Samsung Gear Sport im Test: Die schlaue Sportuhr

Durchdachte Bedienung, schicke Zifferblätter und ungewöhnliche Funktionen: Samsung hat in seiner Gear Sport viele für Fitness- und Outdoorfans sinnvolle Ideen untergebracht. Ausgerechnet bei einigen Basisfunktionen besteht aber noch Optimierungsbedarf.

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Auf der Samsung Gear Sport gibt es einige schöne Zifferblätter.
Auf der Samsung Gear Sport gibt es einige schöne Zifferblätter. (Bild: Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)

"Glückwünsch, das war ein perfekter Spaziergang": Mit diesem Lob habe ich nicht gerechnet. Gerade erst habe ich zum ersten Mal mit der Samsung Gear Sport am Handgelenk den Hund in einem kleinen Rundkurs im Kiez ausgeführt. Trainings an der Sport Gear habe ich davor nicht ausgewählt, auch keine Aktivität gestartet. Trotzdem hat mich das Wearable direkt nach der Rückkehr in die Redaktion mit einem kurzen Vibrieren auf das Lob auf dem Zifferblatt aufmerksam gemacht.

Inhalt:
  1. Samsung Gear Sport im Test: Die schlaue Sportuhr
  2. Bis zu 34 Tage im Nur-Uhr-Modus
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Wie das genau funktioniert hat, ist mir bis jetzt nicht im Detail klar. Hat die Sportuhr das WLAN wiedererkannt oder ohne mein Zutun die GPS-Signale ausgewertet? Mal von möglichen Datenschutzproblemen abgesehen: Ich war von so viel Aufmerksamkeit spontan beeindruckt - zumal ich sonst keine Sportuhr kenne, die ähnlich mitdenkt und mich einfach mal so für eine Aktivität lobt.

Es gibt noch ein paar ähnlich ungewöhnliche Extras der Gear Sport - auch wenn Nutzer keine ständigen Überraschungen erwarten sollten. Nett finde ich eine Aufforderung zu einer Runde Bürosport zwischendurch, wenn die Uhr eine kräftigere Bewegung nach einer längeren Zeit auf dem Bürostuhl registriert. Dann animiert sie mich, indem sie (korrekt) eine Torsodrehung vermeldet - und will dann gleich weitermachen.

Die Gear Sport ist in Samsungs Portfolio das Wearable, das am ehesten für fitnessorientierte Nutzer gedacht ist. Die Uhr misst die Herzfrequenz über zwei LEDs am Handgelenk, zählt Schritte und schätzt auf Basis der Bewegungen den Kalorienverbrauch. Sie wertet Schlafdaten und per GPS-Modus auch sportliche Aktivitäten aus.

  • Im Kreismenü hat der Nutzer vollen Zugriff auf nahezu alle Funktionen der Samsung Gear Sport. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Gear Sport wird magnetisch über eine Ablagestation geladen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Sportuhr ermittelt im Alltag und beim Sport die Herzfrequenz. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Rückseite ist angenehm plan gehalten. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Der Anfang fehlt leider - bei allen Routen haben wir nicht die ganze Strecke messen können. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Auf der Uhr selbst finden sich viele vorinstallierte Sportarten zur Auswahl. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Nach dem Training gibt es eine schicke Übersicht über Puls und Pace. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Derartige Daten können wir nur auf dem Smartphone angucken. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Bei der Auswertung sind alle relevanten Daten und ein paar mehr mit dabei. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu bekommen wir eine Trophäe für sportliche Leistungen. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Gear können wir sogar kostenlos aufs Klo. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Im App Store gibt es kostenlos weitere Zifferblätter. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Die Tagesübersicht der Health-App von Samsung. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Nicht nur die verbrauchten, auch die aufgenommen Kalorien können wir aufzeichnen. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
Im Kreismenü hat der Nutzer vollen Zugriff auf nahezu alle Funktionen der Samsung Gear Sport. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
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Zugleich ist sie eine echte Smartwatch, die mehr kann als im Ansatz vergleichbare Geräte von Garmin oder Fitbit. Es gibt einen App Store, in dem neben simplen Spielen und Weltzeituhren ein paar ungewöhnliche Anwendungen zu finden sind. Mein (schräger) Favorit ist eine App von Sanifair, mit der ich 25 Mal an den Autobahnraststätten der Firma kostenlos auf die Toilette gehen könnte - was über den NFC-Chip kontrolliert wird.

Bei vielen der nativ installierten Anwendungen fällt auf, dass sich Samsung Gedanken um die Funktionen gemacht hat. Nur als eines von vielen Beispielen nenne ich mal die Wetter-App: Sie zeigt immer auch die aktuelle UV-Belastung an, nennt gut sichtbar und in klaren Worten die Temperatur im Vergleich zu gestern (so blöd es klingen mag: das ist praktisch) und die aktuelle gefühlte Temperatur.

Nachahmenswert ist auch die Aufbereitung der Information, wie lange der Akku noch hält. Im Standardmodus entsprechen 100 Prozent laut der Gear Sport einer Laufzeit von genau 2 Tagen, 2 Stunden und 50 Minuten. Das gilt allerdings nur, solange ich den GPS-Modus nicht verwende, der pro Stunde rund 13 Prozent vom Akku abknapst. Trotzdem kann ich mit der Info etwas anfangen.

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Ja, mein Watchface ist auch sehr dunkel. Ich habe sie jetzt den zweiten Tag um...

GrandmasterA 05. Dez 2017

Auch die S3 ist von einer "Tellermine" weit entfernt.

cyberdynesystems 02. Dez 2017

Ausschlaggebender Punkt war für mich bei der S3 Frontier das größere Display im Vergleich...

Bigfoo29 01. Dez 2017

Nun, der Datensammelwut bei ehealth kann man entgehen, indem man weder die zugehörigen...



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