iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Die beiden aktuellen iPhones unterscheiden sich in puncto Kameratechnik voneinander. Das Plus-Modell besitzt einen elektronischen Bildstabilisator, während das kleinere iPhone per Software versucht, Bewegungseinflüsse auszugleichen. Beide Sensoren arbeiten mit einer Auflösung von 8 Megapixeln und benutzen einen Phasen-Autofokus zum Scharfstellen. Das klappt wesentlich besser als beim iPhone 5S, das noch über einen Kontrast-Autofokus verfügte, der häufig Probleme hatte, auf Anhieb richtig einzustellen und erst einmal den gesamten Schärfebereich durchlief, was Zeit kostete.

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Testfoto iPhone 6 (Bilder: Andreas Donath)

Die Bedienung

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Mit iOS 8 hat Apple seine Kamera-App überarbeitet und bietet nun eine Belichtungskorrektur an. Zuerst legt der Anwender den Fokuspunkt fest und kann dann mit einer Wischbewegung die Belichtung justieren. Eine direkte Beeinflussung von sonstigen fotografischen Parametern wie Verschlusszeiten, Blendenöffnungen oder ISO-Werten ist nicht mit Bordmitteln möglich.

Positiv anzumerken ist nicht nur der schnelle Autofokus, sondern auch die sonstige Reaktionszeit der Kamera. Die App öffnet sich sehr schnell. Gerade bei Nokias Modell ist die Reaktionszeit dagegen ein echtes Ärgernis. Hier wartet der Anwender fast zwei Sekunden, bis er ein Bild machen kann.

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Testfoto iPhone 6

Außerdem kann iOS 8 Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen mit den iPhones aufnehmen, wobei bei der Zeitlupe nicht die Full-HD-Auflösung, sondern nur 720p zum Einsatz kommt. Dennoch: Gerade die Zeitlupenaufnahmen sind faszinierend anzusehen. Hier wird mit 120 beziehungsweise 240 Bildern pro Sekunde gearbeitet. Full-HD kann mit 60 fps gefilmt werden.

Die Bildqualität

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Die Farbwiedergabe der iPhone-Kameras ist sehr ausgewogen und stimmig. Sie gehört zu den besten im Vergleichstest. Auch Schwarztöne werden satt und nicht etwa verwaschen wiedergegeben - auch das ist wiederum beim Nokia ein Problem.

Die mit 8 Megapixeln dann doch recht geringe Auflösung fällt im direkten Vergleich zur Konkurrenz natürlich auf. Dem guten Schärfeeindruck tut sie keinen Abbruch, doch der Spielraum für Bildausschnitte sinkt dadurch stark ab. Das ist schade, weil keines der Smartphones ein Zoomobjektiv besitzt. Die Belichtungsmessung ist sehr treffsicher. Bei starken Helligkeitsunterschieden soll die HDR-Funktion helfen, diese auszugleichen, doch das gelingt kaum.

Der optische Bildstabilisator im iPhone 6 Plus wird nur für Fotoaufnahmen verwendet, im Videobereich bleibt er scheinbar aus, denn wir konnten keinen spürbaren Unterschied zwischen beiden Geräten sehen, auch wenn deren Aufnahmen durch Software gut stabilisiert werden. Im Fotomodus fällt er ebenfalls kaum auf: Starke Verwackler kann er nicht ausgleichen und die etwas geringeren ISO-Werte, die zusammen mit längeren Belichtungszeiten für rauschärmere Bilder sorgen sollen, sieht man - wenn überhaupt - erst bei sehr starker Vergrößerung. Wunder vollbringt der Bildstabilisator nicht, und er sollte deshalb auch kein Kaufgrund für das iPhone 6 Plus sein.

Hier eine Aufnahme mit dem iPhone 6 Plus:

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Karl-Heinz 15. Nov 2014

Ja. Von mir höchstpersönlich Nein, Scherz beiseite. Natürlich nicht. Ich wollte damit...

Trollfeeder 13. Nov 2014

Dammit du warst schneller!^^ Okay dann das hier als Zusatz vielleicht: Long Exposure Shots

Trollfeeder 13. Nov 2014

Wo hingegen du natürlich die Objektivität in Person bist. -.-

koflor 12. Nov 2014

Kein Wunder - sind in der Liste doch gar keine aktuellen Nokias vorhanden.

katzenpisse 03. Nov 2014

Dito. Dito :-) Nutzlos sicher nicht, aber der wäre noch die Krönung gewesen. Hätte ich...



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