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8K in wenigen Fällen besser

Die Kernproblematik besteht weiterhin und hat sich seit der Vorstellung erster 8K-TVs kaum verändert. Zumindest bauen AMD und Nvidia mittlerweile Grafikkarten, die auch aktuelle Spiele zu annehmbaren Frameraten flüssig darstellen können. In Zusammenarbeit mit unserer Nvidia Geforce RTX 3090 mit 24 GByte Videospeicher merken wir das gerade in Id Softwares Action-Shooter Doom: Eternal.

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In 60 fps und mehr und mit maximalen Grafikeinstellungen gibt es keine beeindruckendere Version des Spiels. 8K hilft dabei auch mit der Kantenglättung besonders feiner und kleiner Objekte, da schlicht mehr Pixel für weniger Treppchenbildung verfügbar sind.

Abseits von Doom: Eternal gibt es aber bisher kaum Titel, die sich für 8K-Gaming eignen - auch weil Id Software das Game stark optimiert hat und deshalb so gute Bildraten möglich sind. Schalten wir etwa den Benchmark des Action-Adventures Shadow of the Tomb Raider ein, dann sind selbst mittels DLSS nicht mehr als 45 fps möglich - nativ sind es etwa 35 fps. Das Spiel ruckelt daher merklich, auch mit eingeschaltetem Vsync.

Absurd wird es bei Strategiespielen wie Age of Empires 2: Definitive Edition. Die hohe Auflösung sorgt für ein extrem weit herausgezoomtes Bild, bei dem Spielfiguren und Gelände kaum noch erkennbar sind. Obwohl wir selbst auf einer größeren Spielkarte hier die Kamera nicht bewegen müssen, wird das Spiel durch die Miniaturansicht eigentlich unspielbar.

8K außerhalb von Games noch kaum verbreitet

Abseits von Games sieht es um 8K noch ziemlich einsam aus. Es gibt recht beeindruckende Demovideos, die für die hohe Auflösung produziert wurden. Abspielbar sind die etwa in den Samsung-Apps von Youtube und anderen Anbietern. Im Browser werden 8K-Inhalte hingegen oft nicht freigeschaltet. Auch Streamingdienste wie Netflix, Disney+ und Prime Video machen spätestens bei 4K Schluss. Das gilt auch für die neuen Spielekonsolen Xbox Series X und Playstation 5, die maximal 4K bei 120 Hz unterstützen.

  • Weiße Flächen sehen auf dem TV furchtbar aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das sehen wir auch frontal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier gut zu sehen: die dunklen Ränder am Displayrand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bis auf wenige Demovideos gibt es kaum 8K-Medieninhalte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fernseher ist riesig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es lassen sich viele Fenster auf dem TV anzeigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 8K ist für den TV kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelgitter ist kaum erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur einer der vier HDMI-Ports ist als HDMI 2.1 spezifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Panels (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Massiver Standfuß (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Genug Anschlüsse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist von anderen Samsung-Fernsehern bekannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Helligkeit des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel leuchtet hell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Fernbedienung ist von anderen Samsung-Fernsehern bekannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Solange wir ein externes Gerät an den TV anschließen, etwa einen PC, ist es möglich, eigenen 8K-Content auf dem TV abzuspielen. Kreative, die sich selbst bereits an 8K-Aufnahmen versuchen, könnten ihre Werke auf dem Fernseher ohne Qualitätsverslust abspielen. Auch Golem.de hat etwa ein Demovideo eines weidenden Schafes aufgenommen, das ein Resultat unseres Kameratests der Canon Eos 5 ist. Jedes kleine Detail, wie hervorstehende Wolle des Tieres und einzelne Grashalme, werden gestochen scharf dargestellt. Nur schade, dass 8K noch immer kaum Verbreitung hat.

Ebenfalls schade ist, dass der Fernseher selbst nicht einmal Videoformate für 8K-Auflösungen unterstützt. So ist es etwa nicht möglich, Material von einer USB-Festplatte mithilfe von Samsungs Tizen OS abzuspielen. Wir sind also immer auf ein externes Gerät angewiesen.

Tizen OS ist bekannt

Wer Tizen OS von anderen Samsung-Fernsehern kennt, der wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Die Fernbedienung folgt dem gängigen Design mit Richtungsring und Eingabetaste in der Mitte. Einzelne Elemente sind in horizontal scrollbaren Menüs verschachtelt. Mit etwas Übung ist die Navigation mittels Fernbedienung gut möglich, kommt aber nicht an die Bedienung per Cursor heran, wie wir es etwa von LG-Geräten gewohnt sind.

  • Weiße Flächen sehen auf dem TV furchtbar aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das sehen wir auch frontal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier gut zu sehen: die dunklen Ränder am Displayrand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bis auf wenige Demovideos gibt es kaum 8K-Medieninhalte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fernseher ist riesig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es lassen sich viele Fenster auf dem TV anzeigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 8K ist für den TV kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelgitter ist kaum erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur einer der vier HDMI-Ports ist als HDMI 2.1 spezifiziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Panels (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Massiver Standfuß (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Genug Anschlüsse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist von anderen Samsung-Fernsehern bekannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Helligkeit des Panels in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel leuchtet hell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Hier gut zu sehen: die dunklen Ränder am Displayrand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ebenfalls wirr sind die Systemeinstellungen. Zwar ist das Menü hier mit wesentlich weniger unnötigen Funktionen überladen als etwa LGs OLED CX48, allerdings sind einige Reiter komplett unerreichbar - selbst wenn wir in den Expertenmodus wechseln. So haben wir zum Beispiel erstmal lange nach den Kanaleinstellungen für Rot-, Grün- und Blautöne gesucht, da der entsprechende Reiter ausgegraut und nicht nutzbar war.

Der Fernseher schaltet nämlich einige Funktionen selbstständig aus - je nachdem, welches Gerät gerade angeschlossen ist. In unserem Fall hat der integrierte Weißabgleich Abhilfe geschaffen und die Kalibrierung des Panels nach unseren Wünschen ermöglicht. Optional können wir eines von mehreren Farbtemperaturprofilen auswählen.

75" QLED 8K Q800T (2020)

Ganz klar ist der Q800T für die gleichnamige und separat erhältliche Soundbar ausgelegt, die sich nahtlos unter den TV installieren lässt. Zwar sind die integrierten Lautsprecher in Ordnung, wenn gerade keine Alternativen zur Verfügung stehen, allerdings können sie gerade bei tiefen Tönen nicht mit dedizierten Boxen mithalten. Das ist aber bei fast allen Fernsehern mit integrierten Lautsprechern der Fall.

Das große 8K-Panel des Q800T wird nicht umsonst ziemlich schnell recht warm an Front und Rückseite: Im regulären Betrieb benötigt der TV bei voller Helligkeit und in SDR etwa 498 Watt aus der Steckdose. In HDR und auf 60 Prozent Helligkeit sind es ähnlich hohe 499 Watt. Das sind auch in der 75-Zoll-Klasse recht hohe Werte, die wir beim Kauf des Fernsehers berücksichtigen sollten.

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 Dunkle Flecken in 8KSamsung QLED 8K Q800T - Verfügbarkeit und Fazit 
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Achranon 27. Jan 2021 / Themenstart

Und an welchem Tag im Jahre 2030 genau wird das dann so sein? Ich würde gerne den Monat...

Achranon 27. Jan 2021 / Themenstart

um im Massenmarkt Erfolg zu haben. Im Moment sind 8K TVs mehr was für Technik Freaks die...

JTR 27. Jan 2021 / Themenstart

Ja das Problem hatten sie ja bei Cyberpunkt 2077 mit einer RTX-3090. Damit es flüssig...

JTR 27. Jan 2021 / Themenstart

Gab mal ein guter Blindtest von Leuten aus der Filmbranche. Und dort haben sie ein 4K...

FreiGeistler 23. Jan 2021 / Themenstart

Mit wieviel Abstand? 10cm? Oder bei einem 200-Zoll-Gerät?

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