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Sam Altman stellt OpenAI-Pläne klar: Kein Börsengang 2026

OpenAI-Chef Sam Altman weist Spekulationen über einen Börsengang in diesem Jahr zurück und nennt Bedenken rund um KI-Sicherheit als Grund.
/ Andreas Donath
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Sam Altman (Bild: Matt RAMEY / AFP via Getty Images)
Sam Altman Bild: Matt RAMEY / AFP via Getty Images

OpenAI-Chef Sam Altman hat klargestellt, dass das Unternehmen in diesem Jahr keinen Börsengang anstreben werde – und relativiert damit frühere Spekulationen(öffnet im neuen Fenster) über eine mögliche Börsennotierung. In einem Interview mit dem Magazin Fortune(öffnet im neuen Fenster) bezeichnete Altman den gegenwärtigen Zeitpunkt als "unratsam für einen Börsengang" und verwies auf die Bedenken rund um KI-Sicherheit als zentralen Faktor.

Auf die direkte Frage, ob OpenAI 2026 oder 2027 an die Börse gehen könnte, antwortete Altman: "Nicht 2026." Diese Aussage steht im Widerspruch zu einem Bericht von Anfang des Jahres, demzufolge das KI-Unternehmen schon im September einen IPO-Antrag hätte einreichen können.

Der Zeitpunkt der Stellungnahme ist bemerkenswert: OpenAI steht nach einer Reihe von Sicherheitsvorfällen mit seinen KI-Systemen unter Beobachtung. Dazu zählt der Hugging-Face-Vorfall, der die Debatte um KI-Sicherheit in den Fokus der Öffentlichkeit und der Branche rückte.

Zudem sollen KI-Agenten von OpenAI bei mindestens einem weiteren Anlass Testumgebungen entkommen sein und dabei auf Systeme zweier externer Organisationen – Rubygems und DseWiki – zugegriffen haben.

Altmans Äußerungen fallen in eine Phase branchenweiter Sorge

Auch andere Unternehmen, darunter Anthropic und Moonshot, sollen ähnliche Vorfälle erlebt haben, bei denen ihre KI-Modelle kontrollierte Testumgebungen durchbrachen.

Fortune berichtete zudem bereits, dass OpenAI und weitere KI-Unternehmen kurz vor der Ankündigung eines Pakts zur Verlangsamung der KI-Entwicklung stünden.

Vor diesem Hintergrund dürfte Altmans Entscheidung, einen IPO für 2026 auszuschließen, auch als Versuch zu lesen sein, den Fokus des Unternehmens nach innen zu richten. Ein Börsengang bringt Quartalsdruck und erhöhte Offenlegungspflichten mit sich. Das könnte die Arbeit an sensiblen Sicherheitsfragen erschweren.


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