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Samsung: Das Galaxy S10 hat eine Krypto-Wallet vorinstalliert

Das Smartphone zum Bezahlen mit Bitcoin nutzen – das soll mit dem kommenden Samsung Galaxy S10 ab Werk möglich sein. Eine kontaktlose Zahlungsmöglichkeit ist ebenfalls vorhanden. Neben Ethereum und Bitcoin werden zwei weniger bekannte Währungen unterstützt.
/ Oliver Nickel
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Das Samsung Galaxy S10 kann als Bitcoin-Wallet genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Samsung Galaxy S10 kann als Bitcoin-Wallet genutzt werden. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Als eines der ersten Smartphones wird das Samsung Galaxy S10 wohl eine Software enthalten, die als Krypto-Wallet genutzt werden kann, berichtet ein koreanischer Youtube-Kanal(öffnet im neuen Fenster). In der digitalen Geldbörse speichern Nutzer Schlüssel ihrer Kryptowährungen. Gleichzeitig kann die Software mit den Blockchains verschiedener Währungen interagieren. Samsungs App soll Bitcoin und Ethereum unterstützen. Außerdem handele es sich bei der Krypto-Wallet um eine Cold Wallet. Sie ist also nicht direkt mit dem Internet verbunden, was die Sicherheit erhöht.

Ebenfalls kompatibel sind die in Südkorea eingeführten Währungen Cosmo Coin und Enjin Coin. Erstere erhalten Kunden als Cosmo-Token, indem sie Rezensionen zu Beauty-Produkten in einer separaten App abgeben. Zweitere Währung basiert auf Ethereum und ist eine digitale Währung für Gamer.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)
Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) (02:27)

Künftig sollen Nutzer ihr Galaxy S10 mit Hilfe der in der Cold Wallet gespeicherten Informationen zum kontaktlosen Bezahlen mit Kryptowährungen nutzen können, berichtet(öffnet im neuen Fenster) das US-Magazin The Verge. Als einer der ersten größeren Smartphonehersteller könnte Samsung damit einen Trend in Gang setzen. Das erfordert aber auch mehr Geschäfte, die das Bezahlen per Bitcoin oder Ethereum ermöglichen. Erste Partner, die solche Dienste anbieten, sind etwa Microsoft mit dem Microsoft Store oder der Online-Lieferdienst Lieferando.

Android-Smartphones können generell als Wallet genutzt werden, etwa die App des Browserentwicklers Opera. Diese unterstützt allerdings nur Ethereum. Generell ist es nicht immer eine gute Idee, eine Krypto-Wallet nebst diverser anderer Apps auf einem Gerät zu betreiben – gerade bei undurchschaubaren Datenübertragungen, wie sie durch Plugins von Facebook, Google und andere Unternehmen durchgeführt werden.


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