Samsung: Millionen für eigene Kurzfilme für Smartphones

Sind Smartphone-Nutzer bereit, für einen geringen monatlichen Beitrag unterwegs aufwendig gemachte Kurzfilme auf ihren Geräten anzusehen? Samsung setzt laut einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) der Website The Information einen zweistelligen Millionenbetrag ein, um eigene Filme erstellen zu lassen.
Das Projekt trägt den Codenamen Volt und wird dem Bericht zufolge von dem ehemaligen Disney-Manager John Pleasants geleitet, der nun bei Samsung für mobilen Content zuständig ist.
Samsung ist nicht das einzige Unternehmen der Branche, das das Geschäft mit eigenen Videos versucht. Der chinesische Telefonhersteller Xiaomi will eine Milliarde US-Dollar für Filme investieren.
Im Smartphone-Bereich gelten jedoch andere Regeln als bei Anbietern wie Amazon und Netflix, die längst eigene Serien produzieren lassen. Aufgrund der winzigen Bildschirme und der schmalen Bandbreiten sowie der kürzeren Nutzungsdauer müssen vollkommen neue Formate ausprobiert werden. Der Kurzfilm könnte ein geeignetes Format sein, zusammenhängende Inhalte sorgen jedoch für eine stärkere Bindung der Zuschauer.
Mit eigenen attraktiven Filmen und Serien, die nur auf Samsung-Geräten laufen, sollen neue Kundengruppen erschlossen und bestehende gehalten werden.



