Die Kurve kriegen mit Mini-LED

Nach dem ersten Einschalten des großen 49-Zoll-Panels müssen wir uns erst einmal umstellen. Auf ein 1000R, also mit einem Radius von einem Meter gekrümmtes Display, schauen wir normalerweise nicht. Nach etwas Eingewöhnung halten wir die Krümmung aber für sinnvoll, da so ein natürlicheres Sehen in alle Ecken des Displays möglich ist. Die starke Krümmung ist zudem schnell vergessen, wenn wir die sehr hohe Helligkeit und gute Reaktionszeit des Panels betrachten.

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Wir messen bei maximalem Local Dimming sowie 100 Prozent Helligkeit und Kontrast eine durchschnittliche Leuchtdichte von 816 cd/m². Das ist wesentlich mehr, als der Hersteller im Datenblatt verspricht (420 cd/m²). Allerdings messen wir im HDR-Modus nur Spitzen von 954 cd/m². Das wiederum liegt unter den von Samsung beworbenen 2.000 Nits für Quantum HDR, ist aber noch immer ein sehr hoher Wert.

Gute Schwarzwerte mit Local Dimming

Unter Windows 11 ist das HDR-Profil des Monitors generell sichtbar dunkler. Wir ignorieren die 10 Bit Farbtiefe deshalb. Kontraste sind auch so bereits gut genug - dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Die schalten wir durch zwei verschiedene Local-Dimming-Stufen hinzu. Im Prinzip handelt es sich um eine herkömmliche Hintergrundbeleuchtung, nur in einer dichter gedrängten Matrix, die zudem über das gesamte Display und nicht nur an den Rändern installiert ist.

  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Halterung für ein Headset oder für Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist simpel, aber effektiv. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strom kommt über ein Kaltgerätekabel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienelemente an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standard-Fingerschraube für die Montage (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die 1000R-Krümmung ist gut sichtbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor unterstützt G-Sync. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ausleuchtung des Panels über neun Zonen  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display hat eine gute Farbabdeckung.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schwächen zeigt der Bildschirm bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Bei angezeigten Schwarzwerten wird so ein sehr hoher Kontrast erreicht, weil sich Mini-LEDs präzise abschalten können. Schwarze Flächen leuchten hier tatsächlich so wenig, dass sie von unserem Messsensor als 0 cd/m² angezeigt werden - beeindruckend für ein VA-Panel.

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Die vielen Mini-LEDs - 2.048 Zonen - können zudem einen bei Local Dimming häufig auffälligen Halo-Effekt um kleine helle Elemente herum verringern. Das leichte Leuchten um den Mauscursor herum ist fast gar nicht zu sehen und stört keineswegs während der Arbeit oder des Spiels.

Dass sich die Helligkeit durch Local Dimming je nach angezeigtem Inhalt teils dynamisch ändert, ist zwar merklich, aber ebenfalls nicht nervend. Manchmal fällt das in Games wie Battlefield 2042 auf, wenn wir mit unserer Waffe auf eine dunkle Fläche zielen. Dann entstehen leichte Leuchtringe um das Visier herum. Wie gesagt: Den Kompromiss gehen wir gerne ein, wenn Schwarzwerte und Kontraste dafür so enorm gut aussehen.

Ausleuchtung nicht immer homogen

Ganz perfekt ist das Panel aber auch nicht: So erkennen wir bei einem vollkommen weißen Testbild stellenweise dunklere Streifen. Wir würden das der Krümmung zuschreiben, da mit der Flüssigkristallschicht auch die Mini-LED-Matrix gebogen werden muss. Kleinste Ungenauigkeiten können Helligkeitsunterschiede nach sich ziehen. Samsung hatte in der Vergangenheit Probleme, Monitore wie den Odyssey Neo G9 überhaupt in zufriedenstellender Qualität zu produzieren. Es beruhigt, dass der Konzern dazu trotzdem in der Lage ist.

  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Halterung für ein Headset oder für Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist simpel, aber effektiv. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strom kommt über ein Kaltgerätekabel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienelemente an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standard-Fingerschraube für die Montage (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die 1000R-Krümmung ist gut sichtbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor unterstützt G-Sync. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ausleuchtung des Panels über neun Zonen  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display hat eine gute Farbabdeckung.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schwächen zeigt der Bildschirm bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Ausleuchtung des Panels über neun Zonen (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Gerade in schnellen Games merken wir hier auch die besonders guten Pixelreaktionszeiten des Monitors. Dabei ist die zugrundeliegende VA-Technik normalerweise für Schlieren und Ghosting besonders anfällig. Würden wir es nicht besser wissen, könnten wir es für ein IPS-Panel halten.

Schon im bekannten Ufo-Webtest erkennen wir bei 240 Hz fast gar keine Artefakte. Texte und Elemente verschmieren auch nicht deutlich, wenn wir Fenster schnell hin- und herziehen. Games wie Battlefield 2042, Cyberpunk 2077, Borderlands 3, Star Citizen und Age of Empires IV sehen allesamt sehr gut aus. Bei dem Preis würden wir auch nicht weniger erwarten.

Samsung Odyssey Neo G9 Curved Gaming Monitor 49 Zoll

32:9 in Games sinnvoll

Übrigens ist die 32:9-Bilddiagonale in den meisten Spielen ein Vorteil. In Strategiespielen wie Age of Empires IV sehen wir mehr von der Karte, in Shootern wie Battlefield 2042 haben wir mehr Aussicht zu unseren Seiten hin. Elemente strecken sich am Rand allerdings, je nach Spiel, mal mehr oder weniger, was zu einer verzerrten Optik führen kann. Dafür sind gerade Simulationen wie Star Citizen perfekt für das Ultrawide-Format gemacht. Das Mittendringefühl steigt damit umso mehr.

  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü ist übersichtlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Halterung für ein Headset oder für Kabel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist simpel, aber effektiv. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anschlüsse an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Strom kommt über ein Kaltgerätekabel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienelemente an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Standard-Fingerschraube für die Montage (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die 1000R-Krümmung ist gut sichtbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor unterstützt G-Sync. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Samsung Odyssey Neo G9 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Ausleuchtung des Panels über neun Zonen  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Display hat eine gute Farbabdeckung.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schwächen zeigt der Bildschirm bei Grüntönen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Anschlüsse an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das setzt natürlich voraus, dass wir auch eine ausreichend schnelle Grafikkarte verwenden. 5.120 x 1.440p entspricht rein rechnerisch zwar nicht ganz der Anzahl an Pixeln von 4K-Monitoren mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Dazu kommen aber 240 Hz Bildfrequenz, die auch genutzt werden möchten. Mittels Adaptive Sync (AMD Freesync Premium und G-Sync compatible), einschaltbar über das Bildschirmmenü, können wir zumindest die Bildfrequenz der Renderfrequenz in Games anpassen, denn selbst eine Nvidia Geforce RTX 3090 schafft Spiele wie Cyberpunk 2077 nicht so schnell zu berechnen.

Aber auch außerhalb von Games liefert der Odyssey Neo G9 gute Ergebnisse.

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 Samsung Odyssey Neo G9 im Test: Mini-LED im Ultrawide-Format macht den UnterschiedSolide Farbabdeckung des VA-Panels 
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blitzbirne 20. Dez 2021 / Themenstart

Im August wurde meiner von Otto geliefert. Irgendwann im September wurde dann die 1013.0...

blitzbirne 20. Dez 2021 / Themenstart

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blitzbirne 20. Dez 2021 / Themenstart

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Nasenbaer 18. Dez 2021 / Themenstart

Es geht ihm sicher darum, dass die Rückseite nicht komplett eben ist sondern mit...

Nasenbaer 17. Dez 2021 / Themenstart

Klar kannst du prinzipiell nen TV nutzen. Mittlerweile haben die auch AdaptiveSync und...

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