Samsung: Isocell-Sensor soll bessere Smartphone-Fotos machen
Bei schlechtem Licht sehen Smartphones-Fotos meist sehr schlecht aus. Grund sind neben den kleinen Objektiven auch die Sensoren, die nicht zuletzt aufgrund ihrer teils hohen Auflösungen stark rauschen. Mit einer neuen CMOS-Technik namens Isocell will Samsung diese Nachteile nun ausgleichen.
Das koreanische Unternehmen behauptet, dass Isocell-Sensoren noch lichtempfindlicher sind als BSI-Sensoren, bei denen aus genau diesem Grund die Schaltkreise schon hinter der lichtempfindlichen Schicht untergebracht wurden und nicht wie bei den alten CMOS-Sensoren davor.
Die Isocell-Sensoren(öffnet im neuen Fenster) sind zwar auch BSI-Modelle, doch hier sind physikalische Barrieren zwischen benachbarten Pixeln eingebaut. Sie sind gewissermaßen isoliert voneinander. Das erlaubt es, mehr Photonen über die Mikrolinse gezielt zur richtigen Pixel-Photodiode zu schicken und den unerwünschten Cross-Talk-Effekt zwischen benachbarten Pixeln zu minimieren. Samsung hat einen um ungefähr 30 Prozent geringeren Cross-Talk-Effekt ermittelt und verspricht sich davon schärfere, farbechtere und weniger verrauschte Fotos.
Der erste Sensor mit dieser Technik ist das 8-Megapixel-Modell S5K4H5YB, dessen Pixel 1,12 Mikrometer groß sind. Der Sensor im 1/4-Zoll-Format soll im vierten Quartal 2013 in die Massenproduktion gegen und wird derzeit von Herstellern bemustert. Wann die ersten Geräte mit den Isocell-Sensoren auf den Markt kommen, teilte Samsung nicht mit.
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