Sammelklagen: Insiderhandel bei Zynga?

Schlechte Bilanzzahlen, einbrechende Aktienkurse und jetzt auch noch der Verdacht auf Insiderhandel: In den USA prüfen mehrere Anwaltskanzleien die Möglichkeit von Sammelklagen - auch Zynga-Chef Mark Pincus selbst ist im Visier.

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Zynga-Chef Mark Pincus
Zynga-Chef Mark Pincus (Bild: Stephen Lam / Reuters)

Wann haben leitende Angestellte, Management und Vorstand bei Zynga von dem schlechten Geschäftsverlauf gewusst, nach dessen Bekanntgabe Ende Juli 2012 der Aktienkurs massiv eingebrochen ist? Und: Haben diese Personen infolge ihrer Einblicke frühzeitig eigene Aktienpakete verkauft - also als Insider von ihrem Wissensvorsprung profitiert? Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit mehrere Anwaltskanzleien in den USA, darunter Schubert Jonckheer & Kolbe aus San Francisco, Levi & Korsinsky aus New York und Johnson & Weaver aus San Diego.

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Sie suchen für Sammelklagen die Unterstützung etwa durch Aktionäre, deren Anteilsscheine wegen des mutmaßlichen Verhaltens von Zynga-Mitarbeitern an Wert verloren haben. Der Verdacht ist, dass sich die Angestellten und Manager frühzeitig von ihren Aktien getrennt haben, weil sie lange vor den normalen Aktionären von der schlechten Geschäftsentwicklung und von Terminverschiebungen für wichtige Titel wussten. Im Visier der Untersuchungen ist ausdrücklich auch der Chef und Gründer Markus Pincus. Zynga hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Thema geäußert.

Zynga ging Mitte Dezember 2011 mit einem Aktienkurs von 10 US-Dollar an die Börse. Der Kurs stieg zeitweilig bis auf 15,91 US-Dollar - inzwischen liegt er bei 3,09 US-Dollar.

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