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Sam Altman: OpenAI-CEO wollte Raketenunternehmen kaufen

Sam Altman soll zu mindestens einem Weltraumunternehmen Kontakt wegen einer Beteiligung oder Übernahme aufgenommen haben.
/ Tobias Költzsch
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OpenAI-CEO Sam Altman (Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)
OpenAI-CEO Sam Altman Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Sam Altman soll in Erwägung gezogen haben, einen Raketenhersteller zu kaufen oder sich zumindest an dem Unternehmen zu beteiligen. Wie das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) (WSJ) unter Berufung auf Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, berichtet, soll der CEO von OpenAI sich an mindestens einen Hersteller gewandt haben.

Dabei soll es sich um Stoke Space(öffnet im neuen Fenster) handeln, das von ehemaligen Blue-Origin- und SpaceX-Mitarbeitern im Jahr 2020 gegründet wurde. Das im Bundesstaat Washington angesiedelte Unternehmen arbeitet an wiederverwendbaren Raketen.

Diskutiert wurden unter anderem schrittweise Investitionen, die zu einer Anteilsmehrheit geführt hätten – und damit zur Kontrolle des Unternehmens. Eine derartige Investition wäre insgesamt wohl mehrere Milliarden US-Dollar wert gewesen.

Konkurrent zu SpaceX

Mit einer Beteiligung oder Übernahme hätte Altman einen Konkurrenten zu SpaceX aufbauen können, dem Weltraumunternehmen von Elon Musk. Altman und Musk verbindet eine gemeinsame Geschichte bei OpenAI: Musk hatte das Unternehmen 2015 mit gegründet, stieg später aber aus.

In der jüngeren Vergangenheit gerieten Musk und Altman öfter aneinander. Elon Musk versuchte, die Umwandlung von OpenAI in ein For-Profit-Unternehmen zu verhindern und machte sogar ein Übernahmeangebot über fast 100 Milliarden US-Dollar.

Aus Altmans Gesprächen mit Stoke Space wurde aber offenbar nichts. Den Quellen zufolge finden derzeit keine Gespräche mit Weltraumunternehmen und Raketenherstellern statt. Möglich ist, dass Altman sein Vermögen durch den Schritt weg von OpenAI diversifizieren wollte.

Code Red bei OpenAI

OpenAI rief Anfang Dezember 2025 einen Code Red aus(öffnet im neuen Fenster) , da ChatGPT gegenüber der Konkurrenz an Boden verliert. Vor allem Google verringerte den Abstand zu OpenAIs Chatbot in den vergangenen zwölf Monaten deutlich, nachdem ChatGPT zu Beginn des KI-Rennens an der Spitze gelegen hatte.


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