Samsung: Galaxy Tabpro S kostet mindestens 1.000 Euro
Samsungs Tabpro S liegt preislich auf dem Niveau von Microsofts Surface Pro 4. Beim Prozessor und der Speicherbestückung gibt es bei Samsungs Windows-10-Tablet nicht viel Auswahl, dafür ist LTE auf Wunsch mit dabei.

Samsung verlangt für das Galaxy Tabpro S in der Basisausstattung mit Windows 10 in der Home-Ausführung 1.000 Euro. Wer Windows 10 stattdessen in der Pro-Version haben möchte, zahlt 1.100 Euro. Als dritte Option gibt es das Tablet noch mit eingebautem LTE-Modul für 1.200 Euro. Es wird generell nur mit Windows 10 Pro angeboten. Die Informationen hat Allaboutsamsung auf der CES 2016 in Las Vegas offenbar von einem Samsung-Mitarbeiter erfahren, der das nicht hätte mitteilen dürfen.
Wir haben bei Samsung nachgefragt, bekamen aber keine Bestätigung dafür. Wir gehen davon aus, dass die genannten Preise korrekt sind, zumal Allaboutsamsung in der Vergangenheit öfter frühzeitig Preisangaben zu Samsung-Produkten nannte, die sich am Ende als richtig herausgestellt haben. Das Galaxy Tabpro S soll im Februar 2016 auf den Markt kommen.
Der Kauf eines Galaxy Tabpro S ist damit so teuer wie der Einstieg in die Surface-Pro-4-Welt. Im Unterschied zu dem Microsoft-Tablet hat der Samsung-Kunde vor dem Kauf weniger Auswahl. Zwar fehlt dem Microsoft-Tablet in Ausbaustufen ein LTE-Modul, dafür kann der Käufer einen schnelleren Prozessor und mehr internen Speicher auswählen, muss dann aber auch entsprechend mehr bezahlen.
Im Galaxy Tabpro S steckt immer Intels Core-M3-Prozessor (m3-6Y30) mit zwei Kernen. Die Grundtaktfrequenz liegt bei 900 MHz, die maximale Turbo-Taktung bei 2,2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist pauschal 4 GByte groß und es gibt 128 GByte Flash-Speicher. Wie bereits im Hands on kritisiert, fehlt dem Samsung-Tablet ein Steckplatz für Micro-SD-Karten. Sobald das Tablet intensiv verwendet wird, sind die 128 GByte reichlich knapp bemessen. Beim Surface Pro 4 hat das Einstiegsmodell 128 GByte, der Kunde bekommt das Tablet jedoch auch mit 256 oder 512 GByte.
Surface-Konzept übernommen
Zum Samsung-Tablet gehört eine ansteckbare Tastatur, die auch als Hülle dient und das Tablet zum kleinen Laptop macht. Es wird über eine kleine Pin-Leiste mit der Tastatur verbunden, Magnete halten das Gerät in Position. Im Vergleich zum Surface Pro 4 macht die Konstruktion einen weniger stabilen Eindruck.
Die Größe der Tastatur entspricht der einer herkömmlichen Laptop-Tastatur. Die Chiclet-Tasten haben einen deutlich wahrnehmbaren Druckpunkt, der Hub ist allerdings sehr gering. Insgesamt ist das Tippgefühl angenehm, allerdings braucht es für die flachen Tasten eine gewisse Eingewöhnungszeit. Das Touchpad des Tastatur-Covers ist ausreichend groß und hat einen angenehmen Klickpunkt. Im Tabletmodus lässt sich das Windows-10-System damit gut bedienen, auch wenn der Komfort eines großen Touchpads natürlich fehlt.
Das Tablet hat einen 12-Zoll-AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln, sodass Inhalte scharf dargestellt werden. Als angenehm empfanden wir, dass das Display äußerst blickwinkelstabil ist. Bei Gehäusemaßen von 290,3 x 198,8 x 6,3 mm ist das reine Tablet äußerst dünn, wirkt aber sehr gut verarbeitet und nicht instabil oder gar zerbrechlich. Das Gewicht liegt je nach Ausführung bei 693 und 696 Gramm.
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Schon wegen des 12" OLED ist es gekauft! Über ein Jahr warte ich auf ein größes OLED...
Ja es ist eine SSD verbaut. Wie beim "Surface Pro 4" ist der Formfaktor M.2 2280. Verbaut...