Ein Schritt zum papierlosen Büro

Samsungs Geräte der Galaxy-Note-Reihe laden dazu ein, auf Stift und Papier zu verzichten und handschriftliche Notizen stattdessen auf dem Tablet zu verfassen. Das klappt auch schon bei den kleineren Samsung-Tablets mit Digitizer gut, doch griffen wir bei längeren Texten wieder zu den herkömmlichen Schreibwerkzeugen. Beim 12,2-Zoll-Tablet dagegen ließen wir Papier und Stift liegen und machten auch längere Mitschriften auf dem Tablet. Zwar kommt das Schreibgefühl durch die glatte Oberfläche des Displayglases noch nicht an das Schreiben auf herkömmlichem Papier heran, doch macht sich die größere Schreibfläche im Vergleich zu einem 10-Zoll-Tablet positiv bemerkbar.

  • Das Samsung Galaxy Note 12.2 besitzt ein Display mit WQXGA-Auflösung. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Rückseite besteht aus Kunststoff in Lederoptik, ... (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • ... es liegt angenehm in der Hand. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Samsung setzt weiterhin auf eine Hardwaretaste. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Tablet ist 8 mm dünn... (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • ... und der Digitizer... (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • ... kann in das Gehäuse eingesteckt werden. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Nach dem Abfotografieren von ausgeliehenen Büchern können Notizen einfach verfasst werden. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
... kann in das Gehäuse eingesteckt werden. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
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Praktisch fanden wir das Format auch beim Erarbeiten von Fachtexten aus Büchern. Schüler und Studenten kennen das Problem: Viele Bücher sind nur ausgeliehen und wichtige Textpassagen dürfen beim Lernen mit diesen nicht markiert werden. Eine Lösung wäre, die jeweiligen Kapitel zu kopieren, um darauf Notizen verfassen zu können. Mit dem Galaxy-Note-Tablet haben wir aber die Buchseiten einfach abfotografiert und konnten so bequem Notizen zu den jeweiligen Textpassagen verfassen, ohne Papier zu verbrauchen. Das geht zwar auch auf kleineren Tablets ganz gut, jedoch passt auch hier das Bildschirmformat des großen Samsung-Tablets einfach besser, da die Buchseiten meistens in Originalgröße auf dem Bildschirm dargestellt werden können.

Gute Handschrifterkennung mit unzureichender Unterstützung

Beim Surfen kann auf die virtuelle Tastatur verzichtet werden. Die wirklich gute Handschrifterkennung ermöglicht das Schreiben mit dem Digitizer. Auch krakelige Schrift erkennt die Software zuverlässig. Doch ist sie nicht komplett in das System integriert, so dass einige Apps die Handschrifterkennung nicht zulassen, stattdessen muss die virtuelle Tastatur verwendet werden. Sinnvoll ist bei dieser eine Zahlenreihe, die oben hinzugefügt wurde. Umlaute fehlen aber, obwohl genügend Platz für zusätzliche Tasten gewesen wäre.

Insgesamt ist das Android-Betriebssystem in der Version 4.4 alias Kitkat mit Samsungs Touchwiz-Oberfläche noch nicht ausreichend an die Stiftbedienung angepasst worden. An vielen Stellen ist der Stift nur ein Ersatz für den Finger, ohne einen Mehrwert zu bieten - das bemängelten wir bereits bei den 8- und 10-Zoll-Modellen. Nur in wenigen Anwendungen wie dem angepassten Kalender oder S-Pen lässt er sich auch sinnvoll nutzen.

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 Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktischTablet als sehr große Infrarot-Fernbedienung 
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mac4ever 26. Apr 2014

...wünsche ich mir als "iPad Pro" von Apple. Wie es gegenwärtig aussieht, wird das aber...

Themenzersetzer 19. Apr 2014

Ich 700.

GrannyStylez 17. Apr 2014

Richtig, OneNote gibt es zwar auch für iOS und Android (hier auch mit Digitizer) aber...

Anonymer Nutzer 16. Apr 2014

Hab ich gesagt, dass es keine Pentile-Technik nutzt? Nein! Wenn man diese Geräte aber...



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