• IT-Karriere:
  • Services:

Sailfish-OS-Lizenzierung: Jolla spaltet sich auf

Jolla wird künftig in zwei getrennten Unternehmen arbeiten. Die bisherige Firma wird sich nur noch um das Lizenzgeschäft von Sailfish OS kümmern, während ein noch zu gründendes zweites Unternehmen die Gerätesparte übernimmt.

Artikel veröffentlicht am ,
Jolla will Sailfish OS - hier auf Jollas kommendem Tablet - künftig in einem separaten Unternehmen weiterentwickeln und vermarkten.
Jolla will Sailfish OS - hier auf Jollas kommendem Tablet - künftig in einem separaten Unternehmen weiterentwickeln und vermarkten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das finnische Unternehmen Jolla spaltet sich auf: Künftig wird es zwei separate Einzelunternehmen geben, die sich jeweils um die Geräteherstellung und um die Programmierung und Lizenzierung von Sailfish OS kümmern sollen. Sailfish OS ist das von den ehemaligen Nokia-Mitarbeitern entwickelte mobile Betriebssystem, das auf Meego basiert.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Hamburg, München
  2. Formel D GmbH, Köln

Laut Jolla gibt es mittlerweile ein starkes Interesse an Sailfish OS, sowohl seitens sicherheitsbewusster Verbraucher als auch von Unternehmen. Denkbar ist, dass die Lizenzierungsanfragen mittlerweile derartig zahlreich sind, dass die logistische Trennung des Unternehmens nötig wurde.

Interesse aus Russland und Indien

Laut Jolla gibt es insbesondere in Russland und Indien Interesse an Sailfish OS. Auf dem Mobile World Congress Shangai (15. bis 17. Juli 2015) will Jolla sich bereits mit dem Fokus auf Sailfish OS und dessen Lizenzierung präsentieren.

Das zweite Unternehmen, das sich künftig um die Gerätesparte kümmern soll, soll nach dem Sommer 2015 gegründet werden. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrates von Jolla, Antti Saarnio, wird Leiter des neuen Software-Unternehmens, der bisherige CEO Tomi Pienimäki hat eine neue Position außerhalb des Unternehmens bekommen - welche das genau ist, sagt Jolla nicht. Wer später die Gerätesparte führen soll, ist bisher noch unbekannt.

Die Auslieferung des über Crowdfunding finanzierten ersten Jolla-Tablets soll von der Umstrukturierung nicht beeinflusst werden. Das Tablet soll weiterhin Ende Juli 2015 ausgeliefert werden, auch wenn es jüngst Probleme mit den bisherigen Display-Einheiten gegeben habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€
  2. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)

Anonymer Nutzer 08. Jul 2015

Tizen ist Opensource.

Schnarchnase 08. Jul 2015

Android kommt für mich nicht in Frage, darum lebe ich aktuell mit einem Kompromiss. Das...

bstea 07. Jul 2015

Hoffentlich gehts denen dann nicht wie Palm.


Folgen Sie uns
       


Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_

Diverse Auszeichnungen zum Spiel des Jahres, hohe Verkaufszahlen und Begeisterung nicht nur unter reinen Star-Wars-Anhängern - wir spielen Kotor im Golem retro_.

Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_ Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /