Samsung: AT&T will Galaxy Note 7 nicht mehr verkaufen

Da ein Austauschgerät des Galaxy Note 7 unter Verdacht steht, in einem Flugzeug Rauch verursacht zu haben, soll der US-Netzbetreiber AT&T die Verkäufe von Samsungs Top-Smartphone stoppen wollen. Dies wäre ein weiterer schwerer Schlag für Samsung.

Artikel veröffentlicht am ,
Sollte das Galaxy Note 7 von AT&T nicht mehr angeboten werden, wäre dies ein schwerer Schlag für Samsung.
Sollte das Galaxy Note 7 von AT&T nicht mehr angeboten werden, wäre dies ein schwerer Schlag für Samsung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der US-Netzbetreiber AT&T soll vorhaben, Samsungs problembehaftetes Top-Smartphone Galaxy Note 7 nicht mehr anbieten zu wollen. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine Person, die mit der Situation vertraut sein soll, aber anonym bleiben will.

Rauchentwicklung in Flugzeug dürfte der Grund sein

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) für den Technischen Service Level 1 Support
    PVA Industrial Vacuum Systems GmbH, Wettenberg
  2. Software Engineer (w/m/d) SAP EHS
    Wacker Chemie AG, Burghausen
Detailsuche

Grund für den Schritt dürfte die jüngste Meldung sein, dass ein ausgetauschtes Galaxy Note 7 in einem startbereiten Flugzeug in den USA Rauch verursacht hat. Dabei soll es sich um ein Austauschgerät gehandelt haben, dass der Nutzer trotzdem ausschalten musste. Das Flugzeug wurde nach der vom Smartphone ausgehenden Rauchentwicklung evakuiert, verletzt wurde niemand.

Nach dem Start des Galaxy Note 7 kam es zu ersten Brandvorfällen, die ihre Ursache im Akku des Gerätes hatten. Samsung startete daraufhin eine vollumfassende Rückrufaktion, bei den neuen Geräten sollte das Problem eigentlich nicht mehr auftreten. Samsung selbst hat in einer Stellungnahme zum jüngsten Vorfall angekündigt, diesen schnellstmöglich zu untersuchen und dabei mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zusammenzuarbeiten.

Zum Bericht eines Verkaufsstopps seitens AT&T hat sich Bloomberg zufolge dessen Sprecher Fletcher Cook nicht geäußert. Der zweitgrößte US-Netzbetreiber bietet seit längerem seinen Kunden Alternativgeräte an, wenn sie ihr Galaxy Note 7 nicht mehr verwenden wollen.

Verkaufsstopp würde Ruf weiter beschädigen

Golem Karrierewelt
  1. DP-203 Data Engineering on Microsoft Azure: virtueller Vier-Tage-Workshop
    05.-08.12.2022, virtuell
  2. Deep Dive: Data Architecture mit Spark und Cloud Native: virtueller Ein-Tages-Workshop
    01.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Sollte AT&T das Galaxy Note 7 tatsächlich nicht mehr anbieten, dürfte Samsung dies auf direktem Wege empfindlich treffen: Bloomberg zufolge ist der Netzanbieter weltweit der drittgrößte Kunde des Herstellers. Zudem dürfte das Ansehen Samsungs weiter leiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


b1n0ry 09. Okt 2016

dass der Platzhirsch mal so langsam einige Kratzer im Lack hat. Ich finde, dass Samsung...

ongaponga 09. Okt 2016

Der original Akku stammt von Samsung SDI, der angeblich sichere Austauschakku vom...

Netspy 09. Okt 2016

Das Note 7 hat einen von Samsung bestätigten Konstruktionsfehler, bei dem der Akku zu...

flow77 08. Okt 2016

...kam doch echt eine Durchsage in einem Condor Flug dass Galaxy Note 7 Besitzer ihr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bayern
Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
Artikel
  1. 1.000 kWh: Elektrischer Autotransporter von Designwerk und Kässbohrer
    1.000 kWh
    Elektrischer Autotransporter von Designwerk und Kässbohrer

    Designwerk liefert in Kooperation mit Kässbohrer ab 2023 einen Autotransporter mit Elektroantrieb für den internationalen Markt aus.

  2. El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
    El-Ali-Meteorit
    Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

    In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

  3. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /