Samsung Odyssey Neo G9 im Test: Mini-LED im Ultrawide-Format macht den Unterschied

Samsungs Odyssey Neo G9 ist riesig und durch Mini-LED auch kontraststark. Es gibt derzeit keinen besseren (und teureren) 32:9-Monitor für Gaming.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Odyssey Neo G9 passt geradeso auf den Schreibtisch.
Der Odyssey Neo G9 passt geradeso auf den Schreibtisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Wenn ein Wort Samsungs 32:9-Monitor Odyssey Neo G9 treffend beschreibt, dann ist es wohl der Begriff "extrem". Der Hersteller will nicht nur mit extremen Werten wie dem sehr leuchtstarken Panel, der schieren Größe des Monitors, der starken Krümmung, der hohen Bildfrequenz oder dem enormen Kontrast durch Mini-LEDs - einzigartig in diesem Segment - punkten. Auch der Preis von 2.160 Euro ist ziemlich extrem.

Inhalt:
  1. Samsung Odyssey Neo G9 im Test: Mini-LED im Ultrawide-Format macht den Unterschied
  2. Die Kurve kriegen mit Mini-LED
  3. Solide Farbabdeckung des VA-Panels
  4. Samsung Odyssey Neo G9: Verfügbarkeit und Fazit

Bei der Konkurrenz gibt es 49 Zoll (124,4 cm) große Ultrawide-Monitore für 1.000 Euro und weniger. Warum sollten wir uns also für ein mehr als doppelt so teures Produkt entscheiden? Ganz einfach: weil Samsung den wohl besten 49-Zoll-Ultrawide-Monitor verkauft - zumindest für eine bestimmte Zielgruppe.

Displaygröße49"/124,4 cm (32:9 Ultrawide, Curved 1000R)
PanelVA mit Mini-LED (240 Hz, 2.048 Local-Dimming-Zonen, 5.120 x 1.440 Pixel)
PanelwerteHelligkeit ~ 816 cd/m²/954 cd/m² (HDR), 89,7% DCI-P3
FeaturesAdaptive Sync (AMD Freesync Premium Pro, Nvidia G-Sync compatible), Bild-in-Bild für max. 2 Geräte, Bildschirmfadenkreuz, Einstellungen für Gamma, Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur, RGB-Werte, Custom-Bildschirmprofile
Anschlüsse1x Displayport 1.4, 2x HDMI 2.1, 2x USB-A 3.2 Gen1, 1x 3,5-mm-Klinkenanschluss
Ergonomiehöhenverstellbar (12 cm), schwenkbar (30 Grad), neigbar (16 Grad), VESA-Mount (100 x 100 mm), Headsethalter, Kabelmanagement
Maße lt. Datenblatt114,9 x 53,7 x 41,8 cm, 14,5 kg Gewicht
Energiebedarf~ 60 Watt (50 Prozent Helligkeit, Full Local Dimming)
Preis2.160 Euro
Samsung Odyssey Neo G9 - Übersicht

Mit 240 Hz, Adaptive Sync per AMD Fresync Premium Pro, Nvidia G-Sync compatible, dem reaktionsschnellen Panel inklusive Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und einer relativ hohen Helligkeit soll der Monitor vor allem Gaming-Enthusiasten ansprechen. Die kommen hier voll auf ihre Kosten. Allein zum Arbeiten ist der Bildschirm aber zu schade.

Platz auf dem Schreibtisch muss sein

Es ist vor dem Kauf ratsam, genau zu prüfen, ob man für einen 49-Zoll-Monitor wie den Neo G9 genug Platz hat. Der Monitor ist schlichtweg riesig: 115 cm nimmt er von links nach rechts ein. Allerdings ist eher die 1000R-Krümmung das Problem, wegen der das Produkt auch einen ausladenden Standfuß verwendet. Etwa 35 cm Tiefe sollten wir auf dem Schreibtisch frei haben, damit wir den Monitor auch sinnvoll aufstellen können. Eine Tischplatte mit 80 cm Breite ist also von Vorteil.

  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Halterung für ein Headset oder für Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist simpel, aber effektiv. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strom kommt über ein Kaltgerätekabel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienelemente an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standard-Fingerschraube für die Montage (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die 1000R-Krümmung ist gut sichtbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor unterstützt G-Sync. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ausleuchtung des Panels über neun Zonen  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display hat eine gute Farbabdeckung.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schwächen zeigt der Bildschirm bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Schon auf der Rückseite sieht das Panel nach einem Raumschiffcomputer aus - passend zur Gaming-Zielgruppe, die Samsung hier ansprechen will. Die weißen Akzente und das mit (ausschaltbaren) blauen LEDs beleuchtete Gelenk erinnern auch ein wenig an eine Turbine. Uns gefällt die Optik des Odyssey-Monitors. Zudem ist das Kunststoffgehäuse gut verarbeitet.

Der Standfuß bietet für die meisten Menschen genug Einstellungsspielraum. Wir können das Panel vertikal und horizontal um 30 respektive 18 Grad neigen und schwenken. Die Höheneinstellung ist in einem Rahmen von etwa 12 cm möglich. Sind wir besonders große Menschen, die auch im Sitzen weit über den Tisch hinausragen, dann könnte das etwas wenig sein. Ein paar Zentimeter mehr würden hier den Unterschied machen. Eine Pivotfunktion für den Hochkantbetrieb fehlt hier, wäre zwecks der schieren Größe und des Curved-Panels aber auch absurd.

Unabhängig davon steht das Panel sehr stabil auf dem Standfuß und wackelt nicht. Praktisch ist auch die kleine Kabeltrasse unter der Standfußabdeckung aus Kunststoff. Darüber können wir Display- und Stromkabel (ein Standard-Kaltgerätekabel) zentriert an der Unterseite des Sockels herausführen.

Samsung Odyssey Neo G9 Curved Gaming Monitor 49 Zoll

Kabel sind dabei

Mitgeliefert wurden alle Anschlusskabel, die wir für den Betrieb brauchen, darunter ein Displayport-Kabel, ein HDMI-Kabel und das Stromkabel selbst. Es stehen drei Displayanschlüsse zur Verfügung: eine Displayport-1.4-Buchse und zwei HDMI-2.1-Ports. Es existiert auch ein USB-Hub mit zwei USB-A-3.2-Gen1-Anschlüssen. Das reicht für Maus und Tastatur aus. Ein paar USB-Anschlüsse mehr würden aber sicher nicht schaden.

  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Halterung für ein Headset oder für Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist simpel, aber effektiv. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strom kommt über ein Kaltgerätekabel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienelemente an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standard-Fingerschraube für die Montage (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die 1000R-Krümmung ist gut sichtbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor unterstützt G-Sync. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ausleuchtung des Panels über neun Zonen  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display hat eine gute Farbabdeckung.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schwächen zeigt der Bildschirm bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Halterung für ein Headset oder für Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Monitor lässt sich nicht per USB-C an ein Gerät anschließen. Entsprechend werden auch keine in Büros oft gewünschten Funktionen wie Power Delivery oder ein KVM-Switch geboten. Ganz klar konzentriert sich Samsung hier auf Gaming-Kunden im Desktop-Segment, die ihren PC per Displayport und eine Spielekonsole mit HDMI anschließen.

Der Bildschirm unterstützt auch Bild-in-Bild und kann so maximal zwei angeschlossene Geräte gleichzeitig anzeigen. Es ist zudem möglich, zwei Kabel in die gleiche Grafikkarte einzustecken. Dann imitiert der Bildschirm zwei 27-Zoll-Monitore, nur ohne die nervigen Ränder in der Mitte.

Denn das große gekrümmte Display ist klar das Highlight des Neo G9.

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Die Kurve kriegen mit Mini-LED 
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blitzbirne 20. Dez 2021 / Themenstart

Im August wurde meiner von Otto geliefert. Irgendwann im September wurde dann die 1013.0...

blitzbirne 20. Dez 2021 / Themenstart

Ich habe das TSSR Modell vom Odysee G9 und bin seit dem Firmware Update auf 1013.0...

blitzbirne 20. Dez 2021 / Themenstart

Eine Sache ist noch wichtig zu erwähnen, bei den Odysee G9 Monitoren: Allesamt haben sie...

Nasenbaer 18. Dez 2021 / Themenstart

Es geht ihm sicher darum, dass die Rückseite nicht komplett eben ist sondern mit...

Nasenbaer 17. Dez 2021 / Themenstart

Klar kannst du prinzipiell nen TV nutzen. Mittlerweile haben die auch AdaptiveSync und...

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