Für das Gaming-Zimmer am hellichten Tag

Wie bei vielen seiner Fernseher verwendet Samsung für den CRG9 ein QLED-Panel - in diesem Fall ein herkömmliches VA-Panel mit Quantum-Dot-Beschichtung, das nicht mit dem noch immer experimentellen QD-LED zu verwechseln ist. Das Panel leuchtet in unserem Test überraschend hell. Andererseits sollte uns das nicht wundern, denn der Bildschirm ist für HRD1000 ausgelegt, also lokale Leuchtstärken von 1.000 cd/m². Bei voller Helligkeit messen wir maximal 683 cd/m², wenn wir Local Dimming für HDR aktivieren. Wir könnten das obendrein entspiegelte Panel also theoretisch auch draußen am sonnigen Tag nutzen. Im Büro stellen wir die Helligkeit aber lieber auf knapp 70 Prozent oder noch geringer ein.

Zwar leuchtet das Panel wunderbar stark, allerdings ist die Farbdarstellung mit einem OLED-Display wie dem zuvor getesteten Alienware-Monitor nicht vergleichbar. In Windows ist immer ein leichter weißer Schleier über Desktopelementen wie der Taskbar und dem Startmenü erkennbar. An den Seiten wird dieser Effekt durch das gekrümmte Panel verstärkt. Bei spitzeren Betrachtungswinkeln werden Farben blasser, weshalb wir uns vor den Bildschirm setzen sollten. Invertierte Farben tauchen aber selbst bei extremen Winkeln nicht auf - gut so.

  • Einige Anschlüsse hinter der Abdeckung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Profil ist der Monitor sehr ausladend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei aktiviertem Local Dimming für HDR sind die Kontraste besser, die Helligkeit höher und die Darstellung von weißen Flächen prominenter. Allerdings müssen wir bei starken Kontrastübergängen ein wenig mehr Backlight Bleeding - einen leuchtenden Schein am Rand des Farbübergangs - in Kauf nehmen. Samsung schafft es aber, dieses Problem gering zu halten. Uns stört das zumindest selbst bei weißen Flächen auf schwarzem Hintergrund oder weißem Text auf schwarzer Arbeitsfläche nicht.

Was uns jedoch auffällt, sind die nicht perfekten Farbverläufe, die das QLED-Panel darstellt. Bei einem simplen Schwarz-zu-Weiß-Verlauf können wir beim genauen Hinsehen die einzelnen Graustufen erkennen. Unter anderem deshalb eignet sich der Monitor weniger für professionelle Bildbearbeitung, bei der es auf Farbtreue ankommt.

  • Einige Anschlüsse hinter der Abdeckung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Format ist viel Platz für Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Krümmung ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Counter-Strike: Global Offensive sind Verzerrungen erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist Platz für ein Headset. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Profil ist der Monitor sehr ausladend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Typisch VA-Panel: Schwächen in Blaubereichen und roten Bereichen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Monitor nimmt eine Menge Platz ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zumindest im SRGB-Farbraum kann der Monitor alle Farbwerte im Granger Chart korrekt darstellen. Bei Adobe RGB sieht das etwas anders aus: Hier zeigt uns Photoshop CC Schwächen bei dunklen Blautönen, pinken Tönen und im roten Bereich an.

Gut, dass es in den meisten Games nicht auf penibel genaue Farbdarstellung ankommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Samsung CRG9 im Test: Das Raumschiffcockpit für den SchreibtischFür Spiele ein Traum 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Peal-23 30. Okt 2019

Mich würde Interessieren, wo Unterschiede zwischen den beiden Geräten ist. Samsung...

Max72 22. Okt 2019

Also handelt es sich dann doch um den ebenen Winkel bzw. die Wölbung und nicht um einen...

AlfG 22. Okt 2019

Danke für die Info. Und ich gehe mal davon aus, dass du nicht von10 anderen Notebooks und...

Vögelchen 19. Okt 2019

Ich habe schon einiges an Scifi gesehen, auch Innenansichten von Raumkapsel, MIR, ISS...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /