Smartphone - mit Stift

Die virtuelle Tastatur wurde von Samsung angepasst, etwa um Pop-up-Notes aufzurufen. Mit dieser Anwendung lassen sich mit dem integrierten Stift handschriftliche Eingaben machen. Der integrierte Stift war auch schon beim ersten Galaxy Note eine Besonderheit. Im aktuellen Galaxy Note 2 ist der Stift etwas länger und dicker und damit die Handhabe deutlich bequemer. Die Hand verkrampft nicht so schnell und der Druckknopf ist einfacher zu erreichen.

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Wird der auf Wacom-Technik basierende Stift entnommen, reagiert das Smartphone mit einem haptischen Feedback und die Anwendung S-Note, in der handschriftliche Notizen oder Zeichnungen gemacht werden können, öffnet sich. Der Stift soll 1.024 Druckstufen bieten. Tatsächlich sind beim Benutzen aber nur wenige zu bemerken. Zwar reagiert der Stift auf Druck und Geschwindigkeit mit unterschiedlichen Linienstärken, aber nicht alle Stufen können umgesetzt werden.

Zuverlässige Schrifterkennung

Die Schrifterkennung funktioniert wie beim Vorgänger gut, teils auch bei krakeligen Eingaben. Die Anwendung S-Note wurde ebenfalls verbessert und ist übersichtlicher geworden. Die dort integrierte Schrifterkennung ist in ein eigenes Fenster ausgelagert, das Menü überdeckt die Eingaben nicht mehr, wie noch beim Galaxy Note 10.1.

Auch als Eingabegerät lässt sich der Stift gut nutzen. Er wird erkannt, wenn er wenige Millimeter über dem Bildschirm schwebt, und kann dann beispielsweise zum Scrollen auf Webseiten im Browser verwendet werden. Mit Air View erhalten Anwender Vorschauinformationen, wenn der Stift in geringem Abstand zum Display gehalten wird, etwa die Betreffzeile oder einen Teil des Inhalts einer E-Mail. Im Videoplayer genügt es, den Stift über die Timeline zu führen, um eine Vorschau der entsprechenden Szenen zu zeigen.

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Mit dem Stift lassen sich auch Schnellbefehle handschriftlich eingeben und etwa eine Internetsuche mit einem Fragezeichen starten. Eigene Befehle lassen sich in den Einstellungen hinzufügen. Außerdem können mit dem Stift Textpassagen oder Bildausschnitte markiert und in die Zwischenablage kopiert werden.

Altbackene Benutzeroberfläche

Samsung hat dem Galaxy Note 2 seine Touchwiz-Oberfläche in Version 4 gegeben, die etwas altbacken aussieht, etwa so wie das auf dem ersten Galaxy Note verwendete Android 2.3.5 alias Gingerbread. Das dürfte zum größten Teil an den erfolgreichen Klagen durch Apple liegen, das Samsung die Verwendung von Icons mit runden Ecken verbietet. Das darunterliegende Android 4.1.1 sieht deutlich schicker aus. Funktionen wie das automatische Erstellen von Ordnern, wenn Icons übereinandergelegt werden, fehlen in den Erweiterungen von Samsung. Dort muss über das Kontextmenü des Homescreen zunächst ein Ordner erstellt werden.

Samsung hat eine zusätzliche Menüleiste integriert, die sich über ein Tab auf der unteren Seite des Bildschirms öffnen lässt. Sie lässt sich seitlich oder oben platzieren und mit eigenen Anwendungen erweitern. Mit dem Ruhemodus, der über das Systemmenü über den Eintrag Block-Modus aktiviert wird, lassen sich auf einen Schlag Benachrichtigungen, eingehende Anrufe, Alarme und die LED-Anzeige deaktivieren. Ausnahmen können Anwender für einzelne Kontakte festlegen. Außerdem lässt sich der Ruhemodus automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit aktivieren und wieder ausschalten.

Alles läuft flüssig

Touchwiz 4 und Jelly Bean laufen auf dem Gerät äußerst flüssig. In keiner Anwendung haben wir Ruckler festgestellt, selbst grafikintensive Spiele laufen gut und Videos lassen sich ebenfalls flüssig abspielen. Filme lassen sich in einem Overlay-Fenster darstellen. Auch in diesem Fall konnten wir weder in der Videowiedergabe noch in den darunter laufenden Anwendungen Aussetzer feststellen.

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