• IT-Karriere:
  • Services:

Samsung: 11-Milliarden-Dollar-Investition in Quantum-Dot-OLEDs

Weg von QLEDs und Micro-LEDs hin zu Quantum-Dot-OLEDs: Samsung investiert viel Geld in seine Q1-Linie, um dort Panels für 4K/8K-HDR-Fernseher zu produzieren. Ab 2021 soll es losgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung Displays Asan Campus, dort entsteht die Q1-Linie.
Samsung Displays Asan Campus, dort entsteht die Q1-Linie. (Bild: Samsung)

Samsung wird wieder OLED-Fernseher herstellen: Der südkoreanische Fertiger investiert umgerechnet 11 Milliarden US-Dollar in eine neue Linie, genannt Q1. Das melden die Nachrichtenagentur Reuters und die südkoreanische Zeitung The Investor. Konkret geht es um Quantum-Dot-OLEDs, also organische Leuchtdioden als Hintergrundbeleuchtung und eine davor liegende Quantum-Dot-Schicht für die einzelnen Farben.

Stellenmarkt
  1. cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbH, verschiedene Standorte
  2. BASF Digital Solutions GmbH, Ludwigshafen

Zuletzt hatte Samsung für Micro-LEDs geworben, für den Massenmarkt ist diese Technik aber offenbar zu teuer. Im Handel befindliche 4K/8K-HDR-Fernseher wie die Q9-Serie vermarktet der Hersteller als QLED: Was wie OLED klingt, ist eine vollflächige LED-Hintergrundbeleuchtung mit Quantum-Dot-Schicht, also ein Flüssigkristall-Display (LCD). Samsung wurde daher für den QLED-Marketing-Begriff kritisiert, denn es handelt sich nicht um elektrolumizent emittierende Quantum-Dots.

Bei Quantum-Dot-OLEDs wiederum werden organische statt anorganische Leuchtdioden für die Hintergrundbeleuchtung verwendet, üblicherweise die blauen Varianten. Für eine höhere Lichtdichte ist mehr als ein Stack denkbar, dazu hat sich Samsung aber nicht geäußert. Die Quantum-Dot-Schicht, auch als QDCC (Quantum Dot Color Converter) bezeichnet, dient dann als RGB-Filter. Anders als eine LED- lässt sich eine OLED-Hintergrundbeleuchtung feiner steuern, was bessere Farben und Schwarzwerte ergibt.

Durch QD-OLED will Samsung im Vergleich zu den White-OLEDs von LG, wo vier Subpixel notwendig sind, die Kosten verringern. Hintergrund ist die vermutlich deutlich geringere Anzahl an Schichten, aus denen das Panel aufgebaut wird. Samsung zufolge soll die Q1-Linie ab 2021 einsatzbereit sein und einen Ausstoß von 30.000 Sheets pro Monat erreichen, aus denen dann die Panels vereinzelt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 159,99€ (mit Rabattcode "POWERFRIDAY20" - Bestpreis!)
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  3. 699€ (mit Rabattcode "POWERFRIDAY20" - Bestpreis!)

harald567 18. Okt 2019

ich finde die bezeichnung bei lesen immer wieder seltsam. es meint im wesentlich doch...

subjord 17. Okt 2019

Das Problem liegt ganz klar dabei, dass es keinen content für 8k gibt. Die Meisten...

Eheran 16. Okt 2019

Quelle? Quelle? Und die unterschiedlichen Quantum-Dots entstehen von alleine? Quelle?

Mandrake 16. Okt 2019

Sehr gross... https://www.heise.de/ct/artikel/Chinesische-Hersteller-rollen-den...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020) Video aufrufen
iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht
  2. Entsperren erschwert iPhone 12 Mini macht Probleme mit dem Touchscreen
  3. Kabelloses Laden Magsafe entfaltet beim iPhone 12 Mini sein Potenzial nicht

Zenbook Flip UX371E im Test: Asus steht sich selbst im Weg
Zenbook Flip UX371E im Test
Asus steht sich selbst im Weg

Das Asus Zenbook Flip UX371E verbindet eines der besten OLED-Displays mit exzellenter Tastatur-Trackpad-Kombination. Wäre da nicht ein Aber.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook S14 S433 und S15 S513 Asus bringt Tiger-Lake-Notebooks ab 700 Euro
  2. Asus Expertbook P1 350-Euro-Notebook tauscht gutes Display gegen gesteckten RAM
  3. Asus Zenfone 7 kommt mit Dreifach-Klappkamera

Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

    •  /