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Die Galaxy Buds Pro haben einen guten Klang - beim Sitzen

Wir haben die Galaxy Buds Pro mit dem Klang der Airpods Pro, der Elite 75t von Jabra und der Elite 85t von Jabra verglichen. Die Galaxy Buds Pro zeigen dabei ein ein angenehm klares Klangbild mit einem intensiven Bass und ausgeprägten Mitten. Im Bassbereich reichen die Samsung-Stöpsel aber nicht an die Leistung der Konkurrenz heran. Bassbetonte Musik kommt mit den Galaxy Buds Pro weniger gut zur Geltung als bei den Stöpseln von Apple und Jabra. Im Vergleich zu den Airpods Pro gefällt uns die größere Klarheit bei den Samsung-Stöpseln. Gegenüber der Konkurrenz von Jabra muss sich Samsung im direkten Vergleich geschlagen geben. Für sich genommen ist der Klang der Galaxy Buds Pro durchaus gut, aber im direkten Vergleich fallen die Nachteile auf.

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Die Galaxy Buds Pro gehören zu der Masse an Bluetooth-Hörstöpseln, die massive Probleme mit Schritthall haben. Wenn die Aufsätze stark abdichten, erzeugt das einen Druck im Ohr, der jeden einzelnen Schritt beim Laufen im Ohr als dumpfes Auftreten hörbar macht - das ist unangenehm und mindert den Musikgenuss deutlich. Der gute Klang wird also gestört, sobald wir mit den Stöpseln irgendwie herumlaufen.

Entscheiden wir uns für einen kleineren Aufsatz, um den Schritthall zu verringern oder zu beseitigen, verschlechtert das den Klang. Das ist also keine Alternative. Derzeit kümmern sich mit Apple und Jabra nur wenige Hersteller darum, den Schritthall bei ANC-Hörstöpseln vergessen zu machen.

Galaxy Buds Pro mit hochempfindlicher Steuerung

Bei Telefonaten sind die Gesprächspartner angenehmerweise auf beiden Stöpselseiten zu hören und wir werden von der anderen Seite gut und klar verstanden. Prinzipiell lassen sich die Stöpsel auch einzeln verwenden. Es gibt wie bei den meisten Bluetooth-Hörstöpseln keine Möglichkeit, direkt am Stöpsel das Mikrofon in einem Telefonat ein- oder auszuschalten. Solchen Komfort bieten derzeit nur die Stöpsel von Jabra.

Die Galaxy Buds Pro haben die gleiche unpraktische Sensorsteuerung wie die Galaxy Buds Live. Beide führen Befehle aus, sobald die Sensorfläche nur einmal berührt wird. Es ist uns im Test wiederholt passiert, dass wir ungewollt die Musik oder einen laufenden Anruf beendet haben, weil die Stöpsel gerade etwas unbequem im Ohr saßen und wir sie nachjustieren wollten. Die meisten anderen Hersteller haben aus diesen Gründen keine Befehle mit einmaliger Berührung auf die Sensorfläche gelegt.

  • Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Pro vor geöffnetem Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Pro vor geschlossenem Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Pro im geöffneten Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Ladeetui der Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Galaxy Buds Live, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Galaxy Buds Live, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro von Apple, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro von Apple, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Quiet Comfort Earbuds von Bose, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Quiet Comfort Earbuds von Bose, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Elite 85t von Jabra, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Elite 85t von Jabra, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Links die Airpods Pro von Apple, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Die Sensorfläche lässt sich bei Bedarf ganz abschalten, dann ist allerdings auch keine Steuerung mehr an den Stöpseln möglich. Das ist also auch keine Lösung, diese Probleme zu umgehen. Samsung verzichtet erneut auf Sprachansagen. Bei der Umschaltung von ANC- oder Transparenzmodus gibt es nur unterschiedliche Signaltöne zu hören.

Wie auch beim Vorgängermodell liegen wieder mehrere Steuergesten auf den Stöpseln. Dabei ist nicht immer garantiert, dass diese korrekt interpretiert werden. Es passiert also regelmäßig, dass Befehle ungewollt umgesetzt werden. Wir können etwa die Lautstärkeregelung auf die Sensorfläche legen, indem eine der beiden Stöpselseiten länger gedrückt wird. Lassen wir zu früh los, wird nicht die Lautstärke verändert, sondern die Musik angehalten oder aber mal eben ein laufendes Telefonat beendet. Das ist nervig und lästig.

Diese Probleme gibt es mit allen Stöpseln mit Sensorsteuerung, wenn diese mit verschiedenen Gesten gesteuert werden. Wir können uns dann nicht darauf verlassen, dass das umgesetzt wird, was wir machen wollen. Bezüglich der Steuerung sind wir mit den Jabra-Stöpseln besonders zufrieden, weil sie eine leichtgängige Knopfsteuerung haben, die nicht so fehleranfällig ist.

Samsung bietet keine App für iOS an

Auch bei den neuen Galaxy Buds setzt Samsung auf seine Galaxy-Wearable-App, die bei der Installation das Umständlichste ist, was wir bisher bei Bluetooth-Kopfhörern gesehen haben. Wir müssen erst die Galaxy-Wearable-App von Samsung installieren und im nächsten Schritt das passende Plugin für das entsprechende Gerät einspielen. Wir finden den Ansatz anderer Hersteller besser, wenn nur die passende App benötigt wird.

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Anders als bei den Galaxy Buds Live gibt es für die neuen Galaxy Buds Pro nur eine App für Android und keine mehr für iPhone oder iPad. Samsung teilte auf Nachfrage von Golem.de mit: "Die Unterstützung der Galaxy Buds Pro über die zugehörige iOS APP ist aktuell noch nicht gegeben." Demnach warte Samsung darauf, dass Apple ein App-Update für iOS freigibt. Bereits vor einigen Jahren hatte Samsung Hörstöpsel im Sortiment, für die es keine iOS-App gab - zu dieser Unsitte ist der Hersteller zurückgekehrt. Interessenten werden darüber wie bereits erwähnt nicht ausreichend informiert.

Das bedeutet, dass sich keine Einstellungen der Stöpsel mit einem iOS-Gerät vornehmen lassen. Wer kein Android-Gerät besitzt, kann auch keine Aktualisierungen der Stöpsel vornehmen. Ein erstes Update ist bereits vor Verkaufsstart erschienen, lässt sich aber eben nur mit mittels Android einspielen.

Samsung-App startet schnell

Die App startet zügig und schnell. Erfreulicherweise müssen auch keine Standortdaten aktiviert werden. In der App kann eine niedrigere ANC-Stufe aktiviert werden, was wir allerdings in Anbetracht der schwachen ANC-Leistung nicht benötigt haben. Anders sieht es mit der Anpassung des Transparenzmodus aus, was wir durchaus brauchten. Wenn dies bei einem iOS-Gerät fehlt, mindert das den Komfort entsprechend.

  • Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Samsungs Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Pro vor geöffnetem Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Pro vor geschlossenem Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Galaxy Buds Pro im geöffneten Ladeetui (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Ladeetui der Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Galaxy Buds Live, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Galaxy Buds Live, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro von Apple, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro von Apple, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Quiet Comfort Earbuds von Bose, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Quiet Comfort Earbuds von Bose, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Elite 85t von Jabra, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links die Elite 85t von Jabra, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Links die Quiet Comfort Earbuds von Bose, rechts die Galaxy Buds Pro (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Zudem können wir nur in der App den Konversationsmodus aktivierten oder deaktivieren - am Stöpsel selbst gibt es dafür keine Funktion. In der App gibt es zudem einen Equalizer mit sechs Voreinstellungen. Zudem können wir auf diesem Weg einstellen, dass die Sensorfläche abgeschaltet wird. Die Sensorbelegung lässt sich in Grenzen konfigurieren. Außerdem können wir die Stöpsel piepen lassen, falls wir sie verlegt haben und sie sich in Bluetooth-Reichweite befinden.

Eine Komfortfunktion wie eine Ohrerkennung fehlt auch beim neuen Modell. Eine solche Funktion sorgt dafür, dass die Musik pausiert, wenn mindestens ein Stöpsel aus dem Ohr genommen wird. Sobald beide Stöpsel wieder im Ohr sind, spielt die Musik weiter. Das ist bei vielen Stöpseln mittlerweile Standard und es ist unklar, warum Samsung das nicht anbietet.

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Abgespeckt gibt es die Funktion nämlich so ähnlich. Denn sobald beide Stöpsel aus dem Ohr genommen werden, hält die Musik an. Aber sie startet nicht wieder, wenn die beiden Stöpsel zurück im Ohr sind. Außerdem lässt sich dieses Verhalten nicht abschalten und es funktioniert auch nicht, wenn nur ein Stöpsel entfernt wird. Aber das alles zeigt, dass die Stöpsel technisch dazu in der Lage sind, jedoch die passende Software-Unterstützung fehlt.

Akkulaufzeit der Galaxy Buds Pro erreicht nicht die Herstellerangaben

Zum Lieferumfang der Galaxy Buds Pro gehört ein Ladeetui, mit dem sich die Stöpsel aufladen lassen. Das Ladeetui hat eine zeitgemäße USB-C-Buchse und unterstützt den Qi-Standard zum drahtlosen Aufladen. Im Ladeetui werden die Stöpsel mit Magneten fixiert, damit sie nicht versehentlich herausfallen können. Die Stöpsel lassen sich bequem ablegen oder herausnehmen.

Bei der Akkulaufzeit erreichten die Galaxy Buds Pro nicht die Werte, die Samsung angibt. Mit eingeschalteter ANC soll eine Akkulaufzeit von fünf Stunden möglich sein. Aber die Stöpselakkus waren bei uns schon nach 4 Stunden und 45 Minuten erschöpft. Auch bei der von Samsung genannten Schnellladefunktion blieben wir unter den Angaben des Herstellers. Nach fünf Minuten Ladezeit soll eine Laufzeit von einer Stunde möglich sein - bei uns gingen die Stöpsel schon nach 50 Minuten wieder aus.

Mit dem Ladeetui können wir die Stöpselakkus dreimal komplett aufladen und ein viertes Mal zu 75 Prozent. Das ergibt eine Gesamtlaufzeit von 18 Stunden. Zumindest bei dieser Angabe erreichen wir die von Samsung zugesicherten Werte. Das alles ist eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zu den Galaxy Buds Live, die mindestens 5,5 Stunden liefen, aber auch mal sieben oder acht Stunden durchhielten. Bei der Gesamtlaufzeit kamen wir mit den Galaxy Buds Live auf 29 Stunden - das sind deutlich mehr Reserven als bei den Galaxy Buds Pro.

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derdiedas 03. Feb 2021 / Themenstart

Vergiss es... ich hab einiges ausprobiert, auch chin. AirPod Clones. An die AirPods...

derdiedas 03. Feb 2021 / Themenstart

Ich hasse es schlichtweg Silikon in meinem Ohr zu haben. Daher mag ich abseits von Apple...

ip (Golem.de) 29. Jan 2021 / Themenstart

Wir haben nach einem Wort gesucht, das die Probleme möglichst treffend beschreibt, die...

miauwww 27. Jan 2021 / Themenstart

Ich meinte diese: https://de.ifixit.com/Teardown/Samsung+Galaxy+Buds++Teardown/132702...

ger_brian 27. Jan 2021 / Themenstart

Wirklich? N-TV? Warum nicht gleich einen Test der Bild Zeitung...

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