• IT-Karriere:
  • Services:

Für Spiele ein Traum

In vielen Games sind das 32:9-Format und die starke Helligkeit allerdings teilweise ein sehr großer Vorteil. Vor allem in Strategiespielen können wir viel mehr vom Schlachtfeld sehen, während unsere Gegner dafür ihre Spielkamera bewegen müssen. Der Klassiker Age of Empires 2 in der HD-Version ist ein gutes Beispiel dafür. Auf einer kleinen Zweispielerkarte können wir von links nach rechts fast die Hälfte des Spielfeldes überblicken. In den Hack-and-Slay-RPGs Grim Dawn und Diablo 3 sehen wir gegnerische Monster schon, bevor wir überhaupt in Angriffsreichweite sind.

Stellenmarkt
  1. Stadt Ingolstadt, Ingolstadt
  2. WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH + Co. KG, Hamburg

Kompetitive Spiele wie Heroes of the Storm unterstützen die hohe Auflösung von 5.140 x 1.440 Pixeln nicht. Das ist wahrscheinlich Absicht, damit Spieler mit Samsung CRG9 auf dem Tisch keine unfairen Vorteile gegenüber anderen Spielern haben. In Counter-Strike: Global Offensive funktioniert das allerdings: Bei eingeschaltetem Ultrawide-Format sehen wir links und rechts einen größeren Bildausschnitt.

  • Einige Anschlüsse hinter der Abdeckung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Profil ist der Monitor sehr ausladend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Problem: Verzerrungen am Rand des Sichtfeldes sorgen für eine Art Fischaugeneffekt, der bei sensiblen Mägen Übelkeit hervorrufen kann. Objekte und Figuren werden gestreckt und wirken daher unförmig. Außerdem müssen wir unseren Kopf stärker bewegen, wenn wir auf unsere Munitionsanzeige oder die Minikarte schauen. In Age of Empires 2 ist das kleine Baumenü mit noch kleineren Icons an der linken unteren Ecke ohne Tastenkürzel sogar kaum nutzbar.

Die Weltraumsimulation Star Citizen unterstützt schon in der Alphaphase Ultra-Wide-Formate. Allerdings werden auch hier Elemente am Rand etwas verzerrt dargestellt, wenn auch nicht ganz so stark. Gleiches gilt für den Loot-Shooter Borderlands 3. Das erweiterte Sichtfeld sorgt gerade im Cockpit oder bei anderen Simulationsspielen wie Mech Warrior Online, Elite Dangerous oder F1 2019 für ein immersives Mittendrin-Gefühl.

Dabei sollte beachtet werden, dass Hauptmenüs, Zwischensequenzen und andere Elemente in Spielen trotzdem in 16:9 angezeigt werden und schwarze Balken an den Rändern unvermeidlich sind. Daran mussten wir uns erst einmal gewöhnen. Generell eignet sich der Bildschirm für Netflix oder Youtube im Vollbildmodus auch nicht mehr als ein herkömmlicher 27-Zoll-Monitor. Zumindest stellt er aber geeignete Videos im 21:9-Format ohne schwarze Ränder oben und unten dar.

Obwohl die Bildfrequenz des Monitors mit 120 Hz hoch genug ist, sollte die eher unterdurchschnittliche Pixelreaktionszeit beachtet werden. Bei schnellen Bewegungen verschwimmen Texte und Texturen schnell und Schlieren bilden sich. Das wird besonders dann sichtbar, wenn wir das Display in HDR verwenden. Das liegt daran, dass wir die Bildfrequenz in diesem Modus herabsetzen müssen. Der Monitor schafft dann noch etwa 100 Hz in nativer Auflösung und 10 Bit Farbtiefe - Grund ist die Bandbreitenlimitierung von Displayport 1.4.

  • Einige Anschlüsse hinter der Abdeckung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Profil ist der Monitor sehr ausladend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wie viele andere VA-Bildschirme erreicht das System den HDR-Effekt durch Frame Rate Control (FRC). Auch hier ist erwähnenswert, dass Windows 10 in High Dynamic Range Farben nicht richtig darstellt und daher nicht sehr ansehnlich ist. Das gilt auch für einige Games. Wir entscheiden uns beim Spielen daher lieber für eine höhere Bildfrequenz und damit bessere Bildlatenzen statt für HDR.

Das On-Screen-Menü des CRG9 ist über den kleinen Joystick unter der Power-LED erreichbar. Drücken wir diesen ein, erscheint zunächst eine Radialauswahl, in der wir schnell die Quelle, den Bild-in-Bild-Modus oder das Einstellungsmenü erreichen können. Die GUI ist übersichtlich gehalten und bietet alle notwendigen Funktionen.

Fortgeschrittene Nutzer werden allerdings etwas ernüchtert sein, da es nur ein Profil gibt, das wir nach Belieben einstellen können. Ansonsten lassen sich verschiedene vorgefertigte Voreinstellungen wählen, die jeweils für bestimmte Zwecke geeignet sind. Der Cinema-Modus zeigt Farben beispielsweise satter an, während die FPS-Einstellung dunkle Farbbereiche auf Kosten der Farbbalance aufhellt.

Etwas nervig ist der Wechsel zwischen verschiedenen Bildquellen. Wir können nicht auf Knopfdruck wählen, welchen Displayausgang wir anzeigen wollen. Stattdessen wechselt der Monitor standardmäßig nach dem Betätigen in Zeitintervallen das Bildsignal, bis er eine Quelle findet. Wenn wir drei Geräte am Bildschirm betreiben, ist das immer mit einem manuellen Suchlauf verbunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Für das Gaming-Zimmer am hellichten TagVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote

Peal-23 30. Okt 2019

Mich würde Interessieren, wo Unterschiede zwischen den beiden Geräten ist. Samsung...

Max72 22. Okt 2019

Also handelt es sich dann doch um den ebenen Winkel bzw. die Wölbung und nicht um einen...

AlfG 22. Okt 2019

Danke für die Info. Und ich gehe mal davon aus, dass du nicht von10 anderen Notebooks und...

Vögelchen 19. Okt 2019

Ich habe schon einiges an Scifi gesehen, auch Innenansichten von Raumkapsel, MIR, ISS...

ZyzyX 19. Okt 2019

"Problemlos" in sofern das der Bildschirm weniger Pixel als 4 K hat. Viel Unterschied...


Folgen Sie uns
       


5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /