Sam Bankman-Fried: Amazon plant Serie zu FTX-Pleite
Amazon will den Niedergang der Kryptobörse FTX in einer achtteiligen Miniserie verfilmen. Das berichtet das Branchenmagazin Variety(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf exklusive Quellen. Für die Verfilmung soll die Produktionsfirma AGBO der Brüder Joe und Anthony Russo verantwortlich sein.
Der Drehbuchautor und Showrunner David Weil soll sowohl die Pilotfolge schreiben als auch als Executive Producer fungieren. Weil ist unter anderem für die Science-Fiction-Serie Invasion (Infiltration) auf Apple TV+ verantwortlich. Die Russo-Brüder hingegen führten unter anderem bei The Return of the First Avenger und The First Avenger: Civil War sowie Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame Regie.
Variety zufolge soll Amazon planen, mit der Produktion der Serie über FTX und ihren Gründer Sam Bankman-Fried im Frühjahr 2023 zu beginnen. Den Quellen zufolge soll die Serie auf Insider-Berichten einer Reihe von Journalisten basieren, die FTX über die Jahre begleiteten. Noch gibt es keine genauen Informationen, um welches Material es sich dabei handelt.
Darsteller sind noch nicht bekannt
Wer in der Serie mitspielen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Variety zufolge soll es bereits eine Reihe von Gesprächen mit mehreren Darstellern aus dem Marvel-Universum gegeben haben, die in der Vergangenheit mit den Russo-Brüdern zusammenarbeiteten.
Die Kryptobörse FTX galt lange Zeit als Vorzeigeunternehmen, bevor sie Anfang November 2022 zusammengebrach. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass angeblich 447 Millionen US-Dollar an Kundengeld fehlen und es mehr als eine Million Gläubiger gibt. Der im Rahmen des Insolvenzverfahrens eingesetzte neue Chef von FTX, John Ray, berichtete von "inakzeptablen Praktiken" bei FTX, die er in seiner Karriere zuvor noch nicht erlebt habe. Ray wickelte unter anderem Enron ab.
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