Salzgiga: VW legt Grundstein für Akku-Zellfabrik

In Salzgitter entsteht die erste Akkuzellfabrik von Volkswagen. Die Produktion soll 2025 starten und später auch an anderen Standorten stattfinden.

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Künftige Giga-Fabrik für Batteriezellen am Standort Salzgitter
Künftige Giga-Fabrik für Batteriezellen am Standort Salzgitter (Bild: Volkswagen)

In Salzgitter ist in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) der Grundstein für Volkswagens erste Zellfabrik gelegt worden. In Anlehnung an Teslas Bezeichnungen für seine Fabriken nennt die PR-Abteilung des Konzerns das Werk Salzgiga. Volkswagen erhofft sich durch die Fabrik Unabhängigkeit von Zulieferern und will weitere Werke bauen.

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Die Produktion in Salzgitter soll 2025 beginnen. "Künftig nehmen wir alle relevanten Felder in die eigenen Hände und sichern uns damit einen strategischen Wettbewerbsvorteil im Rennen um die Spitze der E-Mobilität", teilte VW-Technik-Chef Thomas Schmall mit.

In dem Werk sollen 5.000 neue Jobs entstehen. Die Jahreskapazität soll bei bis zu 40 GWh liegen, was für rund 500.000 E-Autos reichen soll. Bis 2030 will Volkswagen in Europa gemeinsam mit Partnern sechs Zellfabriken mit insgesamt 240 GWh Leistung betreiben.

Volkswagens Akku-Aktivitäten sollen künftig von Salzgitter aus gesteuert werden. Dazu wurde das Unternehmen Powerco gegründet. Bis 2030 soll es gemeinsam mit Partnern mehr als 20 Milliarden Euro in den Aufbau des Geschäftsfelds investieren, rund 20 Milliarden Euro Jahresumsatz erwirtschaften und in Europa bis zu 20.000 Menschen beschäftigen, wie VW mitteilte.

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Die nächste Zellfabrik soll im spanischen Valencia entstehen, für drei weitere Fabriken in Europa werden derzeit Standorte gesucht. Volkswagen prüft, ob auch in Nordamerika eine Fertigung aufgebaut werden soll.

Lithium aus dem Oberrheingraben für VW

Der Konzern will das Lithium für seine Akkus künftig aus der Oberrheinischen Tiefebene beziehen. Volkswagen schloss dazu einen Abnahmevertrag mit der Vulcan-Gruppe. Vulcan will das Lithium im Oberrheingraben fördern. Dort befinden sich mehrere Geothermiekraftwerke, die heißes Wasser aus einer Tiefe von 2.000 bis 5.000 Metern fördern.

Bei Analysen des geförderten Tiefengrundwassers wurde eine vergleichsweise hohe Konzentration von Lithium festgestellt: Im Schnitt enthält ein Liter des Tiefengrundwassers rund 160 mg Lithium, an einzelnen Bohrungen noch mehr. Ab 2026 soll Vulcan Lithium in industriellen Mengen liefern.

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