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Kurz vor der Auslieferung in Deutschland gibt es Berichte über einen Lieferstopp in Südkorea.
Kurz vor der Auslieferung in Deutschland gibt es Berichte über einen Lieferstopp in Südkorea. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Samsung Galaxy Note 7: Angeblicher Lieferstopp wegen Brandgefahr

Kurz vor der Auslieferung in Deutschland gibt es Berichte über einen Lieferstopp in Südkorea.
Kurz vor der Auslieferung in Deutschland gibt es Berichte über einen Lieferstopp in Südkorea. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

400.000 Stück des neuen Smartphones Galaxy Note 7 sind von Samsung schon ausgeliefert worden. Parallel mehren sich Berichte über einzelne brennende Akkus des neuen Geräts und einen Auslieferungsstopp, der zumindest Südkorea betrifft. Über das Warum und Wie gibt es derzeit nur Spekulationen.

Derzeit mehren sich die Meldungen, dass Samsung die Auslieferung des neuen Galaxy Note 7 teilweise gestoppt hat. So berichtet Yonhap in Südkorea, dass es etwa für die dortige SK Telecom und andere Mobilfunkanbieter keine Geräte mehr gibt. Yonhap beruft sich auf Angaben der Mobilfunkbetreiber. Immerhin 400.000 Stück sind bereits weltweit ausgeliefert worden. Einen offiziellen Grund für den Lieferstopp und die Tragweite des Stopps gibt es nicht. Auch Reuters konnte nicht erfahren, ob der Auslieferungsstopp nur Südkorea betrifft. Vom Galaxy Note 7 gibt es mehrere Versionen, die für regionale Märkte angepasst worden sind. Samsung prüft diese Geräte laut Reuters genauer, ohne zu sagen, warum.

Es gebe allerdings fünf gemeldete Fälle über Smartphones, so Yonhap, die angefangen hätten zu brennen, während sie geladen wurden. Einige Medien schreiben gar von explodierenden Smartphones. Nach den vorliegenden Informationen kam es aber bisher nicht zu einer Explosion, sondern zu Akkubränden und dem Schmelzen von Teilen des Smartphones.

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Diese Akkubrände sind allerdings nicht zu unterschätzen und können Auswirkungen haben, die jene einer Explosion durchaus übersteigen. Lithium-Akku-Feuer kann aufgrund der hohen Temperaturen nur sehr schwer gelöscht werden, so dass der Anwender die Umgebung kühlen muss und ein Übergreifen des Feuers verhindern sollte. Auch ein Ersticken ist nicht möglich, da der verwendete Akkutyp den für die chemische Reaktion notwendigen Sauerstoff selbst produziert.

Die genauen Ursachen der Brände sind bisher nicht klar. Möglicherweise hängen sie mit der Verwendung von Adaptern zusammen, da das Galaxy Note 7 einen USB-C-Anschluss hat. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Probleme mit USB-C, die mitunter Geräte dauerhaft beschädigten. Zu Akkubränden kam es aber bisher nicht. Zuletzt fiel Anker mit einem fehlerhaften USB-Kabel in den USA auf, das mitunter Geräte mit einer viel zu hohen Spannung auflädt.

Nachtrag vom 2. September 2016, 9:19 Uhr

Yonhap hat mittlerweile eine Stellungnahme eines Samsung-Mitarbeiters bekommen, der jedoch anonym bleiben möchte. Die Ursache für die Akkubrände ist demzufolge ausgemacht worden. Ein kleiner Teil der verbauten Akkus ist fehlerhaft. Samsung spricht Yonhap zufolge von weniger als 0,1 Prozent der Geräte, die betroffen seien. Details über Chargen und Lieferorte der betroffenen Geräte gibt es noch nicht. Wie hoch die Gefahr ist, ist derzeit unklar. Samsung will bis nächste Woche ein belastbares Ergebnis vorlegen, so die Quelle.


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Palerider 02. Sep 2016

hätte so gut geklungen und wurde seinerzeit nicht bekannt... Bei meinem ersten...

ranzassel 02. Sep 2016

Möchtest du mal googlen wie oft Apple bereits mit Brandgefahr bei den Netzteilen in den...

mainframe 02. Sep 2016

Ich würde es nicht mehr anfassen, wenn es brennt... Und wenn Du es schaffst das Ding in...



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