Saints Row im Test: Heilig's Blechle - das ist mehr als ein GTA-Ersatz!

Keine Dildos, trotzdem lustig: Im neuen Saints Row machen wir mitten in einer Wüstenstadt die ganz große kriminelle Karriere.

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Artwork von Saints Row
Artwork von Saints Row (Bild: Plaion)

Wir alle wissen es mehr als gut genug: Es wird noch lange dauern, bis GTA 6 erscheint - Jahre. Nun füllt Saints Row ein Stück weit die Lücke und dies nicht zum ersten Mal: Speziell die frühen Saints-Row-Spiele waren mit überdrehtem, oft durchaus lustigem Pennälerhumor angereichte Klone von Grand Theft Auto.

Inhalt:
  1. Saints Row im Test: Heilig's Blechle - das ist mehr als ein GTA-Ersatz!
  2. Kämpfe, Fahrverhalten und Technik
  3. Saints Row: Verfügbarkeit und Fazit

Nun folgt der Neustart, und die gute Botschaft: Nach dem nicht ganz gelungenen, gut zwei bis drei Stunden langen Auftakt stehen wir in einem Auto auf dem Highway, wechseln zwischen mehreren Radiostationen, liefern uns eine Verfolgungsjagd mit den Cops - und genießen wieder diese coole Mischung aus Freiheit auf vier Rädern, Kontrolle über ein Fahrzeug plus Action und Feuergefechte.

Der Anfang der Kampagne schickt uns nach der Charaktergenerierung in überwiegend lineare Missionen, in denen wir für ein Sicherheitsunternehmen arbeiten, nach Feierabend mit Kumpels simple Überfälle ausführen und dabei zwischen die Fronten echter Gangsterbanden geraten.

Nach besagten zwei bis drei Stunden fällen wir mit unseren Freunden jedoch einen Entschluss: Wir erpressen den örtlichen Immobilienmakler, um an eine alte Kirche zu gelangen. Wir nennen uns die "Saints" - und starten eine professionelle kriminelle Karriere!

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Wir, das sind: ein frei konfigurierbarer und jederzeit austauschbarer Mensch als unser Alter Ego, ein immer mit nacktem Oberkörper auftauchender Partyhengst namens Kevin, Neenah, die ehemalige Fahrerin einer Gang, sowie der Nerd Elijah.

Ein wichtiges Element der kriminellen Karriere des Quartetts: Wir können in allen Vierteln der fiktiven Wüstenstadt Santo Ileso eigene Gebäude errichten. Dazu müssen wir in der Kirche - unserem Hauptquartier - auf den sogenannten Imperiumstisch klicken. An mit Kringeln markierten Stellen können wir dann eine Festung oder eine Food-Truck-Zentrale errichten.

Die Gebäude lassen sich dann weiter ausbauen, etwa indem wir zu vier Food Trucks der Konkurrenz fahren, dort feindliche Gangmitglieder in Massengefechten über den Haufen schießen, den Truck kapern und zu uns überstellen. Wenn uns das gelingt, steigt unser Einkommen und wir können mehr bauen und kaufen.

Wir finden, dass die Entwickler von Saints Row dieses System gut umgesetzt haben. Wir haben das Gefühl, uns immer mehr in der Stadt auszubreiten und wirklich ein kriminelles Imperium zu errichten. Es gibt keine überkomplizierten Bau-Menüs und Geld spielt selten eine Rolle (wir hatten fast immer viel zu viel übrig).

Saints Row Day One Edition

Neben dieser Karriere gibt es noch die eigentlichen, meist mit Zwischensequenzen und Handlungshäppchen angereicherten Hauptmissionen, sowie viele Neben- und Sammelaufgaben. Unterm Strich bietet Saints Row hier mehr als ein typisches GTA, aber längst nicht so viel wie das typische Assassin's Creed.

  • Im Außengebiet liefern wir uns eine Schießerei mit den Idols, einer Hightech-Sekten-Gang. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Vor Spielstart und fast immer zwischendrin können wir unseren Helden basteln. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte zeigt verfügbare Missionen und Sammelkram. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Brücke ist das auffälligste Bauwerk in der Welt von Saints Row. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • In einer Zwischensequenz kommen wir nicht aus den Federn. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Auch mit dem Helikopter sind wir unterwegs. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Auch die anderen Mitglieder der Saints-Gang können wir ausstaffieren. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Sonnenuntergang vom Balkon unserer Kirche. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Per Smartphone haben wir Zugriff auf Missionen, Klamotten und mehr. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Der Schwierigkeitsgrad lässt sich jederzeit ändern. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu sind wir in längeren Missionen in Gebäuden unterwegs. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der Playstation 5. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)
Im Außengebiet liefern wir uns eine Schießerei mit den Idols, einer Hightech-Sekten-Gang. (Bild: Deep Silver/Screenshot: Golem.de)

Der Umfang ist schwierig zu schätzen, aber um die 30 bis 60 Stunden sollte man sich hier gut beschäftigen können. Positiv: Es ist immer sehr klar, welche Optionen wir gerade haben, und überhaupt fällt die Orientierung auf der Straße und in Missionen sehr gut aus.

Wir haben schon lange kein Open-World-Spiel mehr erlebt, in dem wir so wenig Zeit durch Umherirren verloren haben. Es gibt optionale Schnellreisen, aber nur außerhalb von Missionen zum Hauptquartier und einige wenige andere Orte.

Sehr viel Zeit haben wir allerdings verloren, wenn in den Missionen etwas schief gelaufen ist: Es gibt teils viel zu wenige Checkpoints, sodass wir bei Fehlern mitunter sehr lange Abschnitte wiederholen müssen.

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Kämpfe, Fahrverhalten und Technik 
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golum1321 29. Aug 2022 / Themenstart

Schon mal Schei&e gefressen? Woher willst du wissen dass sie nicht schmeckt, wenn du sie...

ovbspawn 26. Aug 2022 / Themenstart

<-- Raketen Wingsuit oder Hubschrabschrab

Prypjat 26. Aug 2022 / Themenstart

Dem stimme ich zu. Wenn Rockstar einen vernünftigen Heist Editor mit reingepackt hätte...

Prypjat 26. Aug 2022 / Themenstart

Für den medizinischen Sektor ist das positiv.

Kommentieren



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