Samsung: Galaxy Note 7 wird per Update endgültig lahmgelegt

Ende März 2017 will Samsung mit einem Update die Ladefunktion des Galaxy Note 7 endgültig deaktivieren, berichtet die Webseite Sam Mobile(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf eine Mitteilung von Samsung. Ein Betrieb des Smartphones sei dann nur noch bei angeschlossenem Netzteil möglich. Die Ankündigung gilt derzeit offiziell nur für Südkorea, der Hersteller dürfte das Akkuladen aber rasch auch in anderen Teilen der Welt verhindern wollen, um die Kunden zur Rückgabe des Geräts zu bewegen.

Bereits Ende 2016 wollte Samsung in den USA mit einer neuen Firmware-Version verhindern, dass der Akku aufgeladen wird. Damals gab es aber Ärger mit dem Mobilfunkbetreiber Verizon, der seine Kunden vor diesem drastischen Schritt schützen und so sicherstellen wollte, dass diese in Notfällen weiterhin Hilfe rufen können.
Später sorgte Samsung in Teilen der Welt dafür, dass der Akku nur bis maximal 30 Prozent aufgeladen wird. Bereits damit ist es kaum noch möglich, das Smartphone bequem im Alltag zu verwenden. Zusammen mit Mobilfunkprovidern in Neuseeland verhinderte Samsung außerdem, dass sich das Galaxy Note 7 in deren Netze einwählen konnte.
Hintergrund sind mehrere Brände, die 2016 durch das Smartphone ausgelöst wurden. Wie Samsung mittlerweile bekanntgab , lag das vor allem daran, dass das Unternehmen von einer Tochterfirma und einem Zulieferer sowohl zu große als auch intern zu dick gepackte Akkus geordert hatte.