Samsung: Produktion des Galaxy Note 7 ist gestoppt

Nachdem auch bei mehreren Austauschgeräten Akkus in Brand geraten sind, hat Samsung Berichten zufolge die Produktion des Galaxy Note 7 vorübergehend eingestellt. Die ersten Netzbetreiber verkaufen das Smartphone nicht mehr.

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Das Galaxy Note 7 wird von zwei Netzbetreibern nicht mehr verkauft.
Das Galaxy Note 7 wird von zwei Netzbetreibern nicht mehr verkauft. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Galaxy Note 7 wird für Samsung zu einem immer größeren Problem. Mittlerweile haben sich fünf als sicher geltende Austauschgeräte von selbst entzündet. Als Reaktion darauf wurde die Produktion des Smartphones zunächst gestoppt. Außerdem verkaufen erste Mobilfunknetzbetreiber das Galaxy Note 7 nicht mehr. Auch die Austauschgeräte werden nicht mehr angeboten.

Samsung hat Produktion gestoppt

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Der australische Mobilfunknetzbetreiber Telstra hat laut einem Bericht von The Verge in einem internen Memo darauf hingewiesen, dass Samsung die Produktion des Galaxy Note 7 gestoppt habe. Dies wird von einem Bericht der koreanischen Nachrichtenagentur Yonhap bestätigt. Samsungs Produktionsanlagen für das Galaxy Note 7 in Vietnam wurden demnach stillgelegt. Beide Berichte gehen von einer vorübergehenden Stilllegung der Produktion aus, Details dazu sind derzeit nicht bekannt.

Fünf Vorfälle in den USA

Am Wochenende waren zunächst zwei weitere Brände eines Austausch-Galaxy-Note-7 bekanntgeworden. Am Sonntag kamen zwei weitere Fälle dazu, so dass aus den USA mittlerweile fünf Austauschgeräte des Galaxy Note 7 in Flammen aufgegangen sind. Zu den neuen Fällen gehöre ein Vorfall aus Virginia, berichtet The Verge. Auch dort hat sich ein Galaxy Note 7, das sich in der Nacht im Schlafzimmer eines Kunden befand, am frühen Morgen entzündet. Der Kunde erwachte in einem verqualmten Schlafzimmer, damit ähnelt der Fall der Schilderung eines anderen Nutzers aus Kentucky.

Der fünfte bisher bekannte Vorfall soll sich in Texas ereignet haben. Auch dort wurde The Verge vom betroffenen Kunden kontaktiert. Der Gerätebesitzer war gerade beim Essen, als das Smartphone anfing zu brennen.

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Auch in den beiden aktuellen Fällen gaben die Besitzer des Galaxy Note 7 an, dass sie bereits die Austauschgeräte verwendeten.

AT&T, T-Mobile und Verizon stoppen Verkauf

Nach Berichten von The Verge haben die US-Mobilfunknetzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon den Verkauf des Galaxy Note 7 gestoppt. Auch der Austausch von Ersatzgeräten werde angehalten. Wer ein Galaxy Note 7 austauschen wolle, könne ein anderes Samsung-Smartphone oder ein beliebiges Modell eines anderen Herstellers wählen.

Kurz nach der Markteinführung des Galaxy Note 7 musste Samsung ein weltweites Austauschprogramm vornehmen. Etliche Geräte dieser Modellreihe überhitzten sich und entzündeten sich damit selbstständig. Ursache soll ein Fehler im Produktionsprozess gewesen sein. Seit Ende September 2016 sollen laut Samsung nur noch Geräte verfügbar sein, die von diesem Fehler nicht mehr betroffen sind. Die bisher bekannt gewordenen Fälle lassen erhebliche Zweifel daran aufkommen.

In allen von Samsung veröffentlichten Stellungnahmen wird derzeit nur darauf eingegangen, dass die aktuellen Fälle überprüft würden. Ergebnisse lägen noch nicht vor. Auch die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC habe Untersuchungen begonnen. Es könnte durchaus passieren, dass Samsung für das Galaxy Note 7 ein zweites Austauschprogramm durchführen muss. Das wäre mit hohen Kosten und einem entsprechenden Image-Schaden verbunden.

Nachtrag vom 10. Oktober 2016, 12:10 Uhr

Samsung hat Golem.de bestätigt, dass für das Galaxy Note 7 die Produktionsplanung angepasst wird. Damit solle die Qualität und Sicherheit des Produkts gewährleistet werden. Samsung lieferte keine näheren Informationen dazu.

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Sybok 10. Okt 2016

Das war weder das britische MI5 oder MI6 (beide real), das war die amerikanische IMF...

dev_null 10. Okt 2016

Echt ganze vier? Das ist ja der Wahnsinn. 4 Stück von über 10.000.000, mach kein Schei...

Arkarit 10. Okt 2016

Das stimmt doch nicht. Samsung hat sich fast mustergültig verhalten, was ihre Reaktion...

Onkel Ho 10. Okt 2016

So siehts aus. Dazu kommt, dass bei den großen Betrieben oft irgend eine Vorgabe von den...



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