Abo
  • Services:

Samsung: Patent für flexibles Handgelenk-Display angemeldet

Samsung hat offenbar ein Armband mit flexiblem Display zum Patent angemeldet: Dank einer eingebauten Feder soll sich ein solches Gerät so weit versteifen können, dass es wie ein normales Smartphone genutzt werden kann. Die Funktionsweise erinnert an Reflektionsclips für Radfahrer.

Artikel veröffentlicht am ,
So stellt sich Samsung ein flexibles Display-Armband vor.
So stellt sich Samsung ein flexibles Display-Armband vor. (Bild: Patentlymobile.com)

Der südkoreanische Hersteller Samsung hat ein Patent auf ein Armband mit flexiblem Display angemeldet, wie die Seite Patentlymobile.com berichtet. Der Patentschrift zufolge soll das Armband aus einer Reihe von Metallsegmenten bestehen, auf deren Rückseite das Display montiert ist. Im Inneren sollen sich die technischen Komponenten verbergen.

  • So stellt sich Samsung ein Armband mit flexiblem Display vor. (Bild: Patentlymobile.com)
So stellt sich Samsung ein Armband mit flexiblem Display vor. (Bild: Patentlymobile.com)
Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. über duerenhoff GmbH, München

Das Armband kann wie das Gliederarmband einer Uhr um das Handgelenk gelegt werden, mit dem Display nach außen; es soll sich dank der Metallglieder einfach anpassen. Nimmt der Nutzer es vom Arm, kann er es dank einer eingebauten Feder im geraden Zustand so weit versteifen, dass das Armband wie ein normales Smartphone mit geradem Bildschirm genutzt werden kann.

Funktion erinnert an Reflektionsclip

Die Funktionsweise des Armbands scheint beispielsweise der von Reflektionsclips für Fahrradfahrer zu ähneln: Diese bestehen aus einer Feder, die sich zusammenrollt, wenn sie geknickt wird.

Wie eventuelle Anschlüsse realisiert werden sollen, geht aus dem Patent nicht hervor. Ebenso wenig ist ersichtlich, welche Art von Technik Samsung in das Gerät einbauen will - die möglichen Einsatzzwecke reichen von einem vollwertigen, flexiblen Smartphone bis zu einer Smartwatch mit großem Display. Denkbar ist aufgrund der Bauweise auch eine Mischform aus beidem.

Patent sagt nichts über mögliches Produkt aus

Das Patent wurde laut Patentlymobile.com im Dezember 2014 bei der US-Patentbehörde (USPTO) eingereicht. Die Patentschrift an sich sagt nichts über ein finales Produkt aus; dementsprechend ist noch nicht abzuschätzen, wann und ob überhaupt Samsung die Technologie umsetzen wird.

Samsung gehört mit LG zu denjenigen Herstellern, die abgerundete Displays für ihre Produkte verwenden. Bisher hat der Hersteller aber noch kein Produkt mit flexiblem Bildschirm auf den Markt gebracht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. 4,99€

Jasmin26 09. Apr 2015

wenn Patentamter überlastet sind , kann das keinem patent-antragsteller angelastet...

Mingfu 09. Apr 2015

Bezüglich deines zweiten Punktes: Das war nie verboten, siehe § 11 Nr. 1 Patentgesetz...

Eligos 09. Apr 2015

So ähnlich ist doch schon die Idee des US Kickstarter Produkt's von Moment Labs. Nur...

Lala Satalin... 09. Apr 2015

Frag Microsoft.

SelfEsteem 09. Apr 2015

Nope, das ist eine direkte Folge aus dem Bendgate - die Asiaten machen aus der Not halt...


Folgen Sie uns
       


Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen

Alexa kann komisch lachen und schlecht rappen - wie man im Video hört.

Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

    •  /