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Samsung eMMC 5.1: Neuer Flash beschleunigt den Speicher in Smartphones

Schnellerer Flash-Speicher für Smartphones: Samsung neue eMMCs lesen und schreiben Daten zügiger als bisher, auch bei wahlfreien Zugriffen steigt die Geschwindigkeit. Die eMMC-5.1-Spezifikationen würden allerdings deutlich mehr erlauben.
/ Marc Sauter
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Älterer Flash-Baustein mit eMMC-4.5-Technik und 64 GByte Kapazität (Bild: Samsung)
Älterer Flash-Baustein mit eMMC-4.5-Technik und 64 GByte Kapazität Bild: Samsung

Samsung hat die ersten Flash-Speicher-Chips vom Typ eMMC 5.1 produziert und will diese bald an Smartphone- sowie Tablet-Hersteller verschicken(öffnet im neuen Fenster). Die Embedded Multimedia Cards übertragen Daten sequenziell etwas flotter als eMMC-5.0-Modelle, und insbesondere die wahlfreien Zugriffe fallen höher aus. Passende Controller gibt es bisher beispielsweise von Arasan(öffnet im neuen Fenster).

Die neuen Flash-Speicher-Chips sind künftig mit 16, 32 und 64 GByte verfügbar – Leistungswerte gibt Samsung aber nur für die größte eMMC an: Diese soll bis zu 250 MByte pro Sekunde beim sequenziellen Lesen und bis zu 125 MByte pro Sekunde beim sequenziellen Schreiben erreichen. Bei wahlfreien Zugriffen erreichen die Chips Samsung zufolge bis zu 13.000 und 11.000 Iops.

Der 2013 angekündigte eMMC-5.0-Flash ist mit 90 bis 250 MByte pro Sekunde und bis zu 7.000 Iops etwas langsamer. Die eMMC-4.5-Chips von 2012 liefern nur 50 bis 140 MByte pro Sekunde und maximal 3.500 Iops bei wahlfreien Zugriffen.

Rein von den Spezifikationen her sind die bis zu 250 MByte pro Sekunde der aktuellen eMMC-5.1-Flash-Bausteine langsam: Über die Schnittstelle können theoretisch bis zu 400 MByte an Daten pro Sekunde gelesen oder geschrieben werden. Künftig dürfte der Standard ohnehin durch den Universal Flash Storage genannten Nachfolger abgelöst werden.

UFS in der Version 2.0 soll bis zu 11,6 GBit oder umgerechnet 1,45 GByte pro Sekunde übertragen (1,16 GByte/s ohne Overhead) und Verbesserungen wie eine Warteschlange für 256 statt 32 gesammelte Befehle bieten. Zudem ist das auf dem Sata-Protokoll basierende Universal Flash Storage im aktiven Betrieb deutlich sparsamer.


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