Samsung Galaxy Buds Pro im Test: Samsung nähert sich den Airpods Pro teilweise an

Es geht schnell bei Samsung – womöglich zu schnell. Ein halbes Jahr nach den Galaxy Buds Live bringt das Unternehmen mit den Galaxy Buds Pro komplett andere Bluetooth-Hörstöpsel auf den Markt. Anders als beim Vorgängermodell setzt der Hersteller auf eine klassische Bauweise. Damit werden einige Nachteile der Galaxy Buds Live ausgeglichen, aber es kommen andere dazu.
Besonders unschön finden wir Samsungs Entscheidung, für das neue Modell keine App für iPhone oder iPad mehr anzubieten. Auf diese neue Einschränkung hat Samsung bei der Produktvorstellung nicht hingewiesen und auch die Produktwebseite(öffnet im neuen Fenster) geht darauf nicht ein. Wer sich für die Galaxy Buds Pro interessiert, hat es somit besonders schwer, vor dem Kauf von dieser Einschränkung zu erfahren – das ist keine kundenfreundliche Art der Kommunikation.
Wie auch viele Konkurrenzmodelle haben die Galaxy Buds Pro Kunststoffaufsätze in verschiedenen Größen, um diese möglichst optimal an die verschiedenen Ohrformen anpassen zu können. Mit drei verschiedenen Größen gibt es hier eine eher geringe Auswahl. Bei uns sitzen die Stöpsel sicher, aber nicht sehr komfortabel im Ohr. Bereits nach 30 Minuten wird es für uns unangenehm und wir merken ein starkes Gefühl der Erleichterung, als wir die Stöpsel aus dem Ohr nehmen. Dies kann je nach Ohrform anders ausfallen. Sowohl die Airpods Pro von Apples als auch die Elite 85t von Jabra sitzen bei uns wesentlich angenehmer im Ohr.
Samsung nutzt auch passive Geräuschreduzierung
Die Hörstöpsel werden ins Ohr gedreht und die Kunststoffaufsätze sorgen für eine passive Geräuschunterdrückung – die fehlt bei den Galaxy Buds Live aufgrund der anderen Bauform komplett. Sowohl die Galaxy Buds Life als auch die Galaxy Buds Pro nutzen Active Noise Cancellation (ANC), mit der sich lästige Außengeräusche fernhalten lassen sollen.
Die ANC-Leistung der Galaxy Buds Life ist enttäuschend schwach und wir waren gespannt, ob sich das Ergebnis bessert, wenn Samsung, wie bei der Konkurrenz mittlerweile üblich, ebenfalls auf eine zusätzliche passive Geräuschunterdrückung setzt. Bei der ANC-Technik wird Gegenschall ausgespielt, um lästige Umgebungsgeräusche nach Möglichkeit ganz zu beseitigen. Das bringt aber nur etwas, wenn durch passive Geräuschdämmung bereits möglichst viel Umgebungslärm aus dem Gehörgang ferngehalten wird.
Galaxy Buds Pro bei der ANC-Leistung hinter Apple
Mit den Galaxy Buds Pro werden störende Außengeräusche stärker reduziert als bei den Galaxy Buds Live. Allerdings gehört die ANC-Leistung der neuen Samsung-Stöpsel zu den schwachen am Markt. Wir haben die ANC-Leistung mit den Airpods Pro von Apple und den besonders leistungsfähigen Freebuds Pro von Huawei verglichen.















Wie üblich haben wir dies getestet, ohne dabei Musik zu hören. Denn eine besonders leistungsfähige ANC kann entsprechend viel Stille erzeugen. Im Vergleich zur Konkurrenz ist die ANC-Leistung der Galaxy Buds Pro sehr schwach: Typische Flugzeuggeräusche oder Fahrgeräusche in öffentlichen Verkehrsmitteln verringern sich nur marginal, die Geräuschkulisse wird längst nicht so viel schwächer wie mit den Airpods Pro. Die Freebuds Pro spielen bezüglich der ANC-Leistung noch viel deutlicher in einer höheren Liga.
Beim Musikhören macht sich die eigentlich schwache ANC-Leistung der Galaxy Buds Pro trotzdem positiv bemerkbar. Hintergrundgeräusche stören den Musikgenuss weniger stark, als wenn wir auf die Funktion verzichten. Angenehm ist, dass die ANC-Aktivierung das Klangbild nicht verändert.
Galaxy Buds Pro sind nicht windempfindlich
Eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Galaxy Buds Live gibt es beim Umgang mit Wind. Die Galaxy Buds Live gehören zu den besonders windempfindlichen Bluetooth-Hörstöpseln am Markt: Wenn uns nur ein leichter Luftzug um die Ohren weht, hören wir laut pfeifende Windgeräusche in den Stöpseln, die beim Musikhören entsprechend stark stören.

Diesbezüglich hat Samsung die Galaxy Buds Pro erheblich verbessert: Sie gehören neben den Stöpseln von Apple und Jabra zu den wenigen am Markt, die nicht windempfindlich sind. Das ist sehr angenehm, weil der Musik auch bei Wind ohne störende Pfeifgeräusche gelauscht werden kann. Und in der kalten Jahreszeit ist es auch angenehm, dass die Galaxy Buds Pro problemlos unter einer Mütze getragen werden können. Es gibt keine unschönen Schabegeräusche, was bei vielen Konkurrenzprodukten ein Problem ist.
Galaxy Buds Pro mit gutem Transparenzmodus
Die Samsung-Stöpsel bieten einen Transparenzmodus. Dabei werden die Außengeräusche gezielt aufgenommen, um etwa Ansagen hören zu können, ohne die Stöpsel aus dem Ohr nehmen zu müssen. Der Transparenzmodus der Galaxy Buds Pro ist gut, erreicht allerdings nicht die Natürlichkeit der Konkurrenz. Die Geräusche werden von den Samsung-Stöpseln zum Teil zu stark verstärkt. Im Idealfall klingt ein Transparenzmodus exakt so, als ob wir keine Stöpsel im Ohr haben.
Als Besonderheit können die Samsung-Stöpsel den Transparenzmodus automatisch aktivieren, sobald gesprochen wird. Samsung nennt das automatischer Konversationsmodus. Eine solche Funktion hat Sony für den ANC-Kopfhörer WH-1000XM4 erdacht. Beim Sony-Kopfhörer funktioniert das vorbildlich und ist eine sinnvolle Bereicherung beim Einsatz des Kopfhörers. Sobald wir auch nur ein Wort sagen, schaltet sich der Kopfhörer in den Transparenzmodus – dabei wird auch gleich die Musik angehalten.















So gut funktioniert es bei den Samsung-Geräten leider nicht – der Konversationsmodus reagiert viel langsamer. Beim Sprechen wird der Transparenzmodus der Galaxy Buds Pro erst nach mehreren Worten aktiviert und nicht schon am Ende eines kurzen Wortes wie bei der Sony-Konkurrenz. Außerdem halten die Samsung-Stöpsel die Musik nicht an, sondern stellen diese leiser. Mit diesen Einschränkungen ist der Konversationsmodus bei Samsung weniger praktisch als beim Sony-Vorbild.
Die Samsung-Stöpsel bieten Bluetooth 5.0 und unterstützen die Codecs SBC, AAC sowie den Samsung-Codec SSC. Eine parallele Verbindung zwischen zwei beliebigen Bluetooth-Geräten fehlt dem Samsung-Produkt weiterhin. Damit bleibt Jabra einer der wenigen Hersteller von Bluetooth-Hörstöpseln , die diese Funktion in dieser Geräteklasse bei allen aktuellen Modellen bieten.
Die Galaxy Buds Pro haben einen guten Klang – beim Sitzen
Wir haben die Galaxy Buds Pro mit dem Klang der Airpods Pro , der Elite 75t von Jabra und der Elite 85t von Jabra verglichen. Die Galaxy Buds Pro zeigen dabei ein ein angenehm klares Klangbild mit einem intensiven Bass und ausgeprägten Mitten. Im Bassbereich reichen die Samsung-Stöpsel aber nicht an die Leistung der Konkurrenz heran. Bassbetonte Musik kommt mit den Galaxy Buds Pro weniger gut zur Geltung als bei den Stöpseln von Apple und Jabra. Im Vergleich zu den Airpods Pro gefällt uns die größere Klarheit bei den Samsung-Stöpseln. Gegenüber der Konkurrenz von Jabra muss sich Samsung im direkten Vergleich geschlagen geben. Für sich genommen ist der Klang der Galaxy Buds Pro durchaus gut, aber im direkten Vergleich fallen die Nachteile auf.
Die Galaxy Buds Pro gehören zu der Masse an Bluetooth-Hörstöpseln, die massive Probleme mit Schritthall haben. Wenn die Aufsätze stark abdichten, erzeugt das einen Druck im Ohr, der jeden einzelnen Schritt beim Laufen im Ohr als dumpfes Auftreten hörbar macht – das ist unangenehm und mindert den Musikgenuss deutlich. Der gute Klang wird also gestört, sobald wir mit den Stöpseln irgendwie herumlaufen.
Entscheiden wir uns für einen kleineren Aufsatz, um den Schritthall zu verringern oder zu beseitigen, verschlechtert das den Klang. Das ist also keine Alternative. Derzeit kümmern sich mit Apple und Jabra nur wenige Hersteller darum, den Schritthall bei ANC-Hörstöpseln vergessen zu machen.
Galaxy Buds Pro mit hochempfindlicher Steuerung
Bei Telefonaten sind die Gesprächspartner angenehmerweise auf beiden Stöpselseiten zu hören und wir werden von der anderen Seite gut und klar verstanden. Prinzipiell lassen sich die Stöpsel auch einzeln verwenden. Es gibt wie bei den meisten Bluetooth-Hörstöpseln keine Möglichkeit, direkt am Stöpsel das Mikrofon in einem Telefonat ein- oder auszuschalten. Solchen Komfort bieten derzeit nur die Stöpsel von Jabra.
Die Galaxy Buds Pro haben die gleiche unpraktische Sensorsteuerung wie die Galaxy Buds Live. Beide führen Befehle aus, sobald die Sensorfläche nur einmal berührt wird. Es ist uns im Test wiederholt passiert, dass wir ungewollt die Musik oder einen laufenden Anruf beendet haben, weil die Stöpsel gerade etwas unbequem im Ohr saßen und wir sie nachjustieren wollten. Die meisten anderen Hersteller haben aus diesen Gründen keine Befehle mit einmaliger Berührung auf die Sensorfläche gelegt.















Die Sensorfläche lässt sich bei Bedarf ganz abschalten, dann ist allerdings auch keine Steuerung mehr an den Stöpseln möglich. Das ist also auch keine Lösung, diese Probleme zu umgehen. Samsung verzichtet erneut auf Sprachansagen. Bei der Umschaltung von ANC- oder Transparenzmodus gibt es nur unterschiedliche Signaltöne zu hören.
Wie auch beim Vorgängermodell liegen wieder mehrere Steuergesten auf den Stöpseln. Dabei ist nicht immer garantiert, dass diese korrekt interpretiert werden. Es passiert also regelmäßig, dass Befehle ungewollt umgesetzt werden. Wir können etwa die Lautstärkeregelung auf die Sensorfläche legen, indem eine der beiden Stöpselseiten länger gedrückt wird. Lassen wir zu früh los, wird nicht die Lautstärke verändert, sondern die Musik angehalten oder aber mal eben ein laufendes Telefonat beendet. Das ist nervig und lästig.
Diese Probleme gibt es mit allen Stöpseln mit Sensorsteuerung, wenn diese mit verschiedenen Gesten gesteuert werden. Wir können uns dann nicht darauf verlassen, dass das umgesetzt wird, was wir machen wollen. Bezüglich der Steuerung sind wir mit den Jabra-Stöpseln besonders zufrieden, weil sie eine leichtgängige Knopfsteuerung haben, die nicht so fehleranfällig ist.
Samsung bietet keine App für iOS an
Auch bei den neuen Galaxy Buds setzt Samsung auf seine Galaxy-Wearable-App, die bei der Installation das Umständlichste ist, was wir bisher bei Bluetooth-Kopfhörern gesehen haben. Wir müssen erst die Galaxy-Wearable-App von Samsung installieren und im nächsten Schritt das passende Plugin für das entsprechende Gerät einspielen. Wir finden den Ansatz anderer Hersteller besser, wenn nur die passende App benötigt wird.
Anders als bei den Galaxy Buds Live gibt es für die neuen Galaxy Buds Pro nur eine App für Android und keine mehr für iPhone oder iPad. Samsung teilte auf Nachfrage von Golem.de mit: "Die Unterstützung der Galaxy Buds Pro über die zugehörige iOS APP ist aktuell noch nicht gegeben." Demnach warte Samsung darauf, dass Apple ein App-Update für iOS freigibt. Bereits vor einigen Jahren hatte Samsung Hörstöpsel im Sortiment, für die es keine iOS-App gab – zu dieser Unsitte ist der Hersteller zurückgekehrt. Interessenten werden darüber wie bereits erwähnt nicht ausreichend informiert.
Das bedeutet, dass sich keine Einstellungen der Stöpsel mit einem iOS-Gerät vornehmen lassen. Wer kein Android-Gerät besitzt, kann auch keine Aktualisierungen der Stöpsel vornehmen. Ein erstes Update ist bereits vor Verkaufsstart erschienen, lässt sich aber eben nur mit mittels Android einspielen.
Samsung-App startet schnell
Die App startet zügig und schnell. Erfreulicherweise müssen auch keine Standortdaten aktiviert werden. In der App kann eine niedrigere ANC-Stufe aktiviert werden, was wir allerdings in Anbetracht der schwachen ANC-Leistung nicht benötigt haben. Anders sieht es mit der Anpassung des Transparenzmodus aus, was wir durchaus brauchten. Wenn dies bei einem iOS-Gerät fehlt, mindert das den Komfort entsprechend.















Zudem können wir nur in der App den Konversationsmodus aktivierten oder deaktivieren – am Stöpsel selbst gibt es dafür keine Funktion. In der App gibt es zudem einen Equalizer mit sechs Voreinstellungen. Zudem können wir auf diesem Weg einstellen, dass die Sensorfläche abgeschaltet wird. Die Sensorbelegung lässt sich in Grenzen konfigurieren. Außerdem können wir die Stöpsel piepen lassen, falls wir sie verlegt haben und sie sich in Bluetooth-Reichweite befinden.
Eine Komfortfunktion wie eine Ohrerkennung fehlt auch beim neuen Modell. Eine solche Funktion sorgt dafür, dass die Musik pausiert, wenn mindestens ein Stöpsel aus dem Ohr genommen wird. Sobald beide Stöpsel wieder im Ohr sind, spielt die Musik weiter. Das ist bei vielen Stöpseln mittlerweile Standard und es ist unklar, warum Samsung das nicht anbietet.
Abgespeckt gibt es die Funktion nämlich so ähnlich. Denn sobald beide Stöpsel aus dem Ohr genommen werden, hält die Musik an. Aber sie startet nicht wieder, wenn die beiden Stöpsel zurück im Ohr sind. Außerdem lässt sich dieses Verhalten nicht abschalten und es funktioniert auch nicht, wenn nur ein Stöpsel entfernt wird. Aber das alles zeigt, dass die Stöpsel technisch dazu in der Lage sind, jedoch die passende Software-Unterstützung fehlt.
Akkulaufzeit der Galaxy Buds Pro erreicht nicht die Herstellerangaben
Zum Lieferumfang der Galaxy Buds Pro gehört ein Ladeetui, mit dem sich die Stöpsel aufladen lassen. Das Ladeetui hat eine zeitgemäße USB-C-Buchse und unterstützt den Qi-Standard zum drahtlosen Aufladen. Im Ladeetui werden die Stöpsel mit Magneten fixiert, damit sie nicht versehentlich herausfallen können. Die Stöpsel lassen sich bequem ablegen oder herausnehmen.
Bei der Akkulaufzeit erreichten die Galaxy Buds Pro nicht die Werte, die Samsung angibt. Mit eingeschalteter ANC soll eine Akkulaufzeit von fünf Stunden möglich sein. Aber die Stöpselakkus waren bei uns schon nach 4 Stunden und 45 Minuten erschöpft. Dabei mussten die Hörstöpsel permanent die Geräuschkulisse wie von einer Dunstabzugshaube beseitigen. Auch bei der von Samsung genannten Schnellladefunktion blieben wir unter den Angaben des Herstellers. Nach fünf Minuten Ladezeit soll eine Laufzeit von einer Stunde möglich sein – bei uns gingen die Stöpsel schon nach 50 Minuten wieder aus.
Mit dem Ladeetui können wir die Stöpselakkus dreimal komplett aufladen und ein viertes Mal zu 75 Prozent. Das ergibt eine Gesamtlaufzeit von 18 Stunden. Zumindest bei dieser Angabe erreichen wir die von Samsung zugesicherten Werte. Das alles ist eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zu den Galaxy Buds Live, die mindestens 5,5 Stunden liefen, aber auch mal sieben oder acht Stunden durchhielten. Bei der Gesamtlaufzeit kamen wir mit den Galaxy Buds Live auf 29 Stunden – das sind deutlich mehr Reserven als bei den Galaxy Buds Pro.
Galaxy Buds Pro: Verfügbarkeit und Fazit
Samsung bietet die Galaxy Buds Pro(öffnet im neuen Fenster) zum Preis von 230 Euro an. Auf der Produktseite wird derzeit der Eindruck vermittelt, dass der Listenpreis für die Galaxy Buds Pro 290 Euro betragen würde. Tatsächlich liegt dieser bei 230 Euro, wie uns Samsung auf Nachfrage bestätigte. Der Preis von 290 Euro bezieht sich darauf, dass derzeit beim Kauf der Galaxy Buds Pro ein drahtloses Ladegerät im Wert von 60 Euro dazugelegt wird.
Fazit
Die Galaxy Buds Pro gefallen uns zwar besser als die Galaxy Buds Live , aber dennoch gehören sie zu den Bluetooth-Hörstöpseln, die zu viele Nachteile aufweisen. So hat Samsung auch mit den Galaxy Buds Pro keine Chance gegen die Airpods Pro von Apple oder die Elite 85t von Jabra .
Bezüglich des Klangs erreichen die Galaxy Buds Pro nicht ganz das Niveau der Elite 75t oder der Elite 85t. Die neuen Samsung-Stöpsel gefallen uns beim Klang aber besser als die Airpods Pro. Ärgerlicherweise hat sich Samsung nichts gegen das Auftreten von Schritthall einfallen lassen, was den Musikgenuss deutlich stört. Bei der Reduzierung der Störgeräusche schneiden die Galaxy Buds Pro sehr schwach ab. Gegen die ANC-Leistung der Freebuds Pro von Huawei haben sie überhaupt keine Chance, aber auch im Vergleich zu den Airpods Pro liefert die Samsung-ANC zu wenig Leistung.















Unverständlich finden wir, dass Samsung erneut auf eine unpassende Belegung der Sensorflächen setzt und den Fehler von den Galaxy Buds Live wiederholt. Denn auch die neuen Stöpsel reagieren bereits bei einfacher Berührung – wir aktivieren immer wieder ungewollt Befehle. Der an sich gut gemeinte Konversationsmodus ist zu schlecht umgesetzt, da funktioniert das Original beim Sony-Kopfhörer viel besser.
Zu allem Überfluss kehrt Samsung zu alten Gewohnheiten zurück: Wie auch schon bei älteren Bluetooth-Hörstöpseln des Herstellers gibt es für die Galaxy Buds Pro keine Unterstützung für iPhone oder iPad. Das ist ein deutlicher Rückschritt und bedeutet weniger Freiheit bei der Gerätewahl. Samsung scheitert auch beim zweiten Versuch, eine konkurrenzfähige Version zu Apples Airpods Pro anzubieten. Und im Vergleich zu Jabras Elite 85t sind die Samsung-Stöpsel noch weiter abgeschlagen.



