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Bis zu 34 Tage im Nur-Uhr-Modus

Im Energiesparmodus (Display wechselt vom Farb- in den Schwarzweißmodus, es gibt als Smartfunktionen nur noch Anrufinfos, Nachrichten und Benachrichtigen, WLAN ist aus, generell weniger Leistung) soll der Akku rund 5 Tage, 20 Stunden und 29 Minuten halten. Im Nur-Uhr-Modus reicht die Energie den Angaben zufolge für 34 Tage und 45 Minuten. Dann bekomme ich auf dem Bildschirm allerdings nur die Zeit angezeigt, ohne Sekunden und Datum.

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Im Standardmodus gibt es dafür einige toll gemachte Zifferblätter mit knalligen Farben - trotzdem wird es bei direkter Sonneneinstrahlung mit dem Ablesen etwas schwierig. Normalerweise ist das Display deaktiviert, die typische Handdrehung weckt es zuverlässig auf. Nervig: Falls das mal nicht klappt, kann ich die Uhr nicht etwa durch eine Berührung des Touchscreens aufwecken, wie ich es intuitiv sogar nach Tagen noch gemacht habe, sondern muss an der Lünette drehen oder eine der beiden seitlichen Tasten drücken.

Davon abgesehen ist die Bedienung der Gear Sport eine Freude: Viele Aktionen kann ich auf unterschiedliche Art mit Kombinationen aus Wischen und Tippen plus eben der Lünette und den Tasten bewerkstelligen. Die Uhr reagiert sehr schnell, alles sieht klasse aus und wirkt durchdacht. Nur einige sehr kleine Schriften haben mich gestört.

Leider schwächelt die Gear Sport in ihrer Kernkompetenz: beim Sport. Am meisten stört mich das seltsame Verhalten beim Suchen der GPS-Signale. Wenn ich etwa eine Radtour starte, wird zwar nach einem Signal gesucht - aber dass dieses auch gefunden wird, habe ich nie erlebt. Das dafür zuständige Symbol bleibt im Suchen-Zustand, bis das Display ausgeht und die Uhr zum Hauptbildschirm zurückkehrt. Wenn ich dagegen einfach auf Start tippe, wird der Anfang der Tour nicht aufgezeichnet. Ich habe es trotz mehrerer Versuche nicht geschafft, GPS-Routendaten etwa für den Anfang einer Laufrunde aufzuzeichnen. Geschwindigkeit und Distanz werden merkwürdigerweise trotzdem von Anfang an auf dem Zifferblatt angezeigt.

  • Im Kreismenü hat der Nutzer vollen Zugriff auf nahezu alle Funktionen der Samsung Gear Sport. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Gear Sport wird magnetisch über eine Ablagestation geladen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Sportuhr ermittelt im Alltag und beim Sport die Herzfrequenz. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Rückseite ist angenehm plan gehalten. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Der Anfang fehlt leider - bei allen Routen haben wir nicht die ganze Strecke messen können. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Auf der Uhr selbst finden sich viele vorinstallierte Sportarten zur Auswahl. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Nach dem Training gibt es eine schicke Übersicht über Puls und Pace. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Derartige Daten können wir nur auf dem Smartphone angucken. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Bei der Auswertung sind alle relevanten Daten und ein paar mehr mit dabei. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu bekommen wir eine Trophäe für sportliche Leistungen. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Gear können wir sogar kostenlos aufs Klo. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Im App Store gibt es kostenlos weitere Zifferblätter. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Die Tagesübersicht der Health-App von Samsung. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
  • Nicht nur die verbrauchten, auch die aufgenommen Kalorien können wir aufzeichnen. (Bild: Samsung / Screenshot: Golem.de)
Der Anfang fehlt leider - bei allen Routen haben wir nicht die ganze Strecke messen können. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)

Auch nicht glücklich bin ich mit der Messung der Herzfrequenz. Die Werte gleichen erst dann denen anderer Messergeräte, wenn ich die Sport Gear brutal fest anziehe. Sobald sie auch nur ein bisschen locker sitzt, gibt es immer wieder mal Ausreißer nach oben - statt 145 zeigt sie etwa einen 160er-Puls an. Dazu kommen etwas zu unübersichtliche Zifferblätter, außerdem wird die Darstellung der Pulswerte auf merkwürdige Art aktualisiert, so dass ich immer zweimal hingucken muss.

Gut gefallen mir die anschließende Aufbereitung der Trainingsdaten auf der Uhr selbst sowie die große Auswahl an verfügbaren Sportarten. Selbst Hula Hoop, Drachenfliegen und Schneeschuhwandern sind mit im Angebot. Fürs Archiv ist diese Vielfalt sehr positiv.

Im Inneren der Gear Sport arbeitet laut Hersteller ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz. Der eingebaute Flash-Speicher ist 4 GByte groß, der Arbeitsspeicher 768 MByte. Die Gear Sport unterstützt WLAN nach 802.11b/g/n, Bluetooth läuft in der Version 4.2. Ein NFC-Chip für Samsung Pay ist zwar verbaut, er wird aber bislang nicht unterstützt und auch nicht beworben.

 Samsung Gear Sport im Test: Die schlaue SportuhrVerfügbarkeit und Fazit 
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GrandmasterA 05. Dez 2017

Ja, mein Watchface ist auch sehr dunkel. Ich habe sie jetzt den zweiten Tag um...

GrandmasterA 05. Dez 2017

Auch die S3 ist von einer "Tellermine" weit entfernt.

cyberdynesystems 02. Dez 2017

Ausschlaggebender Punkt war für mich bei der S3 Frontier das größere Display im Vergleich...

Bigfoo29 01. Dez 2017

Nun, der Datensammelwut bei ehealth kann man entgehen, indem man weder die zugehörigen...


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