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Windows 8 kann auch auf Atoms schnell sein

Nach dem ersten Einschalten ist das Ativ-Tablet nach rund 15 Minuten eingerichtet. Die meiste Zeit benötigt das System zum Einrichten der Apps, was schon auf eine langsame SSD hindeutet. Weitere Tests zeigen noch, dass der Massenspeicher eine Schwachstelle des Geräts ist.

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Die Windows Store Apps der früher Metro genannte Oberfläche laufen nach der Einrichtung erstaunlich schnell. Dass nur 2 GByte RAM im Gerät stecken und der Atom einer der langsamsten x86-Prozessoren ist, fällt kaum auf. Das Surfen auch auf mit viel Flash gestalteten Webseiten läuft flüssig, und auch Youtube-Videos in 1080p kommen nicht ins Stocken. Intel hat damit eine Schwäche des Atom durch den Grafikkern PowerVR SGX 545 und bessere Treiber endlich behoben.

  • 3DMark06 läuft fehlerfrei
  • Einzelgergebnisse des 3DMark2001
  • Kein DirectX10, kein 3DMark Vantage
  • Samsung hat vier Partitionen erstellt
  • 31 Apps benötigen Updates
  • Kaum langsamer als ein Netbook
  • Die Systemwiederherstellung ist abgeschaltet
  • Die SSD im Smart PC ist lahm
  • Nur gut 32 GByte bleiben dem Anwender
  • Der Store bietet auf der Startseite die Golem-App an
  • Die 720p-Auflösung fehlt
  • Viel Platz nach dem ersten Start durch großes Display
  • Trotz schlankem 32-Bit-Windows laufen viele Threads
  • Der Atom Z2760 hält den Takt auch unter Last
  • Das Mini-Service-Pack war nicht vorinstalliert
  • Dieser USB-Stick schafft eigentlich 32 MByte/s, aber nicht im Smart PC
  • Windows 8 selbst braucht viele Updates....
  • ... deren Installation durch die SSD lange dauert.
  • 3DMark 2001 auf Netbooks und Tablets
  • Im Cinebench ist der Tablet-Atom kaum langsamer als der Netbook-Version
  • Alle Ports, hier HDMI, sind durch kleine Klappen gesichert (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Verwaltung der Keys für Secure Boot im Bios
  • Im absichtlich grellen Blitz wirkt die Kunststoffoberfläche wie Metall (Fotos: Nico Ernst)
  • Der Stift versteckt sich an der Unterseite
  • Windows 8 mit klassischem Desktop... (Fotos: Nico Ernst)
  • ... oder den Kacheln der Apps.
Das Mini-Service-Pack war nicht vorinstalliert

Dieser gute Eindruck relativiert sich jedoch, wenn der Nutzer zum Desktop wechselt und klassische Windows-Anwendungen nutzt. Dann reagiert die Kombination aus langsamer SSD und schwacher CPU so träge, wie man es von einfachsten Netbooks gewohnt ist. Ein Beispiel: Allein das Starten der Installation von 3DMark06, bei dem ein 500 MByte großes Paket dekomprimiert werden muss, dauert mehr als eine Minute. Da bei Windows 8 auch die Anzeige für das Starten von Desktopprogrammen im Touch-Betrieb fehlt, kann der unbedarfte Anwender sogar meinen, die Installation wäre gar nicht angestoßen worden.

Dabei hat Samsung alle üblichen Bremsen von Windows schon gelöst, nicht immer zum Vorteil des Nutzers. So ist zum Beispiel der Computerschutz deaktiviert, im Auslieferungszustand werden also Änderungen wie durch neue Treiber nicht in Wiederherstellungspunkten gespeichert. Für die neue Versionskontrolle von Anwenderdateien gilt das Gleiche. Beide Funktionen sollten Nutzer für den produktiven Einsatz wieder einschalten, wir haben für den Test den Werkszustand beibehalten.

Eine Stunde Updates, bevor alles aktuell ist

Vor einer Nutzung im Alltag hat der Käufer des Samsung-Tablets ohnehin noch einige Updates vorzunehmen, alleine fünf für Windows 8 selbst hat unser Gerät gefunden. Insbesondere, dass das "Critical Update" - eine Art Mini-Service-Pack - für Windows 8 nicht installiert war, verwundert uns. Diese Aktualisierung stellte Microsoft bereits Anfang Oktober 2012 bereit. Auch Samsungs eigenes Updateprogramm namens "SW Update" fand einen neuen WLAN-Treiber für das Broadcom-Modul und der Windows Store noch 31 Updates für die vorinstallierten Apps.

Da der Atom Z2760 ohnehin nur 2 GByte Speicher verwalten kann und nicht 64-Bit-fähig ist, hat Samsung eine 32-Bit-Version von Windows 8 installiert. Das spart auf der SSD und auch im Hautspeicher zudem etwas Platz. Dennoch bleiben nur rund 32 GByte der 64 GByte großen SSD übrig.

Das liegt nicht nur an den großen Windows-Programmen, sondern auch an den gleich vier Partitionen. Eine dient mit 300 MByte für die UEFI-Daten, 6 GByte benötigt das Recovery-Image, und nochmals knapp 500 MByte benötigt eine Samsung-eigene Wiederherstellungspartition. Der Speicherplatz ist also knapp, und das, obwohl Samsung noch nicht einmal ein Office-Paket vorinstalliert hat. Zwar findet sich auf der Taskleiste des Desktops angedockt ein Office-Symbol, es führt aber nur zum Download einer Testversion von Office 2010. Der Käufer erhält mit dem Smart PC also ab Werk weniger Softwarefunktionalität als bei RT-Geräten, bei denen deren Office-Version bereits vorinstalliert ist.

 Handlich trotz hohem GewichtHelles Display mit Stift und kleiner Auflösung 
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Tobias Claren 08. Jul 2015

Hat das Teil überhauot richtiges GPS? Ich hatte bei Samsung angerufen, und der Typ sprach...

Dorian13 10. Nov 2014

Hallo, ich will mir ein Converitible PC zulegen, doch finde nichts das meinen...

bta0405 22. Sep 2013

Hallo von bta0405 am 22.09.2013 um 12:45h Im allgemeinen versucht das ATIV Smart PC...

Klöte 07. Jun 2013

...Wenn es mit 1670¤ nicht so sau teuer wäre... momentan tendier ich wieder eher zum...

bta0405 15. Apr 2013

Am 9.1.2013 habe ich einen recht negativen Beitrag über das Samsung ATIV smart p c Tablet...


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