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Samsung 950 Pro: Schnelle NVMe-SSD im M.2-Format kommt für den Massenmarkt

Samsung versucht, auch im Bereich der M.2-Karten einen Retail-Markt zu erzeugen, wie es vor vier Jahren mit der 830er-Serie gelungen ist. Das Angebot der SSD-Serie 950 Pro ist dabei vor allem sehr schnell bei trotzdem noch akzeptablen Preisen. Einschränkungen gibt es bei der Kapazität.

Artikel veröffentlicht am ,
Die 950 Pro kommt im weit verbreiteten 2280er-Format.
Die 950 Pro kommt im weit verbreiteten 2280er-Format. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf seinem SSD Summit in Seoul, Südkorea, hat Samsung seine erste für den Endkundenmarkt bestimmte SSD 950 Pro (Datenblatt) vorgestellt. Damit versucht Samsung, auch im Markt für M.2-Kärtchen einen Retail-Markt zu erschließen, der bis dato wenig von Marktteilnehmern belegt und überwiegend noch ein OEM-Geschäft für die Hersteller ist.

  • Samsungs SSD 950 Pro... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... funktioniert nur in Systemen mit M.2-Schacht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Testergebnisse, die Samsung in einem geschlossenen System vorführte, bestätigen die Datenblatt-Angaben. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Samsungs SSD 950 Pro... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Inhalt:
  1. Samsung 950 Pro: Schnelle NVMe-SSD im M.2-Format kommt für den Massenmarkt
  2. 950 Pro braucht einen M.2-Slot und moderne Treiber

Die 950 Pro setzt auf aktuelle Techniken: Das für Flashspeicher optimierte NVM Express (NVMe 1.1) wird von der 950 Pro unterstützt und nicht mehr das AHCI-Protokoll, das für spindelbasierte Medien optimiert ist. Das verspricht vor allem hohe IOPS-Werte. Samsung gibt diese mit 300.000 IOPS beim zufälligen Lesen an, was mit AHCI-SATA-SSDs nicht möglich ist. Beim zufälligen Schreiben werden 110.000 IOPS angegeben. Die Werte beziehen sich auf das 512-GByte-Modell. Das 256-GByte-Modell bietet 2.200 MByte/s (lesend), 900 MByte/s (schreibend) und 270.000 (lesend) sowie 100.000 IOPS (schreibend).

Hohe Leseraten dank PCIe 3.0

Für eine hohe Geschwindigkeit werden die Daten per PCIe 3.0 (x4) übertragen. Die maximalen Lesewerte werden mit 2.500 MByte pro Sekunde angegeben. Schreibend reduziert sich die Datenrate auf 1.500 MByte pro Sekunde. Die SSD reizt damit noch nicht die maximale Bandbreite von PCIe x4 aus, die bei 4 GByte pro Sekunde in der Theorie liegt.

Im Unterschied zu den auf dem Flash Memory Summit vorgestellten langsameren M.2-Kärtchen PM943 mit TLC-Flash verkauft Samsung mit der neuen 950er-Serie kein TByte-Modell. Es wird vorerst nur zwei Kapazitätsstufen geben, die bei 256 und 512 GByte Kapazität liegen. Auf dem Board sind zudem 512 MByte LPDDR3-Speicher als Puffer verbaut.

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Samsung setzt für die 950 Pro vorerst weiter auf die zweite Generation der V-NAND-Produktionstechnik (MLC) mit laut Samsung 128 GBit pro Chip. Als Controller kommt der hauseigene UBX-Controller zum Einsatz. Die SSDs sollen lange einsetzbar sein. Das 256-GByte-Modell soll 200 Terabyte Written (TBW) überstehen. Das nächstgrößere Modell schafft laut Samsung den doppelten Wert.

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950 Pro braucht einen M.2-Slot und moderne Treiber 
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Lala Satalin... 23. Sep 2015

Falsch. Das ist bei Samsung üblich.

ichbinsmalwieder 22. Sep 2015

http://www.amazon.de/DELOCK-PCIe-x4-M-2-NGFF/dp/B00IM8L6XW

Plany 22. Sep 2015

@golem danke für den input. Ich hab sie auch auf mein Asus ROG VIII HERO verbaut ... man...

Plasma 22. Sep 2015

Meint Samsung mit "Linux wurde außen vor gelassen" dass sie einen speziellen Treiber...


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