Samsung, Apple, Xiaomi: Smartphone-Markt wächst 2021 erstmals seit 2017

Der Smartphone-Markt konnte 2021 mit positivem Wachstum abschließen - die Chipknappheit dämpfte die Zahlen aber.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple konnte 2021 jede Menge iPhones absetzen.
Apple konnte 2021 jede Menge iPhones absetzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Den Marktforschungsunternehmen Counterpoint und IDC zufolge konnte der weltweite Smartphone-Markt im Jahr 2021 trotz schwächerer zweiter Jahreshälfte erstmals seit dem Jahr 2017 wieder wachsen. Counterpoint zufolge stiegen die Auslieferungen um vier Prozent auf 1,39 Milliarden Smartphones, IDC gibt einen Zuwachs von 5,7 Prozent auf 1,35 Milliarden Geräte an.

Stellenmarkt
  1. IT-Administration / Systemadministration für Einrichtung / Betrieb / kontinuierliche Wartung ... (m/w/d)
    reflact AG, Oberhausen
  2. Frontend Entwickler (m/w/d)
    Alsterspree Verlag GmbH, Berlin
Detailsuche

IDC zufolge hat Samsung mit 272 Millionen Geräten die meisten Smartphones ausgeliefert, was einem jährlichen Zuwachs von 6 Prozent entspricht. Counterpoint zufolge basiert der Erfolg des südkoreanischen Herstellers vor allem auf deren Mittelklassegeräten wie der A- und M-Serie. Dahinter folgt Apple mit 235,7 Millionen iPhones, was einem Zuwachs von 15,9 Prozent entspricht.

Apple konnte den Marktforschern zufolge Anfang 2021 noch von der Nachfrage des iPhone 12 profitieren, während ab dem dritten Quartal das iPhone 13 diese Nachfrage übernahm. Im vierten Quartal 2021 konnte Apple entsprechend auch Samsung von Platz 1 bei den meistverkauften Smartphones verdrängen. Das gute Jahr spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen Apples wider.

Chinesische Hersteller holen weiter auf

Auf dem dritten Platz der Jahresübersicht liegt Xiaomi mit 191 Millionen Geräten und einem Wachstum von 29,3 Prozent verglichen mit dem Jahr 2020 - das ist die höchste Wachstumsrate in den Top 5. Xiaomi konnte seine Marktposition nicht nur in China, sondern auch in Europa und anderen Teilen der Welt ausbauen und dürfte weiterhin vom Wegfall Huaweis als Konkurrenten profitieren.

  • Die Smartphone-Zahlen für das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2021. (Bild: IDC/Screenshot: Golem.de)
Die Smartphone-Zahlen für das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2021. (Bild: IDC/Screenshot: Golem.de)
Samsung Galaxy S21 FE 5G Mobiltelefon 128 GB ohne SIM Android Smartphone Graphite
Golem Karrierewelt
  1. Linux-Systeme absichern und härten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.06.2022, Virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    25./26.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Platz vier geht an Oppo, das weltweit auf 133,5 Millionen abgesetzter Smartphones und einen Marktanteil von 20,1 Prozent kommt. Oppo konnte vor allem in China seine Marktposition verbessern. Vivo liegt auf Platz 5 mit 128,3 Millionen Geräten und einem Wachstum von 14,8 Prozent verglichen mit 2020.

Die Marktforscher betonen, dass die weltweite Chipknappheit die Entwicklung noch behindert hat. Bei einer besseren Verfügbarkeit von Prozessoren und anderen Bauteilen wären die Zuwächse bei den Herstellern wohl noch größer ausgefallen. Entsprechend könnte für 2022 noch Luft nach oben sein, weshalb die Marktforscher von einem weiteren Marktwachstum in diesem Jahr ausgehen - sofern die Chipknappheit nachlässt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /