Abo
  • Services:

Sammelkarten: Mojang will Serversoftware von Scrolls veröffentlichen

Vor fast zwei Jahren hat das Entwicklerstudio Mojang (Minecraft) das Aus für sein Sammelkartenspiel Scrolls verkündet, nun ist es kurzfristig tatsächlich so weit. Die Community soll aber mit der Serversoftware und den Clients weiterspielen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Scrolls
Artwork von Scrolls (Bild: Mojang)

Bereits 2015 hatte das schwedische Entwicklerstudio Mojang angekündigt, früher oder später die Server seines Sammelkartenspiels Scrolls abzuschalten. Demnächst ist es tatsächlich so weit: Am 13. Februar 2018 heißt es "Game Over". An den Tagen davor wollen die Entwickler den Abschied feiern. Laut dem offiziellen Firmenblog gibt es am Wochenende etwa ein größeres Turnier, am 9. Februar wollen einige der Entwickler zusammen mit der Community antreten.

Stellenmarkt
  1. Hanseatisches Personalkontor, Hamburg
  2. Landeshauptstadt München, München

Außerdem kündigen die Entwickler an, dass sie in den nächsten Wochen oder Monaten wahrscheinlich die Serversoftware und eine leicht modifizierte Version des Clients veröffentlichen wollen - ganz final sei das aber noch nicht entschieden. Falls es so weit kommt, könnten Spieler eigene Server mit Scrolls betreiben, in denen sie außerdem die Datenbank vollständig editieren und so etwa die Werte von Karten ändern oder sogar neue anlegen könnten. Wichtige Einschränkung: Weder Serversoftware noch Client sollen als Open Source verfügbar sein.

Gründe für die angekündigte Einstellung von Scrolls hat Mojang auch jetzt nicht genannt. Vermutlich war es schlicht nicht erfolgreich genug, und angesichts des großen Konkurrenten Hearthstone von Blizzard dürfte das ohne massive Investitionen auch nicht so schnell zu ändern sein. Mojang gehört seit November 2014 zu Microsoft, das das Studio für rund 2,5 Milliarden US-Dollar gekauft hatte - allerdings nicht wegen Scrolls, sondern so gut wie nur wegen Minecraft.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,99€
  2. 649,00€

divStar 09. Feb 2018

Ja.. Außer den Herstellern - weil dann könnte es sein, dass man sein moderneres Spiel mit...

.headcrash 09. Feb 2018

Stimmt, die waren auch alle super konsequent durchgeführt und von Erfolg gekrönt. :D...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 1)

Michael zeigt alle Jahreszeiten und Spielmodi in Forza Horizon 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 1) Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Indiegames-Rundschau: Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner
Indiegames-Rundschau
Unsterbliche Seelen und mexikanische Muskelmänner

Düstere Abenteuer für Fans von Dark Souls in Immortal Unchained, farbenfrohe Geschicklichkeitstests in Guacamelee 2 und morbides Management in Graveyard Keeper - und endlich auf Toilette gehen: Golem.de stellt die besten neuen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Kalte Krieger und bärtige Berliner
  2. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  3. Indiegames-Rundschau Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Sky Q im Test Konkurrenzlos rückständig
  3. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden

    •  /