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Samsung: Galaxy S26 bekommt wegen iPhone keine neue Kamera

Das Basis- iPhone kostet 950 Euro – diesen Preis will Samsung nicht überschreiten. Dafür ist eine neue Kamera fürs S26 gestrichen worden.
/ Tobias Költzsch
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Das Galaxy S26 soll die gleiche Kamera bekommen wie das Galaxy S25. (Bild: Samsung)
Das Galaxy S26 soll die gleiche Kamera bekommen wie das Galaxy S25. Bild: Samsung

Samsung hat ein geplantes neues Kameramodul für das kommende Galaxy S26 aus Kostengründen gestrichen. Das berichtet das südkoreanische Branchenmagazin The Elec(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Zuliefererunternehmen. Demnach soll das neue Galaxy S26 das gleiche Modul erhalten wie das aktuelle Galaxy S25 .

Ursprünglich sollte die Kamera des Basismodells aufgewertet werden; gleichzeitig sollte der Preis des S26 steigen. Nachdem Apple den Preis des iPhone 17 allerdings stabil gehalten hatte, sah sich Samsung gezwungen, eine Preiserhöhung auszuschließen. Das iPhone 17 kostet in der günstigen Version in Deutschland 950 Euro.

Das Galaxy S26 soll daher mit der gleichen Kamerakonfiguration wie das Galaxy S25 erscheinen – also mit einer Hauptkamera mit 50 Megapixeln, einer Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und einer Telekamera mit 10 Megapixeln. Die Bildsensoren dürften Zulieferern zufolge identisch sein mit denen im Galaxy S25.

Produktion des Galaxy S26 soll später starten

Aufgrund der relativ kurzfristigen Änderung der Kameraspezifikationen soll es zu Verzögerungen bei der Produktion des Galaxy S26 kommen. Das Galaxy S26 soll zusammen mit einem Plus-Modell erst Anfang nächsten Jahres in die Massenfertigung gehen, anders als das Ultra-Modell, dessen Produktion noch in diesem Monat starten soll.

Grund für die Verzögerung sind Anpassungen an Bauteilen, die wegen der Änderung bei der Kamera nicht mehr passen würden. Dass es auch beim Plus-Modell zu einer Verzögerung kommt, dürfte an dem Umstand liegen, dass Samsung dieses eigentlich eingestellt und durch ein dünnes Edge-Modell ersetzt hatte.

Das Galaxy S25 Edge verkaufte sich aber wie auch das iPhone Air nur schlecht, weshalb Samsung keine zweite Version auf den Markt bringen will. Bei der Markteinführung des Edge zeigte sich Samsung gegenüber Pressevertretern sehr überzeugt davon, dass der Markt dünne Smartphones stark nachfragen würde; diese Nachfrage blieb in der Realität aus.


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