Abo
  • Services:

Samsung: "Ohne Nutzung unserer Patente gäbe es kein iPhone"

Im Patentrechtsstreit zwischen Samsung und Apple sind weitere Gerichtsdokumente bekanntgeworden. In diesen behauptet Samsung, dass Apple Samsung-Patente ohne Genehmigung verwendet habe. Ansonsten hätte Apple kein einziges iPhone verkaufen können, meint Samsung.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung: "Ohne Nutzung unserer Patente gäbe es kein iPhone"
(Bild: Jung Yeon-Je/AFP/Getty Images)

Im Gerichtsverfahren zwischen Apple und Samsung beginnt der Prozess am 30. Juli 2012. Apple verlangt wie bereits berichtet von Samsung 2,525 Milliarden US-Dollar Schadensersatz, Samsung wirft Apple seinerseits Patentmissbrauch vor. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, aus denen das Wall Street Journal zitiert.

Stellenmarkt
  1. EnBW Kernkraft GmbH, Philippsburg, Neckarwestheim
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Pirmasens

Samsung betont in den Unterlagen, dass der Elektronikkonzern seit 1991 Mobiltelefone entwickele und verkaufe. Seitdem habe Samsung viel Technik erfunden, die auch in heutigen Smartphones noch verwendet werde. Apple hingegen sei erst knapp 20 Jahre später in den Mobiltelefonmarkt eingestiegen. Daraus zieht Samsung den Schluss, dass Apple "ohne Zuhilfenahme von patentierter Samsung-Technik nicht ein einziges iPhone hätte verkaufen können".

Apples eigenes Image

In Samsungs Prozessakten wird außerdem aus internen Apple-Unterlagen zitiert. In der Öffentlichkeit werde Apple als Entwickler neuer Techniken angesehen. Das sehe Apple selbst aber ganz anders, heißt es in Samsungs Unterlagen: Apple sehe die eigene Stärke weniger darin, neue Technik zu entwickeln, als darin, bestehende Technik erfolgreich in Produkten zu verwenden, um damit Gewinn zu machen.

Apple wirft Samsung in dem Gerichtsverfahren vor, das Gerätedesign vom iPhone und iPad kopiert zu haben. Samsung verweist auf interne Dokumente aus dem Jahr 2006, in denen bereits Samsung-Geräte zu sehen gewesen seien, die optisch stark dem iPhone und iPad glichen. Die Geräte seien entwickelt worden, weil es einen Trend zu Mobiltelefonen mit großem Display gegeben habe. Das war, bevor Apple das iPhone 2007 auf den Markt brachte. Damit will Samsung Apples Vorwurf widerlegen, das Design vom iPhone und iPad kopiert zu haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

mmustermann1337 13. Sep 2012

Ich wollte das nur nochmal hervorheben, was an dieser Stelle gepostet wurde. Das sollten...

Paykz0r 30. Jul 2012

JA, ABER: Apple war mit den Iphone in dem Moment auf den Markt in dem sie auf den Markt...

JensM 27. Jul 2012

Oder von Nokia, hier gab es auch den Rahmen sowie ein Quadrat wie beim Homebutton...

JensM 27. Jul 2012

Das Wortspiel kannte ich noch gar nicht, pluseins dafür. :)

Dagstyggur 27. Jul 2012

Ist ja ein netter keliner Kindergarten hier. :-O


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Digitalisierung des Weltraums
  2. Raumfahrt Mann überprüft mit Rakete, ob die Erde eine Scheibe ist
  3. Raumfahrt Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /