Abo
  • Services:

Sammelklage: US-Amerikanerin verklagt smarten Vibratorhersteller

Ein smarter Vibrator, der nach Hause telefoniert. Damit will sich eine US-Amerikanerin nicht abfinden und verklagt den Hersteller, der offenbar genaue Protokolle über die Nutzung des We-Vibe anlegt.

Artikel veröffentlicht am ,
Per Smartphone werden Nutzungsdaten an das Unternehmen übertragen.
Per Smartphone werden Nutzungsdaten an das Unternehmen übertragen. (Bild: Standard Innovation/We-Vibe)

Weil der smarte Vibrator We-Vibe Rave ohne Genehmigung persönliche Informationen der Nutzer gesammelt hat, verklagt eine US-Amerikanerin den Hersteller Standard Innovation [Quelle als PDF]. Das Gerät kann nur vollumfänglich genutzt werden, wenn Nutzer es per Bluetooth mit einem Android oder iPhone verbinden und die vom Hersteller entwickelte App nutzen.

Stellenmarkt
  1. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Der WE-Vibe ermöglicht darüber die Fernsteuerung des Vibrators, per Freigabe über die "Connect Lover"-Funktion kann auch der Partner eingeladen werden, das Gerät zu steuern. Die Klägerin beschwert sich konkret darüber, dass die Apps vertrauliche Daten an den Hersteller hochladen, ohne die Kunden darauf hinzuweisen.

Zeitraum der Nutzung wird genau protokolliert

So würde der Zeitraum der Nutzung genauso protokolliert wie die gewählten Vibrationseinstellungen und zusammen mit der Mailadresse der Nutzer an einen Server in Kanada geschickt. Auch bei der Nutzung der "Connect Lover"-Funktion werden Informationen gesammelt, unter anderem die Temperatur des Geräts und der Akkustand. Über Connect Lover können Nutzer auch chatten oder Videonachrichten austauschen.

Eine Einwilligung der Nutzer in die Datenübertragung sei jedoch zu keinem Zeitpunkt erfolgt, so die Klägerin. Das Unternehmen würde diesen Sachverhalt sogar gezielt nicht kommunizieren, weil potenzielle Kunden sich davon gestört fühlen könnten. Die Klage stützt sich auch auf die Tatsache, dass das Unternehmen die App-Funktionalität des Vibrators aktiv auf der Verpackung bewirbt.

Die Klägerin hatte selbst das Modell We-Vibe Rave für rund 130 US-Dollar erworben. Die Klage wurde aber nicht nur auf ihren eigenen Namen eingereicht, sondern als Sammelklage nach US-Recht (Class-Action Complaint).



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  4. 4,99€

III 19. Sep 2016

Möglicherweise finden sich unter den Nutzern dieses Teils auch Männer. Also könnte man...

Menplant 19. Sep 2016

Leute die We Vibe benutzen kauften auch Der BND kann bestimmt an deinen Vaginal...

Zazu42 19. Sep 2016

Das kann man ganz einfach mit umgekehrter Logik herausfinden: war es nicht gut war es...

Zazu42 19. Sep 2016

muss ja nicht jeder Kopf den selben Schnitt tragen. Aber wenn er zum 11¤ Friseur geht...

serra.avatar 18. Sep 2016

naja unabhängig vom Art des Gegenstandes als Mensch der seinen Verstand auch nutzt: Kaufe...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /