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Verfügbarkeit und Fazit

Samsung bietet seinen CRG9 derzeit für etwa 1.300 Euro an. Der Bildschirm wird in einer passenden Pappbox geliefert. Auch Zubehör ist reichlich dabei, darunter ein HDMI- und ein Displayport-Kabel. Für derzeit 820 Euro gibt es den Vorgänger in gleicher Größe, mit 144 Hz aber nur mit 1080p-Auflösung. Auch Unternehmen wie Dell und LG bieten ihrerseits 49-Zoll-Ultra-Widescreen-Panels an.

Fazit

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Haben wir uns erst einmal an das ungewöhnlich weite Format und das gekrümmte Panel gewöhnt, ist der CRG9 von Samsung ein sehr interessanter Monitor. Nicht umsonst wollen viele Redakteure jetzt ihre zwei 16:9-Monitore gegen ihn austauschen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wir können einen durchgehenden Desktop für intensives Multitasking nutzen - ohne nervige Displayränder in der Mitte.

Für die Nutzung im Büro eignet sich das Panel durch den vielen Platz - zwei 27-Zoll-Monitore in einem - und die hohe Auflösung von 5.140 x 1.440 Pixeln. Per Bild-in-Bild-Modus können wir zudem entweder zwei verschiedene Geräte - angeschlossen an die zwei vorhandenen Displayport-1.4-Buchsen oder an HDMI 2.0 - anzeigen lassen oder tatsächlich zwei Monitore simulieren. Das ist für Nutzer sinnvoll, die das Fenster-Snapping an Bildschirmrändern in Windows 10 oft und gerne verwenden.

  • Einige Anschlüsse hinter der Abdeckung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Profil ist der Monitor sehr ausladend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir sollten darauf achten, dass der Bildschirm durch sein Curved Panel mehr Platz als üblich auf dem Schreibtisch einnimmt. Der Standfuß ragt 27 cm tief in die Arbeitsfläche hinein. Dafür lässt er sich ergonomisch in Höhe und Neigung einstellen.

Mit seinen 120 Hz, Freesync und der HDR1000-Zertifizierung ist der CRG9 aber fast schon zu schade, um nur im Büro zu stehen. In Spielen stellt sich das weite 32:9-Format in Verbindung mit der überdurchschnittlich hohen Bildfrequenz oftmals als Vorteil heraus. In der Weltraumsimulation Star Citizen vermittelt der Monitor ein Mittendrin-Gefühl. In Diablo 3 sehen wir Monster schon, bevor sie in Angriffsreichweite sind. In Age of Empires 2 brauchen wir unsere Ansichtskamera kaum zu bewegen, da wir schon so sehr viel von unserer Stadt und der Umgebung sehen.

Auch in Shootern wie Borderlands 3 und CS:GO sehen wir durch das Format in der Theorie mehr zu beiden Seiten. Allerdings werden Objekte zum Rand hin sehr verzerrt angezeigt, was den Eindruck eines Fischaugenobjektivs vermittelt. Einige kompetitive Spiele wie Heroes of the Storm unterstützen die 32:9-Auflösungen nicht einmal, da sie einen starken Vorteil brächten.

  • Einige Anschlüsse hinter der Abdeckung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Profil ist der Monitor sehr ausladend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Display leuchtet mit 683 cd/m² selbst in hellen Räumen sehr stark. Die Pixelreaktionszeiten und Farbtreue sind eher durchschnittlich, was für Spiele in Ordnung ist. Wir würden den Monitor aber nicht für professionelle Print-Bildbearbeitung empfehlen.

Im Büro sind die hohe Bildfrequenz und HDR etwas übertrieben. Wir würden den Samsung CRG9 aber definitiv Leuten empfehlen, die damit hauptsächlich auch spielen wollen. Für 1.300 Euro gibt es derzeit kaum ein immersiveres Spielgefühl.

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Peal-23 30. Okt 2019

Mich würde Interessieren, wo Unterschiede zwischen den beiden Geräten ist. Samsung...

Max72 22. Okt 2019

Also handelt es sich dann doch um den ebenen Winkel bzw. die Wölbung und nicht um einen...

AlfG 22. Okt 2019

Danke für die Info. Und ich gehe mal davon aus, dass du nicht von10 anderen Notebooks und...

Vögelchen 19. Okt 2019

Ich habe schon einiges an Scifi gesehen, auch Innenansichten von Raumkapsel, MIR, ISS...

ZyzyX 19. Okt 2019

"Problemlos" in sofern das der Bildschirm weniger Pixel als 4 K hat. Viel Unterschied...


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