Bei Dauerlast drosselt die SSD etwas
Die 950 Pro ist für Desktop-Rechner und Ultrabooks ausgelegt: Im L1.2-Schlafmodus benötigt sie laut Samsung niedrige 2,5 mW und im Leerlauf 7 mW. Unter Last steigt die Leistungsaufnahme auf durchschnittlich 5,1 bis maximal 7,4 Watt (950 Pro mit 256 GByte) und 5,7 bis 7 Watt (950 Pro mit 512 GByte). Die resultierende Abwärme kann das Flash-Drive nicht dauerhaft abführen, ohne zu überhitzen, weswegen Samsung eine Drossel eingebaut hat.
| 950 Pro, 256 GByte | 950 Pro, 512 GByte | SM951, 256 GByte | SM951, 512 GByte | |
| Controller | UBX, 8 Kanäle | UBX, 8 Kanäle | UBX, 8 Kanäle | UBX, 8 Kanäle |
| DRAM-Cache | 512 MByte LPDDR3 | 512 MByte LPDDR3 | 512 MByte LPDDR3 | 512 MByte LPDDR3 |
| NAND-Packages | 2 x (8 x 128 GBit) | 2 x (16 x 128 GBit) | 2 x (16 x 64 GBit) | 4 x (16 x 64 GBit) |
| Sequenzielles Lesen | Bis zu 2.200 MB/s | Bis zu 2.500 MB/s | Bis zu 2.150 MB/s | Bis zu 2.150 MB/s |
| Sequenzielles Schreiben | Bis zu 900 MB/s | Bis zu 1.500 MB/s | Bis zu 1.260 MB/s | Bis zu 1.550 MB/s |
| IOPS lesend (QD32) | Bis zu 270.000 | Bis zu 300.000 | Bis zu 300.000 | Bis zu 300.000 |
| IOPS schreibend (QD32) | Bis zu 85.000 | Bis zu 110.000 | Bis zu 83.000 | Bis zu 100.000 |
| Total Bytes Written | 200 TByte | 400 TByte | ? | ? |
Bei konstanter Schreiblast mit 128-KByte-Blöcken und einer Warteschlangentiefe mit einem Befehl liefert die 950 Pro für gut drei Minuten rund 900 MByte pro Sekunde. Dann erreicht sie knapp 80 Grad Celsius, die Schreibrate bricht auf 700 MByte pro Sekunde ein. In der Folge pendelt unser Testmodell zwischen dieser Geschwindigkeit und kurzen Phasen mit voller Leistung.
Im Alltag dürfte ein solches Szenario allerdings nicht auftreten, da die meisten Endkunden nicht minutenlang mit fast einem GByte pro Sekunde Daten auf die SSD schreiben. Der Kurztest mit dem von der Plextor M6e Black Edition geliehenen Kühler zeigte, dass die 950 Pro unter Dauerlast nicht mehr drosselt. Für ein Gehäuse mit einem kräftigen Frontlüfter gilt das ebenfalls.
Wie bei allen Flash-Drives für Endkunden legt Samsung die Magician-Software bei, zudem sollte der NVMe-Treiber des Herstellers und nicht der von Windows mitgelieferte verwendet werden. Unser 256-GByte-Testmuster ist mit der Firmware 1B0QBXX7 ausgestattet, zudem verwendeten wir den NVMe-Treiber v1.4.7.15 Beta für alle unsere Messungen. In der Magician-Software sind die üblichen Optionen wie eine einstellbare Spare Area für Over-Provisioning oder Secure Erase zum Wiederherstellen des Auslieferungszustands vorhanden.
Der SM951-NVMe fehlt die Magician-Unterstützung, offiziell ist zudem kein Samsung-Treiber verfügbar. Das führt teils zu Leistungsverlusten, von denen die 950 Pro dank Magician- und Treiber-Support nicht betroffen ist.
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| Samsung 950 Pro im Test: Die beste M.2-SSD für Consumer | Top beim Lesen, gut beim Schreiben |










2 statt 4 Lanes.
Mal angenommen ich würde den Kühlkreislauf so laufen lassen das die Samsung auch frische...
Der Traum eines jeden Journalisten, Dichters und gemeinen Forumschreibers, möglich dichte...
Super, vielen Dank für die Anleitung! Process hacker kannte ich noch nicht, aber das...