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Verfügbarkeit und Fazit

Beim Display handelt es sich um einen 1,2 Zoll großen Super-Amoled-Touchscreen mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixeln, als Betriebssystem kommt Tizen zum Einsatz. Die Gear Sport ist nur mit einem per Bluetooth gekoppelten Smartphone sinnvoll zu verwenden. Dazu müssen zwei Apps installiert sein, die für Android und iOS verfügbar sind: eine namens Gear S, in der allgemeine Einstellungen vorgenommen werden, und die den Zugang etwa zum App Store enthält.

  • Im Kreismenü hat der Nutzer vollen Zugriff auf nahezu alle Funktionen der Samsung Gear Sport. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Gear Sport wird magnetisch über eine Ablagestation geladen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Sportuhr ermittelt im Alltag und beim Sport die Herzfrequenz. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Rückseite ist angenehm plan gehalten. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Der Anfang fehlt leider - bei allen Routen haben wir nicht die ganze Strecke messen können. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Auf der Uhr selbst finden sich viele vorinstallierte Sportarten zur Auswahl. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Nach dem Training gibt es eine schicke Übersicht über Puls und Pace. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Derartige Daten können wir nur auf dem Smartphone angucken. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Bei der Auswertung sind alle relevanten Daten und ein paar mehr mit dabei. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu bekommen wir eine Trophäe für sportliche Leistungen. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Gear können wir sogar kostenlos aufs Klo. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Im App Store gibt es kostenlos weitere Zifferblätter. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Die Tagesübersicht der Health-App von Samsung. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Nicht nur die verbrauchten, auch die aufgenommen Kalorien können wir aufzeichnen. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
Bei der Auswertung sind alle relevanten Daten und ein paar mehr mit dabei. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
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Und eine namens Samsung Health, in der ich meine Trainings- und Trackerdaten auswerten kann. Beide sind mir zu einfach gehalten - mir fehlen weitergehende Möglichkeiten etwa zur langfristigen Auswertung von Sport- und Gesundheitsdaten. Ein Portal im Web, wie es beispielsweise Garmin mit Connect bietet, gibt es nicht. Unter Android lassen sich Sportdaten immerhin mit Strava synchronisieren, unter iOS funktioniert das gar nicht. Unter iOS gab es außerdem immer wieder kleinere technische Probleme - etwa dass das Aktualisieren von Apps fast immer mit einer Fehlermeldung abgebrochen wurde. Außerdem wichtig: Die Apps funktionieren unter iOS nur mit einem iPhone, aber nicht mit einem iPad. Dort lassen sie sich zwar installieren, aber nicht ausführen.

Auch ohne die Apps lassen sich MP3-Songs relativ unkompliziert von einem PC mit Browser auf die Uhr übertragen. Alternativ können Nutzer ihre Spotify-Wiedergabelisten vom Smartphone auf der Gear Sport nutzten, um sie auch ohne Internetverbindung oder Smartphone offline etwa mit Bluetooth-Kopfhörern zu verwenden. Wer mag, kann die Gear Sport auch als Fernbedienung für Power-Point-Präsentationen auf einem Computer verwenden, solange dieser über Samsung Connect gekoppelt ist.

Die Samsung Gear Sport ist in einer dunkelblauen und einer schwarzen Version für rund 350 Euro erhältlich; der Verpackung liegen zwei unterschiedlich lange Armbänder bei. Alternativ lässt sich jedes handelsübliche 20-mm-Band mit dem Wearable verwenden. Das sehr gut verarbeitete, deutlich an das Design der Luxusuhrenmarke Officine Panerai erinnernde Stahlgehäuse ist etwa 13 mm dick, 43 mm breit und 50 mm hoch (mit Anstößen). Das Gesamtgewicht mit dem kürzeren Kunststoffband liegt bei 65 Gramm. Laut Samsung bieten die Dichtungen der Uhr einen Wasserschutz bis 5 bar nach ISO-Standard 22810. Damit sei sie für den Einsatz unter der Dusche und im flachen Wasser geeignet, aber nicht für Aktivitäten wie Springen ins Becken, Sporttauchen, Wasserski oder Ähnliches mit hoher Geschwindigkeit, und auch nicht für Aktivitäten in tiefem Wasser.

Fazit

Die Gear Sport macht Spaß! Es gibt nur wenige andere Sportuhren, bei denen das Rumspielen an Drehlünette, Touchscreen und Drückern so viel Freude bereitet. Das Wearable sorgt mit seinen vielen Menüs, Auswertungen und Anzeigen etwa in langen Meetings mit Smartphone-Verbot für nahezu vollwertige Ersatzbeschäftigung. Mir gefällt vor allem die Lünette mit ihren satt einrastenden Klickpunkten - da macht sogar das Navigieren beim Sport mit Handschuhen viel Freude. Überhaupt hinterlassen Haptik und Verarbeitung einen erstklassigen und sehr hochwertigen Eindruck.

Wer in erster Linie eine Fitnessuhr sucht, wird mit der Gear Sport aber nur bedingt glücklich sein. Die Anzeigen beim Training sind mir zu unübersichtlich und viele Schriften zu klein. Schwerer noch wiegt das seltsame Verhalten des GPS-Moduls, das bei mir nie die ganze Strecke aufgezeichnet hat. Auch die teils starken Ausschläge bei der Messung der Herzfrequenz, sobald die Uhr nicht sehr fest sitzt, kommen mir im Vergleich zu anderen Wearables zu ausgeprägt vor.

Grundsätzlich stört mich, dass Samsung kein Webportal hat. Die Auswertung und Archivierung über die App genügt mir langfristig nicht. Die App ist mir zu unübersichtlich, eine Anbindung an andere Plattformen speziell unter iOS erst gar nicht vorgesehen. Das ist für mich ein Ausschlusskriterium. Wer nur gelegentlich eine Runde läuft oder radelt und Android verwendet, kann dem sonst gelungenen Wearable aber eine Chance geben.

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GrandmasterA 05. Dez 2017

Ja, mein Watchface ist auch sehr dunkel. Ich habe sie jetzt den zweiten Tag um...

GrandmasterA 05. Dez 2017

Auch die S3 ist von einer "Tellermine" weit entfernt.

cyberdynesystems 02. Dez 2017

Ausschlaggebender Punkt war für mich bei der S3 Frontier das größere Display im Vergleich...

Bigfoo29 01. Dez 2017

Nun, der Datensammelwut bei ehealth kann man entgehen, indem man weder die zugehörigen...


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