Abo
  • Services:

Sammelklage: US-Amerikanerin verklagt smarten Vibratorhersteller

Ein smarter Vibrator, der nach Hause telefoniert. Damit will sich eine US-Amerikanerin nicht abfinden und verklagt den Hersteller, der offenbar genaue Protokolle über die Nutzung des We-Vibe anlegt.

Artikel veröffentlicht am ,
Per Smartphone werden Nutzungsdaten an das Unternehmen übertragen.
Per Smartphone werden Nutzungsdaten an das Unternehmen übertragen. (Bild: Standard Innovation/We-Vibe)

Weil der smarte Vibrator We-Vibe Rave ohne Genehmigung persönliche Informationen der Nutzer gesammelt hat, verklagt eine US-Amerikanerin den Hersteller Standard Innovation [Quelle als PDF]. Das Gerät kann nur vollumfänglich genutzt werden, wenn Nutzer es per Bluetooth mit einem Android oder iPhone verbinden und die vom Hersteller entwickelte App nutzen.

Stellenmarkt
  1. Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm, Neu-Ulm
  2. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)

Der WE-Vibe ermöglicht darüber die Fernsteuerung des Vibrators, per Freigabe über die "Connect Lover"-Funktion kann auch der Partner eingeladen werden, das Gerät zu steuern. Die Klägerin beschwert sich konkret darüber, dass die Apps vertrauliche Daten an den Hersteller hochladen, ohne die Kunden darauf hinzuweisen.

Zeitraum der Nutzung wird genau protokolliert

So würde der Zeitraum der Nutzung genauso protokolliert wie die gewählten Vibrationseinstellungen und zusammen mit der Mailadresse der Nutzer an einen Server in Kanada geschickt. Auch bei der Nutzung der "Connect Lover"-Funktion werden Informationen gesammelt, unter anderem die Temperatur des Geräts und der Akkustand. Über Connect Lover können Nutzer auch chatten oder Videonachrichten austauschen.

Eine Einwilligung der Nutzer in die Datenübertragung sei jedoch zu keinem Zeitpunkt erfolgt, so die Klägerin. Das Unternehmen würde diesen Sachverhalt sogar gezielt nicht kommunizieren, weil potenzielle Kunden sich davon gestört fühlen könnten. Die Klage stützt sich auch auf die Tatsache, dass das Unternehmen die App-Funktionalität des Vibrators aktiv auf der Verpackung bewirbt.

Die Klägerin hatte selbst das Modell We-Vibe Rave für rund 130 US-Dollar erworben. Die Klage wurde aber nicht nur auf ihren eigenen Namen eingereicht, sondern als Sammelklage nach US-Recht (Class-Action Complaint).



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€

III 19. Sep 2016

Möglicherweise finden sich unter den Nutzern dieses Teils auch Männer. Also könnte man...

Menplant 19. Sep 2016

Leute die We Vibe benutzen kauften auch Der BND kann bestimmt an deinen Vaginal...

Zazu42 19. Sep 2016

Das kann man ganz einfach mit umgekehrter Logik herausfinden: war es nicht gut war es...

Zazu42 19. Sep 2016

muss ja nicht jeder Kopf den selben Schnitt tragen. Aber wenn er zum 11¤ Friseur geht...

serra.avatar 18. Sep 2016

naja unabhängig vom Art des Gegenstandes als Mensch der seinen Verstand auch nutzt: Kaufe...


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

      •  /