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Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Samsung Flip ist ein leicht zu bedienendes Smartboard.
Das Samsung Flip ist ein leicht zu bedienendes Smartboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Schon die Lieferung des Samsung Flip ist für die Golem.de-Redaktion recht ungewöhnlich. In einem großen schwarzen Kasten für Veranstaltungstechnik wird das Gerät per Lkw von Samsung angeliefert - als einziges Paket im Fahrzeug. Das Auspacken im Büro ist dementsprechend schwierig. Das System lässt sich am besten zu zweit aufbauen, da es sperrig und vor allem sehr schwer ist.

Inhalt:
  1. Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
  2. Zeichnen mit Stift, Finger oder Essstäbchen
  3. Auch ein Kind könnte das Flip bedienen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Nach der Montage bildet sich schnell eine Ansammlung von interessierten Mitarbeitern vor dem 55 Zoll großen 4K-Bildschirm und es dauert auch nicht lange, bis sie gemeinsam Zeichnungen und kleine Kritzeleien auf das digitale Papier gebracht haben.

Alle wollen wissen: Was ist das Flip überhaupt und was können wir damit machen? Es kann am ehesten als eine Art Smartboard beschrieben werden, das seinen Platz in modernen Konferenzräumen finden soll. Als ein solches Gerät platziert der Hersteller es auch: als digitales Flip Chart für Unternehmen.

Das Flip kommt im Komplettpaket mit Standfuß auf Rollen ins Haus. Die Verarbeitung der Einzelteile ist für ein Konferenzsystem dieser Art in Ordnung, aber nicht überwältigend. Uns fallen der recht flexible Kunststoff und teilweise grobe Grate und Spaltmaße negativ auf. Komplett aufgebaut wirkt das System aber sehr stabil. Gut finden wir das integrierte Scharnier im Standfuß, mit dem sich das Flip um 90 Grad in eine vertikale Position drehen lässt. Das System kann dank der Vesa-Halterung auch an der Wand montiert werden. Deshalb kann es auch ohne Standfuß bestellt werden, der immerhin 750 Euro kostet.

  • Samsung Flip (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät im Hochkant-Modus(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Gerät kann mit Holzstiften geschrieben werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Während des Schreibens können Videosequenzen abgespielt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fenster erinnern an Windows-Elemente. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fenster lassen sich mit dem Finger verschieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Exportieren auf verschiedene Weisen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Druck auf das Listensymbol bringt mehr Funktionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Einstellungsmöglichkeiten sind begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von gestreamten Bildern können Screenshots erstellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartboard zeigt gespeicherte Grafiken in einer Übersicht an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Unterseite sind die übersichtlichen Bedienungselemente zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Anschalten per Kamera hat bei uns nicht funktioniert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dafür funktioniert das Aufwecken, nachdem wir den Stift herausziehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Rückseite des Ständers sind Anschlüsse für externe Geräte vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsung Flip (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Ablage zum Aufstellen eines Notebooks auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir können uns auch per NFC mit dem Gerät verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät zeigt einen Windows-Desktop im Vollbildmodus an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsung Flip (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Fenster lassen sich mit dem Finger verschieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Auf dem Bildschirm können Nutzer gemeinsam zeichnen, Notizen aufschreiben und diese auf diverse Arten exportieren - etwa an eine E-Mail-Adresse, ein angeschlossenes USB-Laufwerk oder ein Netzlaufwerk im Firmennetzwerk. Das Flip kann außerdem mit einem Smartphone oder einem Laptop drahtlos oder per HDMI verbunden werden, um deren Bildschirminhalte auf dem großen Panel anzuzeigen.

Das funktioniert allerdings nicht wie ein einfacher zweiter Bildschirm, sondern eher als eine digitale Tafel, auf der Inhalte abgelegt und angezeigt werden. Das Board öffnet für Bildschirminhalte ein eigenes Fenster, das auf der weißen Fläche mit dem Finger oder einem Stift verschoben oder skaliert werden kann. Die GUI erinnert dabei an typische Benutzeroberflächen von Betriebssystemen wie Windows oder Linux mit Gnome-Oberfläche.

Während einer Videoübertragung können von gezeigten Frames per Finger- oder Stifttipp Screenshots angefertigt werden, die sich wiederum in einem separaten Fenster öffnen. Alle Fenster können wir mit dem Finger oder beigelegten Stift in der Größe verändern, verschieben oder wieder schließen. Gleichzeitig können wir auf Screenshots und der weißen Fläche mit dem Stift zeichnen und schreiben. Die Technik, die Samsung im Display verbaut, ist sehr ungewöhnlich.

Zeichnen mit Stift, Finger oder Essstäbchen 
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Oh je 05. Jul 2018

Wobei Cloud-Storage bekloppt ist. Wer denkt sich tolle Projekte aus (oder welcher...

p h o s m o 02. Jul 2018

lösen wahllos Funktionen aus... Da es nicht meins war habe ich das nicht weiterverfolgt...

Peter Brülls 02. Jul 2018

Offensichtlich ein Fehler im Duden.


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