.1. Zwar ist das extrem scharfe Bild beeindruckend, dafür enttäuscht der Fernseher aber an anderen Stellen und bleibt insgesamt hinter dem zurück, was wir von einem TV für so viel Geld erwarten.

Geliefert wird der Q800T in einer für große Fernseher typischen Verpackung. Aufgebaut werden sollte das immense und vor allem schwere Gerät am besten zu zweit. Im Vergleich zu einem gleich großen und älteren Samsung Series 8 S8000 mit 4K-Panel fällt direkt auf, wie viel dicker das Panel durch die höhere Pixeldichte und zusätzliche Steuerungshardware wird. Wir messen 2,5 cm. Auch ist der Standfuß relativ groß und klobig. Er besteht aus einem einzigen Stück Metall.

Einmal zusammenmontiert - ein an sich einfacher Prozess, der acht Schrauben erfordert - lassen sich der schwere Fuß und das daran angeschraubte 75-Zoll-QLED-Panel nur mit Mühe verschieben. Die Konstruktion wirkt aber stabil und hochwertig verarbeitet. Etwas schade: Trotz des exorbitanten Preises spart Samsung hier an Zubehör. Neben der Fernbedienung und dem Netzkabel liegen hier keine weiteren HDMI-Kabel bei.

  • Weiße Flächen sehen auf dem TV furchtbar aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das sehen wir auch frontal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier gut zu sehen: die dunklen Ränder am Displayrand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bis auf wenige Demovideos gibt es kaum 8K-Medieninhalte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fernseher ist riesig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es lassen sich viele Fenster auf dem TV anzeigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 8K ist für den TV kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelgitter ist kaum erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur einer der vier HDMI-Ports ist als HDMI 2.1 spezifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Panels (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Massiver Standfuß (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Genug Anschlüsse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist von anderen Samsung-Fernsehern bekannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Helligkeit des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel leuchtet hell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Bis auf wenige Demovideos gibt es kaum 8K-Medieninhalte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

HDMI-Kabel nicht vergessen

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Es ist unwahrscheinlich, dass wir passende, speziell abgeschirmte und für 48 Gbit/s Datenrate ausgelegte Ultra-High-Speed-Kabel bereits zur Verfügung haben. Der neue Kabeltyp ist wichtig, wenn wir den TV per HDMI 2.1 an einen entsprechenden Receiver oder - wie in unserem Test - eine Nvidia-Ampere-Grafikkarte vom Typ Geforce RTX 3090 anschließen wollen. Das Kabel für 15 Euro mussten wir noch dazubestellen, denn ohne es konnten wir maximal 8K bei 30 Hz und aktiviertem Chroma Subsampling im Grafiktreiber einstellen. Der TV kann aber wesentlich mehr.

Nativ läuft der Samsung-Fernseher nämlich mit 7.680 x 4.320 Pixeln und 10-Bit-HDR (HDR 10+). Das merken wir, wenn wir für 8K optimierte Inhalte abspielen - über einen angeschlossenen PC oder innerhalb einer der vielen vorinstallierten TV-Apps. Für den Betrieb stehen diverse Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung.

Neben vier HDMI-Buchsen - eine davon mit Audio Return Channel - sind hier Ports für Kabel- und Satellitenverbindungen vorhanden. Auch gibt es zwei USB-A-Ports für externe Geräte, einen optischen S/PDIF-Port und RJ45 für Gigabit Ethernet. Alternativ lässt sich der Fernseher auch per WLAN einbinden. Auch ein CI+-Slot ist vorhanden.

75" QLED 8K Q800T (2020)

HDMI 2.1 nur an einem Port

Der erstmalige Anschluss hat uns einiges an Geduld gekostet und Frust beschert, der über ein unzureichendes HDMI-Kabel hinausgeht. Auf keiner Seite der Betriebsanleitung steht etwa geschrieben, dass nur der Port HDMI 4 auch den Standard HDMI 2.1 unterstützt. Dieser wird für die Signalübertragung zwischen unserer Nvidia Geforce RTX 3090 und dem TV vorausgesetzt, wenn wir 8K über nur ein Kabel und unkomprimiert bei 60 Hz betreiben wollen. Nach einigem Ausprobieren und ein paar Google-Suchen konnten wir schließlich eine native 8K-Auflösung im Nvidia-Treiber einstellen.

  • Weiße Flächen sehen auf dem TV furchtbar aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das sehen wir auch frontal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier gut zu sehen: die dunklen Ränder am Displayrand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bis auf wenige Demovideos gibt es kaum 8K-Medieninhalte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fernseher ist riesig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es lassen sich viele Fenster auf dem TV anzeigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 8K ist für den TV kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelgitter ist kaum erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur einer der vier HDMI-Ports ist als HDMI 2.1 spezifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Panels (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Massiver Standfuß (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Genug Anschlüsse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist von anderen Samsung-Fernsehern bekannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Helligkeit des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel leuchtet hell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Nur einer der vier HDMI-Ports ist als HDMI 2.1 spezifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Allerdings mussten wir dazu - durch weiteres Probieren - den Spielmodus im Menü des Fernsehers aktivieren. Erst dann wurde eine 8K-Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln erkannt. Netter Nebeneffekt: Im Spielmodus schaltet der Fernseher Post-Processing-Schritte ab, um eine geringere Eingabeverzögerung zu erreichen. Das funktioniert hier bereits ganz gut. Später war es dann möglich, auch in einem anderen Bildmodus 8K-Inhalte zu genießen. Umständlich ist die Ersteinrichtung dennoch.

Dabei haben wir zudem ein recht skurriles Verhalten entdeckt, bei dem die einzelnen Halbbilder des Fernsehers in unterschiedlichen Farbtönen dargestellt werden. Besonders deutlich wird das, wenn wir etwa ein Browserfenster mit hohem Weißanteil öffnen und eine Seite dunkler wirkt. Beheben lässt sich das Problem durch das manuelle, schnelle Umschalten des Bildmodus im TV-Menü. In seltenen Fällen ist der Anzeigefehler aber wieder zurückgekehrt. Auf Dauer könnte das Käufer des Fernsehers nerven, die dafür viel Geld ausgegeben haben.

Noch nerviger ist allerdings das inkonsistent ausgeleuchtete QLED-Panel.

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Dunkle Flecken in 8K 
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Achranon 27. Jan 2021 / Themenstart

Und an welchem Tag im Jahre 2030 genau wird das dann so sein? Ich würde gerne den Monat...

Achranon 27. Jan 2021 / Themenstart

um im Massenmarkt Erfolg zu haben. Im Moment sind 8K TVs mehr was für Technik Freaks die...

JTR 27. Jan 2021 / Themenstart

Ja das Problem hatten sie ja bei Cyberpunkt 2077 mit einer RTX-3090. Damit es flüssig...

JTR 27. Jan 2021 / Themenstart

Gab mal ein guter Blindtest von Leuten aus der Filmbranche. Und dort haben sie ein 4K...

FreiGeistler 23. Jan 2021 / Themenstart

Mit wieviel Abstand? 10cm? Oder bei einem 200-Zoll-Gerät?

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