Für das Gaming-Zimmer am hellichten Tag
Wie bei vielen seiner Fernseher verwendet Samsung für den CRG9 ein QLED-Panel - in diesem Fall ein herkömmliches VA-Panel mit Quantum-Dot-Beschichtung, das nicht mit dem noch immer experimentellen QD-LED zu verwechseln ist. Das Panel leuchtet in unserem Test überraschend hell. Andererseits sollte uns das nicht wundern, denn der Bildschirm ist für HRD1000 ausgelegt, also lokale Leuchtstärken von 1.000 cd/m². Bei voller Helligkeit messen wir maximal 683 cd/m², wenn wir Local Dimming für HDR aktivieren. Wir könnten das obendrein entspiegelte Panel also theoretisch auch draußen am sonnigen Tag nutzen. Im Büro stellen wir die Helligkeit aber lieber auf knapp 70 Prozent oder noch geringer ein.
Zwar leuchtet das Panel wunderbar stark, allerdings ist die Farbdarstellung mit einem OLED-Display wie dem zuvor getesteten Alienware-Monitor nicht vergleichbar. In Windows ist immer ein leichter weißer Schleier über Desktopelementen wie der Taskbar und dem Startmenü erkennbar. An den Seiten wird dieser Effekt durch das gekrümmte Panel verstärkt. Bei spitzeren Betrachtungswinkeln werden Farben blasser, weshalb wir uns vor den Bildschirm setzen sollten. Invertierte Farben tauchen aber selbst bei extremen Winkeln nicht auf - gut so.
Bei aktiviertem Local Dimming für HDR sind die Kontraste besser, die Helligkeit höher und die Darstellung von weißen Flächen prominenter. Allerdings müssen wir bei starken Kontrastübergängen ein wenig mehr Backlight Bleeding - einen leuchtenden Schein am Rand des Farbübergangs - in Kauf nehmen. Samsung schafft es aber, dieses Problem gering zu halten. Uns stört das zumindest selbst bei weißen Flächen auf schwarzem Hintergrund oder weißem Text auf schwarzer Arbeitsfläche nicht.
Was uns jedoch auffällt, sind die nicht perfekten Farbverläufe, die das QLED-Panel darstellt. Bei einem simplen Schwarz-zu-Weiß-Verlauf können wir beim genauen Hinsehen die einzelnen Graustufen erkennen. Unter anderem deshalb eignet sich der Monitor weniger für professionelle Bildbearbeitung, bei der es auf Farbtreue ankommt.
Zumindest im SRGB-Farbraum kann der Monitor alle Farbwerte im Granger Chart korrekt darstellen. Bei Adobe RGB sieht das etwas anders aus: Hier zeigt uns Photoshop CC Schwächen bei dunklen Blautönen, pinken Tönen und im roten Bereich an.
Gut, dass es in den meisten Games nicht auf penibel genaue Farbdarstellung ankommt.
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| Samsung CRG9 im Test: Das Raumschiffcockpit für den Schreibtisch | Für Spiele ein Traum |










Mich würde Interessieren, wo Unterschiede zwischen den beiden Geräten ist. Samsung...
Also handelt es sich dann doch um den ebenen Winkel bzw. die Wölbung und nicht um einen...
Danke für die Info. Und ich gehe mal davon aus, dass du nicht von10 anderen Notebooks und...
Ich habe schon einiges an Scifi gesehen, auch Innenansichten von Raumkapsel, MIR, ISS...