Sailfish-OS-Lizenzierung: Jolla spaltet sich auf

Jolla wird künftig in zwei getrennten Unternehmen arbeiten. Die bisherige Firma wird sich nur noch um das Lizenzgeschäft von Sailfish OS kümmern, während ein noch zu gründendes zweites Unternehmen die Gerätesparte übernimmt.
Das finnische Unternehmen Jolla spaltet sich auf: Künftig wird es zwei separate Einzelunternehmen geben, die sich jeweils um die Geräteherstellung und um die Programmierung und Lizenzierung von Sailfish OS kümmern sollen. Sailfish OS ist das von den ehemaligen Nokia-Mitarbeitern entwickelte mobile Betriebssystem, das auf Meego basiert.
Laut Jolla gibt es mittlerweile ein starkes Interesse an Sailfish OS, sowohl seitens sicherheitsbewusster Verbraucher als auch von Unternehmen. Denkbar ist, dass die Lizenzierungsanfragen mittlerweile derartig zahlreich sind, dass die logistische Trennung des Unternehmens nötig wurde.
Interesse aus Russland und Indien
Laut Jolla gibt es insbesondere in Russland und Indien Interesse an Sailfish OS. Auf dem Mobile World Congress Shangai (15. bis 17. Juli 2015) will Jolla sich bereits mit dem Fokus auf Sailfish OS und dessen Lizenzierung präsentieren.
Das zweite Unternehmen, das sich künftig um die Gerätesparte kümmern soll, soll nach dem Sommer 2015 gegründet werden. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrates von Jolla, Antti Saarnio, wird Leiter des neuen Software-Unternehmens, der bisherige CEO Tomi Pienimäki hat eine neue Position außerhalb des Unternehmens bekommen - welche das genau ist, sagt Jolla nicht. Wer später die Gerätesparte führen soll, ist bisher noch unbekannt.
Die Auslieferung des über Crowdfunding finanzierten ersten Jolla-Tablets soll von der Umstrukturierung nicht beeinflusst werden. Das Tablet soll weiterhin Ende Juli 2015 ausgeliefert werden, auch wenn es jüngst Probleme mit den bisherigen Display-Einheiten gegeben habe.








Tizen ist Opensource.
Android kommt für mich nicht in Frage, darum lebe ich aktuell mit einem Kompromiss. Das...
Hoffentlich gehts denen dann nicht wie Palm.