Abo
  • IT-Karriere:

Sammelklage eingereicht: Maxwell-Aktionäre wollen Verkauf an Tesla verhindern

Superkondensatoren sind als Energiespeicher für Elektroautos interessant. Tesla wollte deshalb den Hersteller Maxwell Technologies kaufen. Einige Aktionäre wollen das verhindern, weil ihrer Ansicht nach bei der Übernahme nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Logo (Symbolbild): Hat Tesla den Maxwell-Vorstand zu dem Verkauf gedrängt?
Tesla-Logo (Symbolbild): Hat Tesla den Maxwell-Vorstand zu dem Verkauf gedrängt? (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Widerstand gegen den Kauf: Aktionäre des US-Unternehmens Maxwell Technologies wehren sich gegen Tesla. Sie wollen den Verkauf des Energiespeicher-Herstellers verhindern.

Stellenmarkt
  1. GEOMAGIC GmbH, Leipzig
  2. GKV-Spitzenverband, Berlin

Tesla hatte Anfang des Monats angekündigt, Maxwell Technologies für etwa 218 Millionen US-Dollar zu übernehmen. Zum Zeitpunkt des Kaufs lag der Wert der Maxwell-Aktie bei gut drei US-Dollar, was einem Unternehmenswert von etwa 140 Millionen US-Dollar entspricht. Tesla hingegen will 4,75 US-Dollar pro Aktie zahlen. Die Übernahme sollte im zweiten Quartal 2019 vollzogen werden.

Einige Anteilseigner haben eine Sammelklage beim Bundesgericht von San Diego eingereicht. In der Klageschrift behaupten sie, das Unternehmen sei mit dem Kaufpreis stark unterbewertet. Tesla warfen sie vor, den Maxwell-Vorstand zu dem Verkauf gedrängt zu haben. Tesla habe damit gedroht, die Geschäftsbeziehungen zu Maxwell zu beenden, sollte der Vorstand dem Verkauf nicht zustimmen.

Tesla machte mehrere Angebote

Tesla hatte schon seit einiger Zeit Interesse an Maxwell Technologies. Erstmals gab der Elektroautohersteller im Dezember vergangenen Jahres ein Angebot ab, das Maxwell jedoch ablehnte, ebenso folgende Angebote. Erst als Tesla daraufhin langsam das Interesse verlor, stimmte der Maxwell-Vorstand zu.

Maxwell Technologies stellt Superkondensatoren her. Diese haben zwar eine begrenzte Speicherkapazität, sie können aber aber Energie schneller speichern und schneller abgeben. In einem Elektroauto könnten sie Bremsenergie besser rekuperieren und Energie für eine starke Beschleunigung bereitstellen. Weiterer Vorteil ist, dass Superkondensatoren sehr oft geladen werden können, ohne dabei allzu viel Kapazität einzubüßen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)
  2. 2,99€
  3. 4,99€

norbertgriese 27. Feb 2019

Das könnte einigen Aktionären ebenfalls sauer aufgestoßen sein. norbert


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Noise Cancelling Headphones 700 im Test: Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus
Noise Cancelling Headphones 700 im Test
Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Bose schafft mit seinen neuen Noise Cancelling Headphones 700 eine fast so gute Geräuschreduzierung wie Sony und ist in manchen Punkten sogar besser. Die Kopfhörer haben uns beim Testen aber auch mal genervt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bose Frames im Test Sonnenbrille mit Musik
  2. Noise Cancelling Headphones 700 ANC-Kopfhörer von Bose versprechen tollen Klang
  3. Frames Boses Audio-Sonnenbrille kommt für 230 Euro nach Deutschland

Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /