Samsung: Kitkat-Update beendet Benchmark-Mogelei

Die Prozessoren im Galaxy S4 und Galaxy Note 3 verhalten sich nach der Installation von Android 4.4 nicht mehr anders, wenn ein Benchmark läuft. Damit beendet Samsung die Manipulation bei Benchmarks, die erstmals im Sommer 2013 aufgedeckt wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs Galaxy S4 schummelt mit Android 4.4 nicht mehr bei Benchmarks.
Samsungs Galaxy S4 schummelt mit Android 4.4 nicht mehr bei Benchmarks. (Bild: Don Emmert/AFP/Getty Images)

Samsung habe im Kitkat-Update die Benchmark-Erkennung wieder abgeschaltet, berichtet Ars Technica. Damit hat bei Samsung die Mogelei bei Benchmarks wohl ein Ende. Sowohl beim Galaxy S4 als auch beim Galaxy Note 3, beides Samsungs Topmodelle der jeweiligen Produktgruppe, gab es Manipulationen, sobald ein Benchmark lief.

Stellenmarkt
  1. IT-Manager*in (m/w/d)
    BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin
  2. Ingenieur (m/w/d) Software-Qualitätssicherung nach Automotive Spice
    Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Soest
Detailsuche

Beide Samsung-Geräte verfügten vor dem Update über eine Benchmark-Erkennung: Sobald erkannt wird, dass ein Benchmark läuft, verhalten sich die Prozessorkerne anders als sonst. Dann schalten sie nicht in einen Stromsparmodus, wenn sie gerade nicht benötigt werden. Das führt zu besseren Ergebnissen in den Benchmarks. Auch die Android-Geräte von HTC, LG und Asus verhalten sich in Benchmarks anders, aber laut dem Benchmark-Anbieter Anandtech ist keiner der Hersteller dabei so gründlich und konsequent wie Samsung.

Prozessorkerne laufen bei Benchmarks nicht mehr auf Hochtouren

Das ändert sich nun mit dem Update auf Android 4.4, das es auch in Deutschland bereits für das Galaxy S4 und das Galaxy Note 3 gibt. Nach Analysen von Ars Technica verhalten sich die Prozessorkerne in beiden Geräten nach der Aktualisierung bei laufendem Benchmark wie in anderen Apps. So schalten die Prozessorkerne wieder in den Stromsparmodus, wenn sie benötigt werden.

Beim Galaxy S4 wurde die Benchmark-Erkennung wohl mit dem Update auf Android 4.3 eingeführt. John Poole vom Benchmark-Produzent Primate Labs hat sich angeschaut, wie sich die Benchmark-Ergebnisse des Galaxy S4 abhängig von der verwendeten Android-Version unterscheiden.

Galaxy S4 hat mit Android 4.4 schlechtere Benchmark-Werte

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    25./26.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die niedrigsten Werte gibt es mit Android 4.2.2. Mit dem Update auf Android 4.3 stiegen die Werte übermäßig stark an. Im Single-Test des Geekbench-3-Benchmarks erhöhten sie sich von 660 auf 682 Punkte. Im Multi-Test gab es eine Erhöhung von 1.812 auf 2.114 Punkte. Mit Android 4.4 sanken die Werte im Single-Test auf 674 Punkte und auf 1.913 Punkte im Multi-Test.

Poole sieht in den höheren Werten mit Android 4.4 keine Manipulation. Er geht davon aus, dass Samsung seit Android 4.2.2 einige Optimierungen vorgenommen hat, die mit der aktuellen Android-Version zu leicht besseren Ergebnissen führen. Allesamt sind die Werte mit Android 4.4 weniger hoch als noch mit Android 4.3.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


dev_null 06. Mär 2014

Ne das ist normal bei E-Bay, dauert immer 2 Wochen :)

LH 06. Mär 2014

Aktuell brauchen sie die Mogelei ja nicht, die Geräte tauchen mit den guten Werten auf...

dabbes 06. Mär 2014

Das waren lediglich "Optimierungen" und keine Manipulationen. ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
TADF Technologie
Samsung kauft Cynora in Bruchsal und entlässt alle

Der Cynora-Chef wollte das deutsche Start-up zum Einhorn entwickeln. Nun wurden die Patente und die TADF-Technologie von Samsung für 300 Millionen Dollar gekauft und das Unternehmen zerschlagen.

TADF Technologie: Samsung kauft Cynora in Bruchsal und entlässt alle
Artikel
  1. Brandenburg: DNS:Net-Verteiler sei wegen Telekom-Werbebanner überhitzt
    Brandenburg  
    DNS:Net-Verteiler sei wegen Telekom-Werbebanner überhitzt

    Bei DNS:Net kam es in dieser Woche bei starker Hitze zu einem Netzausfall in einem Ort. Schuld sei ein Werbebanner der Konkurrenz gewesen.

  2. Vodafone: Vantage Towers betreibt Sendestationen mit Wasserstoff
    Vodafone
    Vantage Towers betreibt Sendestationen mit Wasserstoff

    Bei der Entwicklung des Containers mit Wasserstoffmotor sind Erfahrungen aus Einsätzen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal eingeflossen.

  3. Kryptogeld: Bitcoin wieder unter 20.000 US-Dollar, Fonds vor dem Aus
    Kryptogeld
    Bitcoin wieder unter 20.000 US-Dollar, Fonds vor dem Aus

    Ein Gericht hat die Liquidation von Three Arrows Capital angeordnet. Der Bitcoin sinkt wieder unter die Grenze von 20.000 US-Dollar.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • MindStar (MSI RX 6700 XT 499€, G.Skill DDR4-3600 32GB 165€, AMD Ryzen 9 5900X 375€) • Nur noch heute: NBB Black Week • Top-TVs bis 53% Rabatt • Top-Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 1.700€ • Samsung Galaxy S20 FE 5G 128GB 359€ [Werbung]
    •  /