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Samsung Gear S2 im Hands on: Drehbarer Ring schlägt Touchscreen

Samsungs erste runde Smartwatch Gear S2 ist überraschend kompakt und kommt mit einer drehbaren Lünette um das Display. Sie ist für die Bedienung der Uhr ein echter Gewinn, wie Golem.de in einem ersten Kurztest der Uhr feststellen konnte.

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Die neue Samsung Gear S2 mit drehbarer Lünette
Die neue Samsung Gear S2 mit drehbarer Lünette (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nach den Spekulationen der letzten Wochen hat Samsung kurz vor der Ifa 2015 die Gear S2 vorgestellt - die erste runde Smartwatch des südkoreanischen Herstellers. Auffälligstes Merkmal ist der drehbare Ring um das Display, bei Uhren Lünette genannt, mit dem Nutzer das installierte Tizen-Betriebssystem zusätzlich zur Touch-Bedienung steuern können.

Inhalt:
  1. Samsung Gear S2 im Hands on: Drehbarer Ring schlägt Touchscreen
  2. App-orientierte Benutzeroberfläche

Nur wenige Hersteller setzen aktuell bei ihren Smartwatches auf Display-unabhängige Bedienmöglichkeiten - am konsequentesten ist Pebble, deren Uhren sich ausschließlich über die Knöpfe an der Seite steuern lassen. Die Apple Watch hat mit der Krone eine zusätzliche Möglichkeit der Steuerung. Wie Samsung kombiniert auch Apple diese externe Steuerung mit dem Touchscreen.

  • Samsungs neue runde Smartwatch Gear S2 zusammen mit dem Galaxy S6 Edge+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Smartwatch hat eine drehbare Lünette. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein Pulsmesser eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 ist für eine Smartwatch sehr kompakt gebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das Gewicht ist mit 47 Gramm sehr niedrig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird die Gear S2 über eine magnetische Docking-Station. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Arm wirkt die Uhr unauffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über die Lünette lässt sich der Hauptbildschirm schnell durchblättern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Samsungs neue runde Smartwatch Gear S2 zusammen mit dem Galaxy S6 Edge+ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dass der drehbare Ring um den Bildschirm eine gute Idee ist, zeigt sich in unserem Test der Gear S2 schnell: Samsungs Tizen-basiertes Betriebssystem verwendet für jede installierte App eine Seite des Startbildschirms, so dass hier schnell 15 Seiten und mehr zusammenkommen. Blättern wir auf dem Touch-Display der Uhr durch den Startbildschirm, ist das eine zähe Angelegenheit: Bildschirm für Bildschirm müssen wir uns zu dem gewünschten Ziel durchwurschteln.

Schnelle Navigation mit Drehring

Mit der drehbaren Lünette hingegen können wir deutlich schneller unser gewünschtes Ziel erreichen: Ein schneller Dreh, und wir sind am Ende unserer Seitenübersicht angelangt. Dann erfolgt ein minimales haptisches Feedback in Form einer Vibration, die uns signalisiert, dass es nicht weitergeht. Mit langsamem Drehen an der Lünette hingegen blättern wir entsprechend langsamer durch die Seiten.

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Die Drehsteuerung beschränkt sich nicht nur auf den Startbildschirm der Gear S2. Generell können wir in allen Menüs und Applikationen auf der Uhr mit der Lünette navigieren. Allerdings fehlt ein Schritt zur kompletten Touch-Unabhängigkeit: der Knopf zum Bestätigen der Auswahl. Immer, wenn wir einen Menüpunkt oder eine andere Funktion auswählen beziehungsweise bestätigen wollen, müssen wir dies mit dem Finger auf dem Display tun.

Home- und Zurück-Button an der Seite

Zwar hat die Gear S2 zwei Bedienknöpfe an der rechten Seite, diese dienen aber nicht zur Bestätigung. Ein Knopf bringt den Nutzer immer wieder zur Hauptseite des Startbildschirms mit der aktuellen Uhrzeit zurück, der andere ist ein Zurück-Knopf. Schade, dass Samsung hier einen Bestätigen-Button vergessen hat.

Neben der Schnelligkeit hat die Navigation mit der Lünette auch noch den Vorteil, dass sich der Nutzer einen Haufen Fingerabdrücke auf dem Displayglas erspart. Geht man zudem von der klassischen Nutzung einer Uhr aus, zählt das Herumdrücken auf dem Uhrenglas nicht zu den allzu häufig durchgeführten Bedienmustern.

App-orientierte Benutzeroberfläche 
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Pete Sabacker 31. Aug 2016

... bis Jemand das auch mal umsetzt. Unverständlich, wie man als Hersteller darauf...

Schnarchnase 10. Nov 2015

Bleibt noch die Frage wie viel Ökosystem man auf einer Uhr braucht? Ich brauche da nicht...

Niaxa 07. Sep 2015

Es ist dennoch unkomfortabel und das ist, was bei mir uns auch vielen anderen heute...

andi_lala 07. Sep 2015

Da hat Samsung offenbar ein wirklich gutes Bedienungskonzept entwickelt! Wirkt für mich...

n3m0 07. Sep 2015

Auch dieses Model ist wiederum optisch weit von einer klassischen Armbanduhr entfernt. :(


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