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Samsung 870 QVO: SATA-SSD mit 8 TByte Speicher im Onlinehandel aufgetaucht

Es wird von Samsung eine 2,5-Zoll-QVO mit doppeltem Speicher geben. Das wäre eine der ersten 8 TByte großen SSDs für den Endkundenmarkt.

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Samsung baut eine SATA-SSD mit 8 TByte Speicher.
Samsung baut eine SATA-SSD mit 8 TByte Speicher. (Bild: Samsung/Montage: Golem.de)

Offenbar plant Samsung eine 8 TByte große Version der kommenden 870 QVO. Die 2,5-Zoll-SSD wurde für kurze Zeit auf Amazon.com gelistet, verschwand aber kurz darauf wieder von der Seite. Das Blog Seeking Tech hat das Angebot entdeckt und darüber geschrieben. Die SSD wäre eines der ersten Laufwerke für den Verbrauchermarkt, welches 8 TByte Kapazität auf Flash-Zellen abspeichern kann. Bisherige Modelle von Samsungs preiswertester SSD fassen maximal 4 TByte. Es ist wahrscheinlich, das auch die neue Version in Größen zu 1, 2, 4 und eben 8 TByte kommen wird.

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Über Preise und Verfügbarkeit kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden. Die existierende 860-QVO-Serie (ausprobiert) startet bei 100 Euro für die 1-TByte-Version. 2 TByte kosten etwa 215 Euro, 4 TByte liegen bei 440 Euro. Ein Preis von mindestens 900 Euro für die 8-TByte-Version ist daher nicht unwahrscheinlich, da der Preis pro GByte Speicher mit steigender Kapazität mehr als linear ansteigt.

SSD mit SATA-Geschwindigkeit

Auch Lese- und Schreibraten der kommenden QVO-SSDs sind unklar. Diese sollen allerdings erneut auf die SATA-3-Schnittstelle setzen, die maximal 6 GBit/s an Datenrate erlaubt. Die derzeitigen 860-QVO-SSDs schreiben mit theoretisch maximal 520 MByte/s und lesen mit 550 MByte/s. Das ist für die Nutzung der Produkte etwa als Speicherlaufwerk für Spiele sinnvoll.

Für Backups oder Arbeitslaufwerke mit sich ständig ändernden Daten eignen sich die 2,5-Zoll-Disks allerdings weniger. QLC-Speicher wie in der QVO-Serie neigt bei vielen Schreibvorgängen zu höherem Verschleiß und damit einer kürzeren maximalen Betriebsdauer des Produkts. Das liegt daran, dass jede Quad Level Cell (QLC) vier Bit Informationen speichert. Das macht den Flash-Speicher günstig und kompakt, aber eben auch anfälliger und in manchen Situationen auch langsamer.

Klasische SATA-Schnittstellen sind derzeit auf eigentlich jedem gängigen Mainboard zu finden, in Notebooks allerdings mittlerweile seltener und durch das kompaktere M.2-Format - welches auch zum SATA-Standard kompatibel ist - ersetzt worden. Es gibt bisher noch keine 8-TByte-SSDs für diesen Formfaktor. Allerdings baut Samsung 8-TByte-SSDs für das auf Server ausgelegte und etwas längere M.3-Format, auch NF1 genannt. Die PM983 etwa kostet derzeit 1.600 Euro und soll auch bereits von Interessenten im Endkundensegment gekauft werden können.

Eine ausführliche Erklärung zu SSD-Formfaktoren und Anschlussschnittstellen hat Golem.de im SSD-Kompendium zusammengestellt.

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mgutt 25. Jun 2020

Kommt auf den Hersteller und die Reserve an. Die Micron 5210 ION mit 7.68TB hat bei 80...

mgutt 25. Jun 2020

Wenn die bei der 8TB Version nicht irgendwas ändern, dann werden es gerade mal 160 MB/s...

Xara 11. Jun 2020

Unter diese Bedingungen, würde eine HDD einen immer geringeren vorgesehenen Workload im...

hpary 11. Jun 2020

Man braucht gar kein NAS mehr, wenn man in jedes Gerät eine oder mehrere 8TB SSDs bauen kann.


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