Samsung Galaxy NX: Systemkamera des NX-Systems mit Android und LTE

Samsung hat eine NX-Systemkamera mit Android als Betriebssystem ausgestattet. Sie soll sowohl ambitionierte Anfänger mit einem einfachen Interface als auch erfahrene Kameranutzer ansprechen.

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Erste NX-Kamera mit Android als Betriebssystem
Erste NX-Kamera mit Android als Betriebssystem (Bild: Samsung)

Samsung stellt erstmals eine Systemkamera mit NX-Bajonett und Android vor. Die Galaxy NX kann bereits auf eine recht große Auswahl an Objektiven zugreifen. Bis zur Veröffentlichung sollen es 13 NX-Objektive sein. Das NX-System hat Samsung vor vier Jahren angekündigt und seither immer wieder neue Objektive veröffentlicht, um verglichen mit Spiegelreflexkameras und den Micro-Four-Thirds-Systemkameras eine ausreichend große Auswahl zu bieten.

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Mit der Galaxy NX setzt Samsung nun erstmals in seinem NX-System das Betriebssystem Android ein. Als Version ist Android 4.2.2 installiert. Das Betriebssystem erlaubt zwei Modi. Der einfache Modus sollte Nutzern der ersten Galaxy Camera bekannt sein. Zudem ist die Kamera dadurch mit dem Internet verbunden. Dafür verbaut Samsung je nach Region ein LTE- oder 3G-Modem. Außerdem beherrscht die Kamera Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n. Wer eine Systemkamera oder eine DSLR kennt, kann einen erweiterten Modus benutzen. Samsung will diese Zielgruppe mit der Galaxy NX auch zufriedenstellen.

  • Galaxy NX (Bild: Samsung)
  • Galaxy NX (Bild: Samsung)
  • Galaxy NX (Bild: Samsung)
  • Galaxy NX (Bild: Samsung)
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  • Galaxy NX (Bild: Samsung)
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Galaxy NX (Bild: Samsung)

Das Display ist für eine Systemkamera sehr groß. 4,8 Zoll misst es in der Diagonalen. Zur Auflösung macht Samsung im technischen Datenblatt nur ungenaue Angaben und spricht von einer HD-Auflösung. Das könnten 1080p, 720p oder eine Zwischenauflösung sein. Der elektronische Sucher hat laut Samsung eine geringe Auflösung von 800 x 600 Pixeln (SVGA). Das bedeutet, dass der Anwender zur Beurteilung der Schärfe und des Bildes allgemein lieber auf das Display schauen sollte. Der Sucher ist nur für helle Umgebungen eine Alternative.

Als Prozessor kommt neben einem Bildprozessor (DRIMe IV Image Signal Processer) auch ein 1,6 GHz schneller Quadcore-SoC zum Einsatz. Der Prozessor kann auf 2 GByte RAM zugreifen. Der interne Speicher wird mit 16 GByte angegeben. Zudem ist ein Micro-SDXC-Slot vorhanden, der Karten bis maximal 64 GByte aufnehmen kann. Der Akku hat 4.360 mAh. Allerdings ist unklar, ob hier ein typischer Smartphone-Akku mit 3,6 bis 3,8 Volt oder ein Kamera-Akku eingesetzt wird. Dieser kann durchaus mehr als die doppelte Spannung bieten, was einen beachtlichen Unterschied bei den tatsächlich nutzbaren Wattstunden macht. Als Kamerasensor wird ein 20,3-MPixel-APS-C-Sensor angegeben. Der kann mit Iso-Empfindlichkeiten von 100 bis 25.600 verwendet werden. Eine Bildstabilisierung ist von dem angeschlossenen NX-Objektiv abhängig. Die kürzeste Belichtungszeit wird mit 1/6.000 angegeben. Der Sensor kann zudem Videos in Full-HD-Auflösung mit bis zu 25 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

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Die Galaxy NX gehört zu den Kameras, die GPS und Glonass unterstützen. Des Weiteren verbaut Samsung Bluetooth 4.0, das auch mit Low-Energy-Zubehör kompatibel sein soll.

Samsung bündelt die Kamera mit der eigenen Kies-Software sowie Adobes Lightroom. Wann und zu welchem Preis die Kamera erscheinen wird, ist noch nicht bekannt.

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Kameramannn 21. Jun 2013

Da bin ich sehr gespannt auf die Samsung Galaxy NX mit Touchscreen und einem sehr...

arnez80 21. Jun 2013

ach so, beim akku sollte samsung natürlich nicht sparen, kein (hobby)fotograf möchte...

kendon 21. Jun 2013

da wurde ja von der community schon ganz anderes gehacked. und samsung ist aktuell...

Egon E. 21. Jun 2013

Mit den drei Knöpfen kann man die Kamera ja wohl kaum bedienen. (Mit einem Touchscreen...



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